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info_j55co76r | Mai 27, 2020

Welche der 3 ARC Varianten sollte man in COD Modern Warfare auswählen?

Seit seiner Veröffentlichung hat der War Royale-Modus von Modern Warfare Warzone die Szene im Sturm erobert. Über 50 Millionen Spieler haben den Modus bereits gespielt, jedoch wissen die meisten nicht über alle Einstellungen im Spiel Bescheid. Der Relaunch der COD Serie namens Modern Warfare von Infinity Ward hat eine neue Ära im Franchise Business eingeleitet. Nachdem der plattformübergreifende Titel zum ersten Mal angekündigt wurde, haben die Köpfe hinter Modern Warfare alle Register gezogen um sicherzustellen, dass auch dieser Call of Duty Teil neue Höhen erreicht.

Anfang März veröffentlichte das Spiel seinen Battle Royale-Modus Warzone – als Nachfolger des vorherigen Versuchs namens Blackout. Der Spielmodus wurde sowohl unter den Gamern als auch in den sozialen Medien zunehmend beliebter und das Spiel rückte somit sogar an die Spitze der Twitch-Charts. Dennoch gibt es in Modern Warfare noch einige (für viele Konsolen-Zocker) unentdeckte Einstellungen – eine davon ist der ARC Typ. Doch was ist das eigentlich? Die ARC (aim response curve) bezieht sich auf die Bildschirmbewegung, wenn man den Controller-Analogstick bewegt oder drauf herumdrückt.

Im Allgemeinen verwenden die meisten Spiele eine „Standard“ -Form von ARC, um alle Bewegungsfehler zu berücksichtigen. Wenn also versehentlich eine größere Kraft auf den Analogstick ausgeübt wird (vor allem kleine Kinder drücken häufig viel zu stark auf dem Controller herum), verwendet das Spiel einen speziellen Algorithmus, um dies auszugleichen.

Derzeit gibt es in Modern Warfare drei verschiedene ARC-Varianten

 

  • Standard
  • Linear
  • Dynamisch

Jeder der oben genannten ARC-Typen hat seine eigenen Vorzüge und Nachteile. Der Reddit-Benutzer „KingZillionn” hat übrigens ein Diagramm im CoDCompetitive-Subreddit veröffentlicht, das jeden Kurventyp in Bezug auf Rotationsgeschwindigkeit und Analogstickbewegung treffend anzeigt.

Welchen ARC-Typ soll ich verwenden?

Natürlich liegt die Antwort auf die obige Frage ganz bei dir – aber schauen wir uns einmal alle Varianten ein wenig näher an, damit eine fundiertere Entscheidung möglich wird.

Die Standardkurve berücksichtigt vor allem Sniperbewegungen. Wenn du also den Controller-Stick bewegst, wird die Bewegungsrate auf dem Bildschirm – basierend auf dem Prozentsatz des Algorithmus schrittweise erhöht.

Wenn der Standardkurvenalgorithmus 10% berücksichtigt, wird die Bewegung auf dem Bildschirm hypothetisch schrittweise um 10% erhöht, bis sie 100% erreicht.

Dies bedeutet auch, dass die Bewegungen nach innen weniger empfindlich sind (also einfacher um zu zielen) und äußere Stickbewegeungen empfindlicher sind (also ideal für schnelles Drehen im Game) – ideal für Anfänger oder diejenigen, die verschiedene Ballerspiele abwechselnd zocken.

Die lineare Kurve ist laut Activisions Blog-Beitrag ein „direkter Weg vom Stick zum Ziel”. Im Wesentlichen spiegelt bei dieser Einstellung die Bewegung auf dem Bildschirm direkt die Roheingabe auf den Sticks wider. Wenn man seinen Stick also mit 75% der maximalen Drehzahl bewegt, bewegt sich der Bildschirm auch mit 75%.

Obwohl dies auf dem Papier die beste Option zu sein scheint, erschwert es die Kontrolle beim Zielen erheblich. Spieler können jedoch den ADS-Empfindlichkeitsmultiplikator zuschalten, um dies auszugleichen. Diese Option wird also eher erfahrenen oder fortgeschrittenen Spielern empfohlen.

Schließlich haben wir noch die dynamische Kurve: Diese Variante ist in jeder Hinsicht ein Hybrid der oben genannten Typen. Die dynamische Kurve verwendet einen umgekehrten S-Kurven-Algorithmus für die Stickbewegungen.

Dies bedeutet, dass sich die Rotationsgeschwindigkeit im Verhältnis zur Daumenbewegung allmählich erhöht, diese dann jedoch allmählich von selbst beschleunigt, um das Gefühl eines „rauen“ Aimings zu vermitteln. Wer sich als Ego-Shooter-Veteran bezeichnet, könnte mit der linearen Option am besten fahren. Wer jedoch neu in diesem Genre ist, hält sich am besten an die Standardkurve.

Die dynamische Kurve funktioniert hervorragend, wenn man sich auf der Karte bewegen und dabei gleichzeitig sein Ziel im Fadenkreuz haben möchte – obwohl es eine Weile dauern kann, bis man sich an diese Spielweise gewöhnt hat.

Wer immer noch nicht weiss, welcher ARC-Typ am besten zu einem passt, sollte jeden Typ einfach mal ausprobieren. Es gibt also keine richtige oder falsche Variante – nur eine, die am besten zum eigenen Spieltstil passt.