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White Speed taucht erneut auf: Stream-Sniping verfolgt IShowSpeed bis nach Afrika

Autoren-Bild Jonas Teichmann Januar 8, 2026

Die bizarre Geschichte rund um IShowSpeed nimmt die nächste Eskalationsstufe. Der Content Creator White Speed, der seit Monaten dafür bekannt ist, Speed gezielt auf Livestreams zu verfolgen, ist dem US-Streamer nun sogar bis nach Afrika gefolgt. Während der laufenden Speed Does Africa-Tour kam es in Kapstadt zum nächsten überraschenden Aufeinandertreffen.

Maskierter Auftritt in Kapstadt

IShowSpeed verließ gerade ein Haus, während er traditionelles Cape-Malay-Essen probierte, als plötzlich eine Person mit grüner Tiki-Maske vor ihm auftauchte. Sekunden später wurde klar: Es war White Speed. Kaum hatte er die Maske abgenommen, erkannte Speed den bekannten Stream-Sniper sofort – sichtlich fassungslos darüber, dass dieser ihm tatsächlich bis auf den afrikanischen Kontinent gefolgt war.

Auf die Frage, wie er ihn überhaupt aufgespürt habe, antwortete White Speed nur kryptisch: „By the grace of God.“ Trotz des Schocks entschied sich IShowSpeed, die Situation nicht eskalieren zu lassen, und setzte seine Interaktion mit Fans fort.

Verfolgung geht weiter – Sicherheitsdienst greift ein

Nach der Enthüllung blieb White Speed seiner bekannten Rolle treu. Er folgte Speed auf Schritt und Tritt, wechselte Kostüme und versuchte immer wieder, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. In einer Szene kam es beinahe zu einem Zwischenfall, als ein Mitglied von Speeds Security-Team White Speeds Smartphone fast beschädigte, während dieser in einem traditionellen Outfit erneut versuchte, sich dem Streamer zu nähern.

Ein weiterer Moment sorgte online für Gelächter: White Speed hing plötzlich kopfüber in einem Gebäude, was im Livestream kurz zu sehen war. Speed selbst versuchte, die Situation herunterzuspielen und ignorierte den Vorfall weitgehend.

Gemischte Reaktionen aus der Community

Während einige Fans die Auftritte als absurde Comedy feiern, wächst bei anderen die Sorge, dass das Verhalten eine Grenze überschreitet. White Speed folgt IShowSpeed mittlerweile nicht mehr nur spontan, sondern offenbar mit erheblichem finanziellem und organisatorischem Aufwand.

Laut eigener Aussage habe er „jeden einzelnen Dollar“ riskiert, um Speed auch international verfolgen zu können. Die Reaktionen darauf reichten von Faszination bis zu deutlicher Kritik.

Wer ist White Speed?

White Speed, früher unter den Namen Gooonki oder Tiki Wackowski bekannt, machte sich zunächst als Creator einen Namen, bevor er durch wiederholtes Stream-Sniping von IShowSpeed auffiel. Fans gaben ihm schnell den Spitznamen „White Speed“ – eine Mischung aus Ironie und Anspielung auf seine extreme Nähe zu Speeds Verhalten und Auftreten.

Afrika-Tour noch lange nicht vorbei

Kapstadt ist dabei nur eine Station. IShowSpeed plant, im Rahmen seiner Afrika-Tour rund 20 Länder zu bereisen, darunter Angola, Ägypten, Kenia, Äthiopien, Marokko, Mosambik und Simbabwe. Ob White Speed weiterhin auftauchen wird, bleibt offen – die bisherigen Ereignisse lassen es jedoch nicht unwahrscheinlich erscheinen.

Klar ist: Die Geschichte rund um IShowSpeed und seinen wohl hartnäckigsten Stream-Sniper ist längst mehr als ein Internet-Gag – und entwickelt sich zunehmend zu einem kontroversen Begleitphänomen einer der größten Creator-Touren des Jahres.

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Über Jonas Teichmann |

Jonas Teichmann ist Texter und E-Sport-Redakteur bei Fragster.de. In seinen Artikeln verbindet er aktuelle News mit klarer Einordnung und einem Blick für die Details, die in der Szene wirklich zählen. Ob CS2, League of Legends oder die großen internationalen Turniere: Jonas bereitet Themen so auf, dass sowohl eingefleischte Fans als auch Neueinsteiger schnell den Überblick bekommen. Sein Fokus liegt auf verständlicher Sprache, sauberer Struktur und dem Anspruch, Entwicklungen nicht nur zu melden, sondern auch nachvollziehbar zu erklären. Dabei greift er Trends, Meta-Änderungen und Teamdynamiken genauso auf wie relevante Hintergrundgeschichten.

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