world of warcraft shadowlands gold farming

World of Warcraft: Gold farmen in Shadowlands

Mit jeder neuen Erweiterung in World of Warcraft gibt es auch immer viele neue Methoden, um an das begehrte Gold im Spiel zu gelangen. Natürlich wäre es möglich, durch den Echtgeld-Einsatz eine WoW-Marke von Blizzard zu erwerben und im Spiel gegen Gold einzutauschen. Wer das virtuelle Bankkonto aber auf dem klassischen Wege füllen möchte, erfährt von uns die passenden Tipps zum Gold farmen in Shadowlands.

Genaue Preise abhängig des Servers

Genaue Gold-Angaben, wie viel ein Spieler für bestimmte Gegenstände im Auktionshaus oder generell von anderen Spielern erhält, lassen sich in World of Warcraft nicht machen. Auf belebten und eher vollen Servern sind Preise in der Regel immer höher, wohingegen niedrigere Preise auf leeren Servern normal sind. Dennoch gibt es gewisse Produkte, die auf jedem Server grundlegend recht beliebt oder viel Wert sind – darauf zielt unser Gold-Guide für Shadowlands auch ab.

Shadowlands Gold farmen mit Berufen

Wie in jeder WoW-Erweiterung, so können Spieler auch in Shadowlands wieder ordentlich Gold mit ihren Berufen scheffeln. Es gibt hierbei aber bekanntlich große Unterschiede und auch der Zeitpunkt des Verkaufs sowie der Server spielen eine große Rolle.

Gold farmen mit Sammelberufen

In jeder einzelnen Erweiterung von World of Warcraft benötigen gerade zu Beginn erst einmal unzählige Spieler gleichzeitig

  • Kräuter
  • Erze
  • und Felle/Leder

Diese Ressourcen stammen von den Sammelberufen des Spiels und werfen daher anfangs am meisten Gold ab. Auch jetzt noch, nachdem die Erweiterung schon eine Weile verfügbar ist, geben die Erze, Kräuter und auch die Lederstücke ordentlich Gold. Wer also keine zwei Hauptberufe wählen möchte oder schon hat (was auch nur selten empfehlenswert wäre) sollte unbedingt auf einen Sammelberuf als Zweitberuf setzen.

Tipp: Wer wissen möchte, wo welche Handwerksmaterialien spawnen (auf der Karte auftauchen) kann sich mit einem Addon behelfen. Hier lohnt sich „GatherMate 2“ oder ein vergleichbares Addon, welches jeden Ort auf der Karte anzeigt, an dem bestimmte Kräuter oder Erze spawnen können.

Welcher Sammelberuf gibt am meisten Gold?

Die Frage lässt sich nicht ganz einfach beantworten, denn je nach Server können große Unterschiede bestehen. Dennoch ist es meistens so, dass Erze allgemein am teuersten sind, gefolgt von Kräutern und dann Felle/Leder. Es kommt aber auch darauf an, welche Kräuter und Erze verkauft werden, da es sowohl preiswertere als auch teurere Materialien in jedem Beruf gibt.

Kürschner sind im Ardenwald am besten aufgehoben

Wer am liebsten im Ardenwald spielt und gleichzeitig Kürschner gelernt hat, wird hier seine wahre Freude haben. Dort sind verhältnismäßig viele Wildtiere unterwegs, die vom Spieler gekürschnert werden können.

Wo gibt es die wertvollsten Erze in Shadowlands?

Das häufigste Erz in WoW Shadowlands ist Laestriterz, welches Bergbauer sowohl in Bastion, Maldraxxus, Revendreth und im Ardenwald sammeln können. Das blaue Erz (Elethiumerz) ist seltener, dafür gibt es das Erz ebenfalls in allen Gebieten (und auch im Schlund). Dieses blaue Erz hat in der Regel einen mehr als zehnfachen Wert im Auktionshaus als das einfache Laestriterz.

