Die bizarre Geschichte rund um IShowSpeed nimmt die nächste Eskalationsstufe. Der Content Creator White Speed, der seit Monaten dafür bekannt ist, Speed gezielt auf Livestreams zu verfolgen, ist dem US-Streamer nun sogar bis nach Afrika gefolgt. Während der laufenden Speed Does Africa-Tour kam es in Kapstadt zum nächsten überraschenden Aufeinandertreffen.
iShowSpeed just met the Zimbabwe Speed an identical version of himself 😭 pic.twitter.com/3ClwFAjvrA
— yoxic (@yoxics) January 7, 2026
Maskierter Auftritt in Kapstadt
IShowSpeed verließ gerade ein Haus, während er traditionelles Cape-Malay-Essen probierte, als plötzlich eine Person mit grüner Tiki-Maske vor ihm auftauchte. Sekunden später wurde klar: Es war White Speed. Kaum hatte er die Maske abgenommen, erkannte Speed den bekannten Stream-Sniper sofort – sichtlich fassungslos darüber, dass dieser ihm tatsächlich bis auf den afrikanischen Kontinent gefolgt war.
Auf die Frage, wie er ihn überhaupt aufgespürt habe, antwortete White Speed nur kryptisch: „By the grace of God.“ Trotz des Schocks entschied sich IShowSpeed, die Situation nicht eskalieren zu lassen, und setzte seine Interaktion mit Fans fort.
Henry from iShowSpeed’s security tries breaking White Speed Tikibeen1’s phone pic.twitter.com/433Png8E8i
— HighJFranko12 (@HighJFranko12) January 4, 2026
Verfolgung geht weiter – Sicherheitsdienst greift ein
Nach der Enthüllung blieb White Speed seiner bekannten Rolle treu. Er folgte Speed auf Schritt und Tritt, wechselte Kostüme und versuchte immer wieder, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. In einer Szene kam es beinahe zu einem Zwischenfall, als ein Mitglied von Speeds Security-Team White Speeds Smartphone fast beschädigte, während dieser in einem traditionellen Outfit erneut versuchte, sich dem Streamer zu nähern.
Ein weiterer Moment sorgte online für Gelächter: White Speed hing plötzlich kopfüber in einem Gebäude, was im Livestream kurz zu sehen war. Speed selbst versuchte, die Situation herunterzuspielen und ignorierte den Vorfall weitgehend.
Gemischte Reaktionen aus der Community
Während einige Fans die Auftritte als absurde Comedy feiern, wächst bei anderen die Sorge, dass das Verhalten eine Grenze überschreitet. White Speed folgt IShowSpeed mittlerweile nicht mehr nur spontan, sondern offenbar mit erheblichem finanziellem und organisatorischem Aufwand.
Laut eigener Aussage habe er „jeden einzelnen Dollar“ riskiert, um Speed auch international verfolgen zu können. Die Reaktionen darauf reichten von Faszination bis zu deutlicher Kritik.
Wer ist White Speed?
White Speed, früher unter den Namen Gooonki oder Tiki Wackowski bekannt, machte sich zunächst als Creator einen Namen, bevor er durch wiederholtes Stream-Sniping von IShowSpeed auffiel. Fans gaben ihm schnell den Spitznamen „White Speed“ – eine Mischung aus Ironie und Anspielung auf seine extreme Nähe zu Speeds Verhalten und Auftreten.
Afrika-Tour noch lange nicht vorbei
Kapstadt ist dabei nur eine Station. IShowSpeed plant, im Rahmen seiner Afrika-Tour rund 20 Länder zu bereisen, darunter Angola, Ägypten, Kenia, Äthiopien, Marokko, Mosambik und Simbabwe. Ob White Speed weiterhin auftauchen wird, bleibt offen – die bisherigen Ereignisse lassen es jedoch nicht unwahrscheinlich erscheinen.
Klar ist: Die Geschichte rund um IShowSpeed und seinen wohl hartnäckigsten Stream-Sniper ist längst mehr als ein Internet-Gag – und entwickelt sich zunehmend zu einem kontroversen Begleitphänomen einer der größten Creator-Touren des Jahres.


