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VP lässt CS2 Frauenteam VP.Angels gehen

Autoren-Bild Andrea Mertens April 22, 2024

Die Esport Organisation Virtus.pro hat sich von dem Frauenteam VP.Angels verabschiedet. Das Team konnte sich nicht für die ESL Impact League Season 5 Finals qualifizieren.

Das Frauen Lineup VP.Angels gab es fast eineinhalb Jahre, aber das Abenteuer ist mittlerweile zu Ende gegangen, nachdem Virtus.pro die Auflösung seines Frauenteams  bekannt gegeben hat.

„In Zukunft werden wir vielleicht mit einem neuen Frauenteam zurückkehren, aber unter den aktuellen Umständen brauchen sowohl wir als auch die VP.Angels-Spielerinnen einen gewissen Neustart“, sagte VP-CEO Nikolai Petrossian in einer Erklärung.

VP beendet Frauenteam wegen mangelnden Erfolgen

Der Grund für das Ende von VP.Angels sind die ausbleibenden Erfolge. Die Entscheidung von VP kommt kurz nach der Kampagne in der ESL Impact League Season 5 Europe, in der die Frauen die Qualifikation für das LAN-Finale verpassten.

Die VP.Angels traten in drei aufeinanderfolgenden ESL Impact League-Saisons an, in denen das russische Team oft Mühe hatte, sich durchzusetzen und gegen die anderen Frauen zu behaupten.

VP.Angels belegte in den Saisons 3 und 4 der ESL Impact League die Plätze 11 bis 12.

Das Lineup von den VP.Angels bestand aus folgenden Spielerinnen:

  • Christina „meo“Gnezdilova
  • Alina „amore“ Sergatschewa
  • Anna „ayaka“ Trofimowa
  • Margarita „Margo“ Iljina
  • Julia „akiyanora“ Semenowa
  • Demid „dEMA“ Bukovsky (Coach)

Krise im Esport zeigt sich bei den Frauen

Die Krise im Esport ist auf jeden Fall auch bei den Frauenteams spürbar – bzw. ganz besonders dort, denn wenn die Erfolge nicht schnell genug kommen, dann kann die Organisation das Geld nicht vorstrecken. Das Geld ist bei den meisten Organisationen relativ eng und Gewinne und Finanzen bestimmen die Langlebigkeit der Lineups.

Im Moment dreht sich alles um das Überleben der Besten und VP.Angels waren nur im Mittelfeld. Wenn man aktuell nicht ganz oben an der Spitze im Esport steht, muss man automatisch immer um seinen Job fürchten. Keine gute Grundlage, wenn einem die Angst immer im Nacken sitzt, aber leider sind das die Umstände, in denen momentan viele Leute im Esport konfrontiert sind. Egal ob Rookies, Frauen, Academy Spieler oder Mittelfeld Spieler jeglichen Alters, Geschlechts usw. Keiner ist sicher, auch man heißt s1mple oder donk.

Die VP.Angels sind nicht das einzige ESL Impact-Team, das in letzter Zeit seine organisatorische Unterstützung verloren hat. Seit Ende letzten Jahres haben sich auch G2, GamerLegion und Nigma Galaxy von ihren Frauen-Lineups trennen müssen.

Es kann aber durchaus sein, dass VP irgendwann wieder mit einem Frauenteam in die Szene zurückkehrt – vielleicht wenn sich der Esport-Winter irgendwann wieder etwas entspannt.

Die Spielerinnen der VP.Angels sind bereits auf der Suche nach einem neuen Zuhause.

 

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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