The Legend of Zelda: Ocarina of Time soll 2026 als umfangreiches Remake für Nintendo Switch 2 zurückkehren. Nach den bislang veröffentlichten Informationen handelt es sich dabei nicht lediglich um eine hochauflösende Neuauflage des Nintendo-64-Klassikers. Vielmehr soll das Spiel technisch und optisch umfassend modernisiert werden, während die grundlegenden Gameplay-Ideen des Originals erhalten bleiben.
Ein konkretes Erscheinungsdatum steht derzeit noch aus. Das Jahr 2026 wäre für Nintendo allerdings besonders passend: Die Zelda-Reihe feiert dann ihren 40. Geburtstag. Das erste The Legend of Zelda erschien 1986.
Ocarina of Time Remake soll noch 2026 erscheinen
Der wichtigste Punkt ist der geplante Veröffentlichungszeitraum.
Nach den derzeit vorliegenden Angaben soll das Ocarina of Time Remake noch im Laufe des Jahres 2026 erscheinen.
Einen konkreten Monat oder Tag hat Nintendo bislang nicht genannt.
| Information | Aktueller Stand |
|---|---|
| Spiel | The Legend of Zelda: Ocarina of Time Remake |
| Release | 2026 vorgesehen |
| Konkretes Datum | Noch nicht bekannt |
| Plattform | Nintendo Switch 2 |
| Art der Neuauflage | Umfangreiches Remake |
| Grafik | Stark modernisiert |
| Gameplay | Kernmechaniken des Originals sollen erhalten bleiben |
| Preis | Noch nicht bekannt |
| Neue Story-Inhalte | Bislang nicht bestätigt |
Damit könnte Ocarina of Time zu einem der wichtigsten Switch-2-Spiele des Jahres werden.
Zelda feiert 2026 seinen 40. Geburtstag
Der Veröffentlichungszeitraum dürfte kaum zufällig gewählt sein.
Das erste The Legend of Zelda erschien 1986 für das Famicom Disk System und begründete eine der wichtigsten Marken der Videospielgeschichte.
2026 wird die Reihe damit 40 Jahre alt.
Ocarina of Time wiederum gehört zu den bedeutendsten Spielen der Serie und bietet sich entsprechend für eine große Jubiläumsveröffentlichung an.
Das Original erschien 1998 für Nintendo 64 und überführte die Zelda-Formel erstmals vollständig in eine dreidimensionale Spielwelt.
Ein groß angelegtes Remake wäre daher deutlich mehr als die Rückkehr irgendeines älteren Serienteils.
Kein einfaches HD-Remaster
Nach den bisherigen Informationen soll Nintendo bei der Neuauflage deutlich weiter gehen als bei einem klassischen Remaster.
Statt vorhandene Grafik lediglich in einer höheren Auflösung darzustellen, soll Ocarina of Time technisch neu aufgebaut und optisch umfassend überarbeitet werden.
Nintendo habe für das Projekt eine deutlich modernere Präsentation in Aussicht gestellt.
Das würde bedeuten, dass Umgebungen, Charaktermodelle, Beleuchtung und Effekte an die Möglichkeiten aktueller Hardware angepasst werden.
Wie stark sich Hyrule dadurch verändert, ist bislang allerdings noch nicht im Detail bekannt.
Link soll seinen klassischen Stil behalten
Besonders sensibel dürfte Nintendo beim Design von Link vorgehen.
Ocarina of Time besitzt einen sehr eigenen visuellen Stil, der stark mit der Nintendo-64-Ära verbunden ist.
Die Neuauflage soll deshalb offenbar keine vollständige Neugestaltung der bekannten Figuren vornehmen.
Stattdessen sollen die Charaktere ihre bekannten Merkmale behalten und mit moderneren Modellen, detaillierteren Texturen und feineren Animationen umgesetzt werden.
Damit könnte Nintendo einen ähnlichen Mittelweg verfolgen wie andere erfolgreiche Remakes: technisch deutlich moderner, aber sofort als das ursprüngliche Spiel erkennbar.
Switch 2 ist die bestätigte Zielplattform
Das Remake soll für Nintendo Switch 2 erscheinen.
Eine Version für die erste Switch ist nach den bislang veröffentlichten Informationen nicht vorgesehen.
Die höhere Leistung der neuen Hardware dürfte bei dieser Entscheidung eine wichtige Rolle spielen.
Ein echtes Remake bietet Nintendo schließlich die Möglichkeit, nicht nur Auflösung und Texturen zu verbessern, sondern auch umfangreichere Beleuchtung, detailliertere Umgebungen und modernere Animationen einzusetzen.
Gerade Orte wie der Kokiri-Wald, Hyrule-Stadt oder der Wassertempel könnten dadurch optisch deutlich stärker verändert werden als bei bisherigen Portierungen.
Warum Ocarina of Time bis heute so wichtig ist
Ocarina of Time gilt nicht nur als einer der bekanntesten Zelda-Teile, sondern als eines der einflussreichsten 3D-Action-Adventures überhaupt.
Das Spiel etablierte mehrere Mechaniken, die später von zahlreichen anderen Produktionen übernommen wurden.
Besonders bekannt ist das sogenannte Z-Targeting.
