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Fragster | Oktober 3, 2021

VALORANT – Envy Coach verlässt das Team

Der Valorant-Coach von Envy, Michael ‘Mikes’ Hockom hat bekannt gegeben, dass er das Team Envy verlässt, nachdem er anscheinend monatelang auf einen Vertrag mit der Organisation gewartet hat.

Mikes ist schon seit Ende Juni diesen Jahres bei Envy und hat dem Team geholfen, sich zu einem der erfolgreichsten Valorant-Teams in Nordamerika weiter zu entwickeln. Dank seiner Expertise und seiner Führung schaffte es Envy sogar auf den zweiten Platz bei den VCT Masters Berlin.

Gabs es interne Probleme?

Aber wie es aussieht, lief nicht alles so glatt hinter den Kulissen. Anscheinend musste der Coach mehrere Monate vergeblich auf einen Vertrag warten. Da er immer noch keinen bekommen hat, hat sich der Amerikaner dazu entschlossen sich von der Organisation zu verabschieden. Also wird das Team einen neuen Coach finden müssen.

“Nach einer dreimonatigen Wartezeit auf einen Vertrag und einem beunruhigenden Mangel an Kommunikation seitens der Organisation werde ich nicht länger mit Envy arbeiten”, verkündete der ehemalige Trainer via Twitter. “Ich weiß es zu schätzen, dass das Team mir eine Chance gegeben hat, als andere es nicht getan hätten.” Der 22-Jährige sagte auch, dass er stolz darauf sei, wie weit die Mannschaft in seiner Zeit als Trainer gekommen sei, und er werde sich nach anderen Möglichkeiten umsehen.

“Ich bin sehr stolz darauf, wie weit Envy in der Zeit, die uns zur Verfügung stand, gekommen ist, und freue mich darauf, ihre zukünftige Entwicklung zu sehen”, schrieb er auf Twitter. “In Zukunft werde ich Angebote für Trainerpositionen annehmen.”

Hat Envy sich verpokert?

Während Mikes darauf wartet, eine andere Trainermöglichkeit zu finden, muss sich Envy nun darum bemühen, jemanden zu finden, der auch für das Valorant-Team verantwortlich ist. Bis zum Start der Valorant Champions-Tour am 2. Dezember in Berlin sind es noch etwa zwei Monate. Das wäre also genug Zeit für einen neuen Trainer sich einzuarbeiten, wenn das Team schnell handelt. Leider hat sich die Organisation hinter Envy keinen großen Gefallen damit getan, mit Mikes Vertrag so zu trödeln, denn er hat dem Team offensichtlich gut getan und hat sie in ihrer Leistung stark gepusht. Es ist auch fraglich, ob sich die Organisation bei einem anderen Coach besser und zuverlässiger verhalten wird.

Solche Geschichten sind kein Einzelfall- wie wir im August berichtet haben, gab es einen ähnlichen Fall bei einer deutschen Organisation. Auch SK Gaming stand kurzfristig in den Schlagzeilen, weil die Spieler des Academy-Line-ups von der Organisation hängen gelassen wurden und es große Probleme mit der Kommunikation gab. Genau wie bei Envy war SK Gaming fast nie zu erreichen und die Spieler und Angestellten mussten lange warten und bekamen letztendlich nie einen Vertrag zu sehen.