Image

Valorant Patch 13.02: Phoenix brennt seltener, Retake-Modus wächst

Autoren-Bild Armin Schwarz Juli 30, 2026

Riot Games veröffentlichte am 29. Juli 2026 die vollständigen Patchnotes zu Valorant Patch 13.02. Der Fokus liegt klar auf dem Rework der Phoenix-Ultimativen sowie auf der Erweiterung des Retake-Modus. Dazu kommen wichtige Fehlerbehebungen für mehrere Agenten. Valorant Patch 13.02 trifft damit genau die Stellen, über die die Gemeinschaft seit Wochen diskutiert.

Phoenix-Ultimative kostet jetzt mehr Punkte

Phoenix gehört seit Jahren zu den beliebtesten Agenten im Spiel. Seine ultimative Fähigkeit „Run It Back“ erlaubt ihm, nach dem Tod an eine frühere Position zurückzukehren. Riot Games erhöhte die Kosten für diesen Einsatz nun von sechs auf sieben Punkte. Das klingt zunächst nach einer kleinen Zahl, hat aber spürbare Auswirkungen auf das Spieltempo.

Hintergrund dieser Entscheidung sind konkrete Daten aus dem Profibereich. Fachpublikationen und Branchenseiten berichteten bereits vor dem Patch, dass der Profi-Spieler Derke die Ultimative in elf Runden sage und schreibe sechsmal eingesetzt hatte. Solche Werte übersteigen deutlich den Durchschnitt anderer Agenten auf ähnlichem Kostenniveau. Riot Games reagierte folglich auf diese Zahlen mit einem direkten Eingriff in die Kostenstruktur.

Was die Änderung im Alltag bedeutet

Mit einem Punkt mehr müssen Phoenix-Spieler nun länger auf ihren nächsten Einsatz warten. Orbs auf der Karte gewinnen dadurch an strategischem Gewicht. Wer den Spike legt oder aufnimmt, erhält ebenfalls Punkte. Daher verändert der Nerf auch die Teamdynamik in den Runden. Phoenix bleibt ein starker Angreifer, jedoch ohne die bisherige Häufigkeit seiner stärksten Fähigkeit.

Außerdem normalisiert Riot damit den Agenten im Vergleich zu anderen Duellagenten. Jett, Reyna und Raze zahlen bereits acht Punkte für ihre Ultimativen. Phoenix lag bisher unter diesem Wert. Mit sieben Punkten nähert er sich dieser Gruppe an, bleibt aber noch leicht darunter.

AgentUlt-Kosten vorherUlt-Kosten ab Patch 13.02Änderung
Phoenix6 Punkte7 PunkteErhöhung
Jett8 Punkte8 PunkteKeine
Reyna8 Punkte8 PunkteKeine
Raze8 Punkte8 PunkteKeine

Retake-Modus bekommt drei neue Karten

Neben dem Phoenix-Rework gehört die Erweiterung des Retake-Modus zu den wichtigsten Neuerungen in Valorant Patch 13.02. Der Retake-Modus ist ein eigenständiges Spielformat innerhalb von Valorant. Dabei kämpfen Verteidiger darum, einen bereits gelegten Spike zu entschärfen. Viele Spieler nutzen diesen Modus gezielt zum Aufwärmen oder zum Trainieren ihrer Positionierung.

Bisher umfasste der verfügbare Kartenpool eine überschaubare Auswahl. Schnell wiederholten sich die Situationen, was das Training eintönig wirken ließ. Mit Valorant Patch 13.02 ergänzt Riot Games nun drei weitere Karten: Split, Corrode und Lotus. Damit wächst die Gesamtzahl verfügbarer Standorte auf 18 an.

Split, Corrode und Lotus im Retake-Training

Jede der drei neuen Karten bringt eigene Besonderheiten mit. Split ist bekannt für enge Gänge und vertikale Strukturen. Corrode hingegen bietet weite Flächen mit langen Sichtlinien. Lotus enthält drei Bombenplätze sowie mechanische Türen, die Flanken ermöglichen.

Gerade die Vielfalt dieser drei Karten bereichert das Training erheblich. Spieler können nun gezielt an Post-Plant-Situationen auf unterschiedlichen Geländetypen arbeiten. Retake-Strategien lassen sich dadurch breiter aufstellen. Folglich verbessert die Erweiterung nicht nur die Abwechslung, sondern auch den Trainingswert des Modus.

Neue Karten im Retake-Pool ab Patch 13.02:

  • Split: Enge Gänge, vertikale Kontrolle, klassische Zweikampf-Situationen
  • Corrode: Offene Bereiche, lange Sichtlinien, gefährliche Flanken
  • Lotus: Drei Bombenplätze, rotierende Türen, vielfältige Retake-Wege

AROS: Replication wurde verschoben

Eigentlich sollte Valorant Patch 13.02 auch den neuen Modus AROS: Replication (All Random One Site) mitbringen. Dieser Modus hätte alle Spieler einer Runde zufällig auf einen einzigen Bombenplatz geschickt. Riot Games zog die Veröffentlichung jedoch kurzfristig zurück. Als Begründung nannten die Entwickler Qualitätsprobleme.