Damit konnten Spieler einen Gegner fest anvisieren und sich während eines Kampfes gezielt um ihn herumbewegen. Für dreidimensionale Actionspiele war dieses System Ende der 1990er-Jahre wegweisend.
Auch die kontextabhängige Steuerung spielte eine wichtige Rolle. Eine Taste konnte abhängig von der Situation unterschiedliche Aktionen ausführen, wodurch die Bedienung trotz der komplexeren 3D-Welt übersichtlich blieb.
Hinzu kam die Aufteilung zwischen zwei Zeitebenen.
Spieler erleben Link sowohl als Kind als auch als Erwachsenen. Veränderungen zwischen Vergangenheit und Zukunft werden dabei zu einem wichtigen Bestandteil von Rätseln und Handlung.
Kern des Gameplays soll nicht verändert werden
Gerade diese grundlegenden Mechaniken sollen offenbar erhalten bleiben.
Das Remake soll Ocarina of Time nicht vollständig neu interpretieren, sondern das bekannte Spielgefühl modernisieren.
Das dürfte für langjährige Fans entscheidend sein.
Eine komplette Neuausrichtung des Kampfsystems im Stil von Breath of the Wild oder Tears of the Kingdom könnte das ursprüngliche Spiel stark verändern.
Stattdessen wird erwartet, dass Nintendo die bestehende Struktur übernimmt und vor allem jene Bereiche verbessert, die heute technisch oder bei der Bedienung veraltet wirken.
Kamera und Inventar gehören zu den naheliegenden Verbesserungen
Welche konkreten Komfortfunktionen Nintendo integriert, wurde bislang noch nicht vollständig erklärt.
Mehrere Verbesserungen würden sich bei einem modernen Remake jedoch geradezu anbieten.
Dazu gehört insbesondere eine freiere Kamerasteuerung.
Das Nintendo-64-Original entstand zu einer Zeit, in der ein zweiter Analogstick auf Konsolen noch kein Standard war. Moderne Controller ermöglichen eine wesentlich flexiblere Kontrolle über die Kamera.
Auch die Verwaltung des Inventars könnte komfortabler werden.
Ocarina of Time verlangt regelmäßig den Wechsel zwischen unterschiedlichen Gegenständen. Besonders bestimmte Abschnitte könnten mit einer schnelleren Auswahl deutlich angenehmer werden.
Weitere mögliche Modernisierungen betreffen flüssigere Animationen und eine zeitgemäßere Benutzeroberfläche.
Welche dieser Änderungen tatsächlich umgesetzt werden, muss Nintendo allerdings erst noch bestätigen.
Noch viele Fragen zum Remake offen
Trotz des geplanten Releases fehlen bislang mehrere entscheidende Informationen.
Unbekannt sind unter anderem:
- der genaue Veröffentlichungstermin
- der Verkaufspreis
- mögliche Editionen
- zusätzliche Dungeons oder Gebiete
- neue Story-Inhalte
- technische Details wie Auflösung und Bildrate
Auch bleibt abzuwarten, wie eng sich Nintendo beim Leveldesign an das Original hält.
Bei einem Remake dieser Größenordnung könnte das Unternehmen theoretisch bestimmte Gebiete erweitern oder Übergänge zwischen einzelnen Bereichen stärker modernisieren.
Bestätigt sind solche Änderungen bisher allerdings nicht.
Nicht die erste Neuauflage von Ocarina of Time
Ocarina of Time ist in den vergangenen Jahrzehnten bereits mehrfach auf neueren Nintendo-Systemen verfügbar gemacht worden.
Die bekannteste Überarbeitung ist The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D für Nintendo 3DS.
Diese Version verbesserte unter anderem die Grafik und Bedienung, behielt Aufbau und grundlegende Technik des Originals aber weitgehend bei.
Eine vollständige Switch-2-Neuauflage hätte entsprechend die Möglichkeit, wesentlich größere Schritte zu gehen.
Das erklärt auch, warum Nintendo das neue Projekt offenbar ausdrücklich als umfangreicheres Remake und nicht lediglich als weitere Portierung positioniert.
2026 könnte zum großen Zelda-Jahr werden
Ein Ocarina-of-Time-Remake wäre für das 40-jährige Zelda-Jubiläum ein ausgesprochen starkes Projekt.
Das Original gehört bis heute zu den Spielen, die besonders eng mit der Geschichte der Reihe verbunden sind. Gleichzeitig existiert mittlerweile eine ganze Generation von Spielern, die den Klassiker nie in seiner ursprünglichen Form erlebt hat.
Mit moderner Grafik und zeitgemäßer Bedienung könnte Nintendo Ocarina of Time deshalb sowohl für alte Fans als auch für ein neues Publikum zurückbringen.
Noch fehlt allerdings der konkrete Release-Termin. Bis Nintendo weitere Details zu Grafik, Gameplay und möglichen neuen Inhalten veröffentlicht, bleibt vor allem die Frage spannend, wie weit das Unternehmen bei der Modernisierung tatsächlich gehen wird. Wenn es bei der angekündigten umfangreichen Überarbeitung bleibt, könnte Ocarina of Time 2026 eines der wichtigsten Remakes für Nintendo Switch 2 werden.