Obwohl es andere Erze nur jeweils pro Gebiet gibt, sind die Werte dem allgemeinen Erz recht ähnlich. Es zeigt sich aber, welche Gebiete auf dem Server beliebter sind. Das Erz aus Revendreth oder Maldraxxus ist beispielsweise oft doppelt so viel Wert wie die Erze aus Bastion. Hier sollte der Bergbauer explizit auf seinem Server im AH nachschauen, welche Erze besonders gefragt sind und dann im jeweiligen Gebiet farmen.

Wo gibt es die wertvollsten Kräuter in Shadowlands?

Bei den Kräutern ist das Bild ähnlich. Auch hier gibt es Todesblüten in allen Gebieten (außer dem Schlund) und das seltene, grüne Kraut Nachtschatten (auch im Schlund) ebenfalls in allen Gebieten. Nachtschatten ist meist knapp unter 100 Gold wert im Auktionshaus, wohingegen Todesblüten um die 15 bis 25 Gold gehandelt werden. Das Verhältnis ist also schlechter als bei den Erzen.

Die einzelnen Kräuter, die in den jeweiligen Gebieten gefarmt werden können, haben einen höheren Wert als das „Standard-Kraut“. Auch hier sind aber die Kräuter aus Maldraxxus, Ardenwald und Revendreth deutlich mehr wert als die Kräuter aus Bastion.

Wo gibt es die wertvollsten Fische in Shadowlands?

Auch Angler kommen in WoW Shadowlands voll auf ihre Kosten – und das nur, indem sie gemütlich ihre Angel in den richtigen Gebieten auswerfen. Zum perfekten Angeln gehören in Shadowlands noch die passenden Köder, um die Drop-Chance auf die Fische zu erhöhen, die man haben möchte.

Besonders wertvoll ist im Auktionshaus aber nicht unbedingt immer der grüne und seltenere Fisch. Stattdessen steht eher der Stachelflossenpiranha hoch im Kurs, da er unter anderem für das große Festmahl benötigt wird. Je nach Server können schon einmal um die 100 Gold pro Fisch zusammenkommen.

Gold farmen mit Nebenberufen

Schon immer war Bufffood in World of Warcraft sehr gefragt, wenn es um starke Herausforderungen geht. Das ist heutzutage vor allem für Raids und Mythisch+ Instanzen der Fall, bei denen die Speisen zum Erhöhen der Attribute wichtig sind. Hergestellt werden sie vom Koch, der wiederum auf Fleisch, Fisch oder andere Zutaten zurückgreift.

Koch und Angler ist daher eine ideale Kombination, um jede Menge Gold in Shadowlands zu scheffeln. Die geangelten Fische lassen sich einzeln bereits gut im Auktionshaus verkaufen, aber verarbeitet zu Festmahlen oder begehrtem Bufffood sind sie ebenfalls viel wert.

Festmahle lassen sich in der Gruppe aufstellen und sind dann als Bufffood für jeden Spieler der Gruppe nutzbar. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist daher für Raids perfekt, sodass die Festmahle großen Anklang finden im Auktionshaus.

  • Überraschend genießbares Festmahl: Dieses Festmahl lernen Köche direkt beim Lehrer. Ein Wert wird eine Stunde lang um 18 erhöht, sodass dieses Festmahl die „preiswerte Version“ ist, die im Auktionshaus meist knapp unter 1.000 Gold kostet.
  • Festmahl des unersättlichen Hedonismus: Dieses Rezept erhalten Köche, wenn sie in Revendreth (bzw. bei der dazugehörigen Fraktion Hof der Ernter) einen Respektvollen Ruf erlangt haben. Das Festmahl wird im Auktionshaus für um die 2.000 Gold gehandelt und erhöht den Wert des Spielers um 20.

Gold farmen mit Herstellungsberufen

Berufe, bei denen Rüstungen hergestellt werden, sind in der Regel keine guten Möglichkeiten, um Geld zu farmen. Stattdessen geben Spieler viel Gold aus, um ihre Berufe in der neuen Erweiterung zu maximieren. Wem es aber doch auf das Gold farmen ankommt, der sollte es mit folgenden Hauptberufen probieren:

  • Inschriftenkunde: Die Glyphen sind es nicht (mehr), die dem Inschriftenkundigen so viel Gold einbringen, sondern mittlerweile sogenannte Schriften und Verträge. Kombiniert mit Kräuterkunde ist dieser Berufe eine Goldgrube.
  • Alchemisten: Ihre Fläschchen sind für einen Schlachtzug unerlässlich, weshalb Alchemisten in jeder Erweiterung stets gefragt sind. Auch dieser Hauptberuf wird im Idealfall stets mit Kräuterkunde kombiniert.