Ein neues Erscheinungsdatum steht derzeit noch nicht fest. Branchenseiten bestätigten lediglich, dass die Verschiebung bewusst erfolgte und kein technischer Fehler dahintersteckt. Riot Games entschied sich offenbar dafür, lieber mehr Zeit zu investieren als einen unvollständigen Modus zu veröffentlichen. Wann AROS: Replication erscheinen wird, bleibt daher offen.

Agenten-Korrekturen im Überblick

Valorant Patch 13.02 enthält auch Fehlerbehebungen für mehrere Agenten. Besonders auffällig war ein kritischer Fehler bei Deadlock und Omen. Deadlocks Ultimative Fähigkeit konnte Omen während seines Teleports einschließen. Das führte zu unrealistisch hohen Schadenswerten in bestimmten Situationen. Riot Games behob diesen Fehler mit dem aktuellen Update.

Darüber hinaus erhielt Chamber eine stabilisierte Teleport-Mechanik. Bisher kam es vereinzelt zu Aussetzern bei der Aktivierung seiner Teleportfähigkeit. Mit Patch 13.02 verhält sich diese Fähigkeit nun zuverlässiger. Jett und Cypher erhielten ebenfalls kleinere technische Korrekturen, die deren Fähigkeiten stabiler machen.

Fehlerbehebungen im Detail

AgentBehobener FehlerArt der Korrektur
Deadlock + OmenUltimative fing Omen beim Teleport einSchadensberechnung korrigiert
ChamberTeleport setzte gelegentlich ausMechanik stabilisiert
JettKleinere technische InstabilitätAllgemeine Bugfixes
CypherKleinere technische InstabilitätAllgemeine Bugfixes

Die Meta-Auswirkungen auf das Spiel

Der Phoenix-Nerf in Valorant Patch 13.02 verändert die aktuelle Spielmeta spürbar. Im Hochrangigen-Bereich nutzten viele Teams Phoenix als aggressiven Angreifer mit hoher Ultimativen-Frequenz. Diese Spielweise wird nun gedrosselt. Teams müssen ihre Strategien rund um Phoenix neu ausrichten.

Gleichzeitig steigt die Bedeutung der Orb-Kontrolle. Wer die schwimmenden Orbs auf der Karte sichert, gewinnt schneller Punkte für die Ultimativen. Folglich rückt die Kartenkontrolle noch mehr in den Fokus des Teamplays. Spike-Aktionen werden ebenfalls wertvoller, da sie direkt Punkte generieren.

Reaktionen aus der Szene

Fachpublikationen und Branchenseiten beobachteten bereits vor der Veröffentlichung eine hitzige Debatte. Profispieler diskutierten intensiv über den bevorstehenden Eingriff. Derke galt dabei als zentrales Beispiel für die bisherige Überstärke der Fähigkeit. Inzwischen bestätigen erste Berichte, dass die Änderung in der Profi-Gemeinschaft überwiegend akzeptiert wird.

Dennoch gibt es kritische Stimmen. Einige Spieler sehen den Eingriff als zu stark. Andere bewerten ihn als überfällig. Riot Games wird die Datenlage nach dem Patch genau beobachten und gegebenenfalls nachsteuern.

Zusammenfassung aller Änderungen in Patch 13.02

Valorant Patch 13.02 bündelt mehrere Eingriffe in einem einzigen Update. Neben dem zentralen Phoenix-Rework profitiert der Retake-Modus von einer deutlichen Erweiterung. Fehlerbehebungen verbessern die Spielstabilität für mehrere Agenten. Lediglich der neue Modus AROS: Replication fehlt noch im Paket.

Riot Games zeigt mit diesem Patch, dass Balance-Entscheidungen auf konkreten Daten beruhen. Die Phoenix-Änderung basiert auf nachweisbaren Nutzungswerten aus dem Profibereich. Die Retake-Erweiterung reagiert auf Feedback der Gemeinschaft. Beide Maßnahmen zielen auf ein ausgeglicheneres Spielerlebnis ab.

Alle Kernänderungen im Überblick:

  • Phoenix-Ultimative kostet nun 7 statt 6 Punkte
  • Split, Corrode und Lotus sind neu im Retake-Pool
  • AROS: Replication wurde aus Qualitätsgründen verschoben
  • Deadlock-Omen-Bug wurde behoben
  • Chamber-Teleport läuft jetzt stabil

Patch 13.02 setzt klare Prioritäten für die kommenden Wochen

Valorant Patch 13.02 markiert einen gezielten Eingriff in mehrere Bereiche gleichzeitig. Phoenix verliert an Häufigkeit, bleibt aber ein starker Agent. Der Retake-Modus gewinnt deutlich an Tiefe und Vielfalt. Fehlerbehebungen sorgen für ein stabileres Gesamterlebnis im Spiel.

Für Spieler aller Stufen bringt der Patch konkrete Veränderungen. Phoenix-Nutzer müssen ihre Ressourcenverwaltung überdenken. Retake-Fans genießen ab sofort mehr Abwechslung im Training. Gleichzeitig bleibt AROS: Replication ein Thema für die Zukunft. Riot Games hat angekündigt, den Modus zu einem späteren Zeitpunkt zu veröffentlichen, sobald die Qualität stimmt. Bis dahin lohnt es sich, die neuen Retake-Karten zu erkunden und die veränderte Meta rund um Phoenix zu verinnerlichen.