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VALORANT koppelt die Agentenausrüstung an Spielzeit – bis zum 22. September bleibt Zeit

Jonas Teichmann
Jonas Teichmann Chefredakteur & Esports-Experte

Riot Games baut das Ausrüstungssystem von VALORANT um. Mit Update 13.06, das am 22. September erscheint, hängt das Freischalten von Gegenständen künftig davon ab, wie viel man den zugehörigen Agenten tatsächlich spielt. Wer Ausrüstung für Figuren sammelt, die er selten einsetzt, hat dafür noch gut drei Wochen Zeit.

Was sich konkret ändert

Bislang funktioniert das System rein über Währung. Jeder Agent besitzt zehn Stufen mit Sprays, Spielerkarten, Titeln und Waffenanhängern, die sich nacheinander mit Königreichskrediten freikaufen lassen. Ein vollständiger Satz kostet 47.000 dieser Kredite. Welchen Agenten man dabei tatsächlich spielt, spielt keine Rolle – wer genug Währung angesammelt hat, kann jede beliebige Sammlung abarbeiten.

Genau das fällt weg. Nach dem Umbau bleibt die Währung zwar erhalten, reicht aber allein nicht mehr aus: Jeder einzelne Gegenstand wird zusätzlich an die Spielzeit mit dem passenden Agenten gebunden. Wer die Ausrüstung von Jett will, muss künftig auch Jett spielen.

Bereits freigeschaltete Gegenstände bleiben erhalten. Zu den genauen Anforderungen hat Riot bislang nichts gesagt – weder, wie viele Partien oder Minuten pro Stufe nötig sind, noch ob Trainings- oder Nebenmodi mitzählen.

Warum die Umstellung Folgen hat

Königreichskredite lassen sich nicht kaufen, sondern nur erspielen. Sie fallen in allen Spielmodi an, dazu über tägliche Kontrollpunkte. Das bisherige System belohnte damit vor allem Ausdauer, nicht Spezialisierung: Wer viel spielte, konnte die Erträge frei verteilen und auch Sammlungen von Agenten abschließen, die er nie anrührte.

Für Sammler wird das deutlich aufwendiger. Wer alle Sammlungen vervollständigen möchte, muss künftig jeden Agenten spielen, unabhängig von Rolle, Können oder Vorliebe. Umgekehrt trifft die Änderung Spieler kaum, die ohnehin nur zwei oder drei Figuren einsetzen.

Riot selbst formuliert das erstaunlich offen: Wer derzeit Ausrüstung für selten gespielte Agenten anhäuft, solle die Gelegenheit jetzt nutzen. Diese Empfehlung stand ausdrücklich in den Anmerkungen zu Update 13.05.

Was bis dahin sinnvoll ist

Bis zum 22. September gelten die alten Regeln. Wer angesparte Königreichskredite hat, kann sie also gezielt in Sammlungen stecken, die nach der Umstellung sehr viel mehr Aufwand kosten würden. Zu beachten ist dabei die Obergrenze für den Bestand an Krediten: Mehrere Stufen lassen sich nur dann auf einmal kaufen, wenn der Gesamtpreis darunter bleibt.

Voraussetzung für den Zugriff auf eine Sammlung bleibt weiterhin, dass der jeweilige Agent dauerhaft freigeschaltet ist.

Der Rest des Updates

Was Update 13.06 sonst enthält, hat Riot noch nicht mitgeteilt. Aus den Anmerkungen zur Vorgängerversion geht lediglich hervor, dass es sich um den größeren der beiden Patches handeln soll; 13.05 vom 1. September beschränkte sich weitgehend auf Fehlerbehebungen, Anpassungen bei Klang-Sprays, eine wählbare Anzahl von Übungszielen im Schießstand sowie Sperren gegen Hilfsprogramme zum Stream-Sniping und automatischen Agentensperren.

Parallel laufen ab dem 10. September die Pick’Ems zu den VALORANT Champions in Shanghai, die am 24. September beginnen. Update 13.06 erscheint damit genau in die laufende Gruppenphase hinein.

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Jonas Teichmann

Über den Autor

Jonas Teichmann

Jonas Teichmann ist Texter und E-Sport-Redakteur bei Fragster.de. In seinen Artikeln verbindet er aktuelle News mit klarer Einordnung und einem Blick für die Details, die in der Szene wirklich zählen. Ob CS2, League of Legends oder die großen internationalen Turniere: Jonas bereitet Themen so auf, dass sowohl eingefleischte Fans als auch Neueinsteiger schnell den Überblick bekommen. Sein Fokus liegt auf verständlicher Sprache, sauberer Struktur und dem Anspruch, Entwicklungen nicht nur zu melden, sondern auch nachvollziehbar zu erklären. Dabei greift er Trends, Meta-Änderungen und Teamdynamiken genauso auf wie relevante Hintergrundgeschichten.

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