Eine weitere Möglichkeit (aber nicht uneingeschränkt empfehlenswert) ist auch Verzauberkunst. Das gilt aber nur in bestimmten Fällen. So können Verzauberer sehr günstige grüne Gegenstände im Auktionshaus erwerben (wenn sie wissen, welcher Staub sich daraus entzaubern lässt) und diese gewonnenen Materialien mit Gewinn im Auktionshaus wiederverkaufen. Hier ist aber etwas Geschick erforderlich, um kein Minusgeschäft zu machen.

Übrigens: Wer kein Alchemist oder Inschriftenkundler ist, sondern einen der anderen Hauptberufe hat, kann vielleicht trotzdem noch etwas Gold scheffeln. In Shadowlands wurde mit dem Runenmetz in Torghast eine Option eingeführt, legendäre Gegenstände herzustellen. Für die Herstellung wird unter anderem ein seltenes Material eines Handwerkers benötigt, sodass diese Produkte durchaus viel Gold im Auktionshaus abwerfen können. Je nach Fortschritt der Erweiterung wird der Bedarf an den Gegenständen aber voraussichtlich deutlich sinken.

Gold farmen über seltene Mounts

Eine weitere Einnahmequelle in World of Warcraft: Shadowlands sind – nach wie vor – seltene Reittiere. Das gilt aber nicht nur für Shadowlands, sondern für jede Erweiterung, da Mounts im Allgemeinen schon immer einen hohen Wert im Auktionshaus haben.

Wer sich an diesen Bereich heranwagen möchte, muss seltene Gegner finden und ein wenig Drop-Glück mitbringen. Einige Gegner lassen nicht seelengebundene Reittiere fallen, die dann im Auktionshaus verkauft werden können. Die Drop-Rate variiert je nach Mount und liegt meist bei etwa 0,01 bis 0,2 Prozent. Wer etwas Geduld mitbringt, könnte aber ordentlich kassieren.

Nachfolgend eine Übersicht über die perfekten Mounts, die auch jetzt noch in Shadowlands massiv Gold abwerfen im Auktionshaus:

  • Verängstigtes Packmuli: Der kleine Esel kann je nach Server gut 400.000 bis 450.000 Gold einbringen (sehr verschieden). Etwa im Norden von Drustvar müssen Spieler für das Packmuli verschiedene Gegner töten. Die Drop-Chance liegt bei 0,01 bis 0,03 Prozent je Gegner.
  • Großmeerrochen: Für wen kämpfen nichts ist, der kann auch einfach bequem angeln und auf den Großmeerrochen hoffen. Das Reittier kann auch unter Wasser verwendet werden und ist in vielen Auktionshäusern um die 200.000 bis 250.000 Gold wert. Die Angel muss in irgendeinem Gewässer von Battle for Azeroth ausgeworfen werden, wobei auch hier wieder Drustvar mit 0,07 Prozent die höchste Drop-Chance hat.
  • Goldmähne: Das niedliche Pony Goldmähne gibt im Auktionshaus meist ebenfalls um die 180.000 bis 200.000 Gold, wobei die Drop-Chance mit 0,07 bis 0,1 Prozent sogar etwas höher ist. Spieler können im Sturmsangtal die Sturmsang-Anhänger umlegen, um die Chance auf das Reittier zu erhalten.

Weitere Tipps zum Gold farmen in Shadowlands

Berufe und Mount sind noch lange nicht alles, um an die goldene Währung in World of Warcraft zu gelangen. Wir haben nachfolgend noch viele weitere Tipps für Shadowlands zusammengestellt.

