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Virtual Hunter für PS VR2 startet am 27. Mai und bringt realistische Jagd-Simulation auf Sonys VR-Plattform

Autoren-Bild Andrea Mertens März 25, 2026

PlayStation VR2 bekommt im Mai ungewöhnlichen Nachschub. Mit Virtual Hunter bringt Korpi Games eine realistische Jagd-Simulation auf Sonys Headset, die auf Ballistik, dynamisches Wetter, offene Areale und starkes Immersions-Design setzt. Der Release kommt in einer Phase, in der rund um PS VR2 wieder spürbar Bewegung entsteht.

Virtual Hunter erscheint am 27. Mai 2026 für PS VR2. Das hat Korpi Games im offiziellen PlayStation Blog bestätigt. Das Spiel setzt auf eine langsamere, stark immersive Simulationsstruktur und soll Jagd in VR mit realistischen Waffenmechaniken, glaubwürdiger Ballistik, Tag-Nacht-Wechsel und dynamischem Wetter abbilden. Gleichzeitig hebt das Studio hervor, dass die PS-VR2-Version gezielt für Sonys Hardware-Funktionen angepasst wurde.

Virtual Hunter will auf PS VR2 mehr sein als nur ein Nischenspiel

Der eigentliche Reiz von Virtual Hunter liegt darin, dass das Spiel nicht auf Arcade-Tempo, sondern auf Beobachtung, Geduld und glaubwürdige Interaktion setzt. Laut Entwickler Korpi Games besteht die Welt aus einem großen offenen Gebiet mit unterschiedlich reagierenden Tieren, variierenden Wetterlagen und verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die Einfluss auf die Wahrnehmung der Tiere und die Belohnungen haben. Dazu kommt eine Trophy Lodge, in der erlegte Trophäen frei platziert und individuell präsentiert werden können.

Damit besetzt Virtual Hunter auf PS VR2 eine Nische, die bisher nur selten überzeugend bedient wurde. Gerade im VR-Bereich sind immersive Simulationsspiele zwar gefragt, klassische Jagdspiele waren dort bislang aber kaum sichtbar. Genau darin sieht Korpi Games offenbar die Chance, sich auf Sonys Plattform klar zu positionieren.

Diese PS-VR2-Features sollen die Immersion deutlich erhöhen

Besonders spannend ist, wie stark die PS-VR2-Version auf Hardware-spezifische Funktionen setzt. Das Studio nennt Adaptive Trigger, Headset-Haptik und Foveated Rendering ausdrücklich als zentrale Elemente der Umsetzung. Laut den Entwicklern sollen etwa Äste und Vegetation über Headset-Vibrationen spürbar werden, während die Trigger je nach Waffentyp unterschiedlichen Widerstand simulieren. Beim Revolver soll sogar ein realistisches Double-Action-Gefühl über den Triggerdruck nachgebildet werden.

Dazu kommen ein eigener Sitzmodus und weitere VR-spezifische Komfortoptionen für Waffenhandling und Spielweise. Genau solche Details sind für PS VR2 entscheidend, weil die Plattform ihre stärksten Momente immer dann hat, wenn ein Spiel nicht nur „auch in VR“ funktioniert, sondern spürbar um die Hardware herum gebaut wird.

Warum der Release für PS VR2 gerade jetzt gut ins Bild passt

Der Start von Virtual Hunter fällt in eine Phase, in der PlayStation VR2 wieder mehr Aufmerksamkeit bekommt. Erst vor wenigen Stunden wurde der PlayStation Store Spring Sale angekündigt, der ab dem 25. März mit Rabatten von bis zu 75 Prozent startet und damit auch das allgemeine Interesse an digitalem PlayStation-Content weiter anheizt. Zwar ist der Sale nicht exklusiv auf VR ausgerichtet, er verstärkt aber das Gefühl, dass Sony das Frühjahr 2026 offensiv für neue Kaufimpulse nutzt.

Noch wichtiger für die Plattform selbst: In den letzten Stunden wurde in der VR-Berichterstattung erneut deutlich, dass die PS-VR2-Pipeline weiter aktiv bleibt. Mehrere frische Zusammenfassungen zum VR Games Showcase März 2026 heben hervor, dass neue oder bestätigte PS-VR2-Titel wie Compass im Frühjahr 2026 erscheinen sollen. Das stärkt den Eindruck, dass Virtual Hunter nicht als isolierter Außenseiter startet, sondern Teil einer wieder sichtbarer werdenden VR-Offensive ist.

Neue VR-News der letzten Stunden geben Virtual Hunter zusätzlichen Rückenwind

Gerade diese Begleitentwicklung ist thematisch wichtig. Die jüngsten Showcase-Roundups zeigen, dass PS VR2 in den letzten Stunden nicht nur mit einem einzelnen Release auffällt, sondern mit mehreren Ankündigungen und Plattform-Updates gleichzeitig präsent ist. In den aktuellen Übersichten werden neben Compass auch weitere VR-Projekte, Release-Daten und Content-Updates genannt, die Sonys VR-Ökosystem breiter erscheinen lassen als noch vor wenigen Monaten.

Für Virtual Hunter ist das ein Vorteil. Ein Spiel wie dieses profitiert davon, nicht als exotischer Einzelposten wahrgenommen zu werden, sondern als Teil einer Plattform, auf der wieder Bewegung herrscht. Je sichtbarer PS VR2 insgesamt wird, desto besser stehen die Chancen für Titel, die nicht aus dem üblichen Horror-, Rhythmus- oder Shooter-Schema kommen.

Realistische Jagd statt Action-Overkill

Spielerisch setzt Virtual Hunter bewusst auf einen anderen Rhythmus als viele andere VR-Spiele. Das Studio beschreibt das Erlebnis als ruhig, offen und auf Eigeninitiative ausgelegt. Wer will, kann auf einem Hochstand warten, durch Wälder pirschen oder Berge erklimmen und dabei auf den perfekten Moment für den Schuss hinarbeiten. Ergänzt wird das durch einen Schießstand und einen 3D-Bogenschießkurs außerhalb der Trophy Lodge.

Gerade auf PS VR2 könnte dieser Ansatz gut funktionieren. Die Plattform hat zwar starke Action- und Horrortitel, aber weniger Spiele, die gezielt von Langsamkeit, Beobachtung und glaubwürdiger Simulation leben. Virtual Hunter kann genau dadurch auffallen, weil es nicht mit Lautstärke, sondern mit Präsenz punkten will.

PS VR2 bekommt damit ein Spiel, das seine Stärken gezielt ausnutzt

Unterm Strich wirkt Virtual Hunter wie ein Spiel, das sehr genau weiß, was es sein will. Die Kombination aus Ballistik, Wetter, offenem Gelände, Trigger-Widerständen, Haptik und Trophäensystem spricht klar Spieler an, die in VR nicht nur Effekte, sondern glaubwürdige Interaktion suchen. Der Release am 27. Mai kommt zudem zu einem Zeitpunkt, an dem PS VR2 durch frische Store-Impulse und neue Showcase-Meldungen wieder etwas mehr Zugkraft entwickelt.

Für PlayStation ist das relevant, weil jede neue, klar profilierte VR-Veröffentlichung hilft, das Headset als aktive Plattform zu behaupten. Für Spieler bedeutet es vor allem: Wer auf PS VR2 nach einer ungewöhnlicheren Simulations-Erfahrung sucht, sollte Virtual Hunter jetzt im Blick behalten.

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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