Dataminer aquaismissing hat in der CS2-Beta versteckte Einstellungen entdeckt, die die Granaten-Hitbox verändern – und damit eine Mechanik zurückbringen, die viele seit Jahren vermissen.
Was die Entdeckung bedeutet
In Counter-Strike 2 haben Granaten standardmäßig ein physisches Volumen, das verhindert, dass sie durch sehr enge Spalten geworfen werden können. Das ist eine bewusste Design-Entscheidung – aber eine, die CS-Veteranen schon länger stört. In Counter-Strike 1.6 war das anders: Granaten hatten eine deutlich kleinere Hitbox, was es ermöglichte, sie durch pixeldünne Lücken in der Architektur zu werfen und damit einige der ikonischsten Granaten-Lineups der Spielgeschichte zu kreieren.
Genau diese Mechanik lässt sich in der aktuellen CS2-Beta per Konsolenbefehl wieder aktivieren. Durch manuelle Eingabe bestimmter Einstellungen wird die Granaten-Hitbox verkleinert – das Ergebnis ist exakt das Spielgefühl, das viele 1.6-Spieler in der modernen Version des Spiels vermissen.
The beta version of Counter-Strike 2 includes console variables that modify grenade collision.
This allows grenades to behave like they did in Counter-Strike 1.6: pic.twitter.com/b01WfZFrDt
— aqua (@aquaismissing) April 3, 2026
Valve muss sich entscheiden
Das Feature ist derzeit ausschließlich über die Konsole zugänglich und erfordert manuelle Eingabe, um die Standardeinstellungen zu umgehen. Ob Valve die Möglichkeit zur Anpassung dieser Kollisionswerte nach dem Ende der Beta-Phase beibehält, ist noch offen. Denkbar wäre sowohl eine Integration als offizielle Einstellung als auch eine vollständige Entfernung.
Für die Community ist die Entdeckung in jedem Fall ein Signal: Die klassische Granatenphysik ist technisch umsetzbar – es fehlt nur noch an Valves grünem Licht.