  • Instanzen als Heiler oder Tank: Wenn sich ein Spieler als Heiler oder Tank für Instanzen anmeldet, erhält dieser meistens besondere Belohnungen zusätzlich – auch teilweise in Form von Gold.
  • Quests: Das reine Questen gibt zwar im Verhältnis nicht mehr so viel Gold wie früher (bzw. die Preise sind insgesamt gestiegen, daher wirkt es nicht mehr so viel), ist aber immer noch eine sichere Einnahmequelle.
  • Tägliche Quests im Paktsanktum: Die blauen Quests vom Paktsanktum geben in Shadowlands ordentlich Kohle. Das liegt an den Taschen, in denen jeweils graue Gegenstände enthalten sind, die stets um die 1.500 Gold wert sind beim Händler.
  • Missionstisch: Manchmal erhalten Spieler die Möglichkeit, am Befehlstisch Missionen zu starten, bei denen etwa 250 Gold die Belohnung sind. Wer mehrere Gefährten freischaltet, hat demnach auch die Chance auf mehr Gold, welches ganz passiv verdient wird.
  • Fleisch von Wildtieren: Wann immer Spieler ein Wildtier sehen (auch ohne Kürschner zu sein), kann es sich lohnen. Köche benötigen die vielen Fleischsorten dringend. Es kommt aber darauf an, welches Fleisch der Charakter erhält. Schattenhaftes Rippchen kann um die 50 Gold wert sein, wohingegen andere Fleischstückchen nur etwa ein Gold im Auktionshaus geben.
  • Stoffe: Der normale Schleierstoff gibt in Shadowlands kaum noch Gold im Auktionshaus, wobei die Lichtlose Seide meist umso wertvoller ist. Je nach Server können hier etwa 100 bis 300 Gold pro Stück anfallen. Die Seide selbst gibt es an vielen Orten, aber gerade bei bestimmten humanoiden Gegnern ist die Drop-Chance etwas höher.
  • Transmog: Wenn ein Spieler Sets in alten Schlachtzügen farmt, sahnt er gleich doppelt ab. Einerseits besteht die Chance auf das eigene Set, aber andererseits geben einige Schlachtzüge auch ordentlich Gold. Vor allem die Schlachtzüge in Warlords of Draenor sind bei Goldsammlern beliebt – hier lohnt sich der Mythische Schwierigkeitsgrad am meisten.
  • World Drops: Schon immer gibt es überall in ganz World of Warcraft sogenannte World Drops. Das sind zufällig auftauchende Gegenstände in verschiedenen Qualitätsstufen, die nicht seelengebunden sind und daher im Auktionshaus verkauft werden können. Gerade diese neuen World Drops aus Shadowlands sind bei Spielern sehr gefragt. Sie haben beispielsweise eine Gegenstandsstufe von 191, sodass sich Charaktere mit viel Gold schnell für Schlachtzüge oder Mythisch+ ausrüsten können. Es gibt viele verschiedene Items dieser Art. Ein Beispiel sind die „Sylvanweißschild“, die im Auktionshaus (je nach Server) zwischen 50.000 und 100.000 Gold wert sein können. Das Welt Item kann überall droppen, ließe sich aber an bestimmten Stellen mit einer Drop-Chance von 0,2 bis 0,4 Prozent ein wenig besser farmen. So ist es möglich, jeden Gegenstand gezielt zu farmen, wobei sehr viel Geduld dabei notwendig wäre.

Quellen:

https://www.gamestar.de/artikel/wow-shadowlands-gold-farm-guide,3364541.html

https://de.wowhead.com/item=172043/festmahl-des-unersättlichen-hedonismus

https://www.spieletipps.de/tipps-55381-wow-shadowlands-schnell-viel-gold-farmen/

https://wow.4fansites.de/news,9460,Shadowlands-Gold-Guide-Farm-Guide-fuer-Rohstoffe.html

https://www.goldgoblin.net/farmspots/lichtlose-seide-farmen/

https://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Guides/shadowlands-gold-verdienen-berufe-1358649/

https://wow.4fansites.de/news,9411,Die-besten-handelbaren-Gegenstaende-aus-Shadowlands-im-UEberblick.html

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