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Upset wird Neons Platz in Vitality ersetzen

Autoren-Bild Andrea Mertens März 1, 2023

Jetzt ist es doch soweit gekommen und Elias „Upset“ Lipp, der in der letzten Season für Fnatic gespielt hat, wird im nächsten Split die Organisation wechseln. Nach der Offseason 2022 war er bei Fnatic gebencht.

Upset gilt als einer der besten AD-Carrys in Europa und viele Fans haben die Entscheidung seiner Organisation damals angezweifelt, als sie den Starspieler Martin „Rekkles“ Larsson an seiner Stelle ins Main Roster gesetzt haben. Jetzt lässt ihn Fnatic endgültig gehen und wir werden im Spring Split wieder Upset sehen, der diesmal aber für Vitality spielt. Aber was wird jetzt aus Matúš „Neon“ Jakubčík?

Vitality holt Upset ins Main Roster

Vitality hat sehr stark in den Winter Split gestartet und war mit einer Bilanz von 7:2 eins der stärksten Teams. Im Vergleich zu Vitalitys Saison im letzten Jahr, war das schon eine starke Steigerung, aber in den Playoffs waren sie dann wie ausgewechselt. Nach ihrem 2:1-Win gegen Team Heretics haben sie es nicht mehr geschafft, im Best-of-3 auch nur ein Mal zu gewinnen und es ging abwärts für sie.

Deshalb wurde jetzt das Roster verändert und Upset direkt von Fnatics Bank geholt. Obwohl Upset als einer der besten ADCs angesehen wird, gab es in seinen zwei Jahren bei Fnatic einige Kontroversen. Das Team hat die MSI 2021 verpasst und Upset konnte vor den Worlds 2022 auch nicht scrimmen. So konnte er nie wirklich zeigen, was in ihm steckt.

Rosterwechsel mitten in der Season sind schwierig

Vitality will Upset noch eine Chance geben und ihn unter Vertrag nehmen und das wird dem Spieler sicher besser gefallen, als auf der Bank im Schatten von Rekkles alt zu werden. Was jetzt aus Neon wird, weiß man noch nicht, aber wenn man sein Tweet interpretieren will, würde man wahrscheinlich davon ausgehen. dass er erstmal auf Vitalitys Bank bleibt.

Durch die Formatänderungen in der LEC gibt es jetzt noch einen Split mehr und automatisch noch weniger Zeit zwischen den Splits. Das heißt, die Teams haben nicht viele Möglichkeiten und nur ein sehr kurzes Zeitfenster, in dem sie Gespräche mit Spielern und Teams führen können. Schließlich muss ja vor dem neuen Split ja auch wieder gescrimmt werden, damit sich die Spieler aneinander gewöhnen und miteinander warm werden.

Schließlich war das im Endeffekt das Problem von Fnatic gewesen, wie man im Video von Rekkles raushören kann. Sie hatten zu wenig Zeit zum Scrimmen und haben dann in den wenigen Spielen auch noch schlecht als Team gespielt. Das bleibt einem natürlich im Kopf und man geht gleich mit einer schlechteren Einstellung auf die LEC-Bühne.

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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