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Was war Ludwigs Problem mit Youtube?

Autoren-Bild Andrea Mertens Januar 24, 2025

Ludwig war lange Zeit bei Youtube und hat dort gestreamt. Jetzt hat er sein größtes Problem mit der Plattform enthüllt, weil er mit dem Multistreaming anfängt – wovon er nicht unbedingt begeistert ist.

Ludwig hat seine größten Probleme mit YouTube gegenüber Twitch offenbart. Er denkt, dass beide Seiten Vor- und Nachteile haben, aber eine Mischung davon wäre wahrscheinlich das Beste.

Von Twitch, zu Youtube, zu Twitch?

Im November 2021 kündigte er seinen Wechsel von Twitch zu YouTube Gaming an und sorgte für große Schlagzeilen in der Streaming-Welt. Ludwigs Dreijahresvertrag mit YouTube ist vor ein paar Monaten ausgelaufen und machte ihn zu einem freien Mitarbeiter. Zunächst war er sich nicht sicher, was er mit seinen Übertragungen anfangen sollte und kehrte zu seiner alten Heimat, Twitch, zurück.

Langsam aber sicher öffnete sich der Amerikaner der Idee, dass er vielleicht doch, wie viele andere Streamer, mit dem multistreamen anfangen sollte.

Der Streamer hat über seine größten Probleme mit dem Streaming auf YouTube im Vergleich zu Twitch gesprochen. Eines davon ist, dass Streams, die länger als 12 Stunden dauern, nicht als VODs gespeichert werden, was bedeutet, dass die Streamer keine zusätzlichen Einnahmen oder Zuschauerzahlen bekommen, sobald der Stream beendet ist.

Er beschrieb YouTube als eine Art „Drehtür“, bei dem die Zuschauer nur kurz vorbeischauen und dann wieder gehen. Bei Twitch dagegen verfolgen die Zuschauer einen Stream über einen längeren Zeitraum und sind damit wohl die solideren Fans.

Hinzu kommt, dass es auf YouTube schwieriger ist, Live-Streams zu finden als auf Twitch.

Verdient man auf Twitch mehr Geld?

Ein weiterer Punkt, der für Twitch spricht, sind die Einnahmen. Ludwig hat vor 4 Jahren über 2,3 Millionen Dollar auf Twitch eingenommen, was ziemlich viel ist. Als er dann im Jahr darauf zu Youtube wechselte, machte er „nur“ eine halbe Million Dollar. Allerdings muss man zu der halben Million dazurechnen, dass er eine massive Summe bekam, als er einen Vertrag bei Youtube unterschrieb.

Trotzdem findet Ludwig, dass beide Plattformen ihre Nachteile haben. Deswegen hat er beschlossen, Multistream zu betreiben, obwohl er in der Vergangenheit gesagt hat, dass er absolut kein Fan davon ist.

Zuvor hatte Ludwig gesagt, er wolle sein Publikum nicht spalten und hat keine Lust, zwischen den Plattformen hin- und herzuturnen.

Ludwig sagt, dass er in Zukunft auf YouTube und Twitch gleichzeitig streamen wird, aber seinen YouTube-Chat abschalten wird, um sich ausschließlich auf seine Twitch-Zuschauer zu konzentrieren.

Ob er dabei bleiben wird, wird sich noch zeigen. Immerhin waren auch viele Streamer unzufrieden mit Twitch und den strengen Regeln der Plattform.

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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