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leni | Juli 1, 2022

Twitch will neue Funktion namens “Shared Ban” einführen

Eine neue Bannfunktion namens “Shared Ban” kommt zu Twitch und soll den Streamern das Leben leichter machen, indem sie sich gegenseitig eine Liste mit den gebannten Leuten zuschicken können. Die Funktion wird aktuell von ein paar Streamern getestet, ist aber für die Allgemeinheit noch nicht zugänglich.

Laut einem Tweet von Szenen-Insider Zach Bussey will Twitch demnächst eine neue Funktion rausbringen, die es den Streamern und Content Creatoren auf der Plattform ermöglicht, eine Liste gesperrter User mit anderen Streamern zu teilen.

Streamer sollen sich austauschen können

Wenn man streamt, hat man es in der Regel mit jeder Menge Trolls, Bots und teilweise auch gemeinen Zuschauern zu tun. Deshalb sind Sperrungen und Suspendierungen für Streamer schon immer ein wichtiger Bestandteil , der ihre Sicherheit und einen reibungslosen Stream garantieren soll. In den fast 12 Jahren, in denen der Streaming-Dienst besteht, hat Twitch seine Sicherheitsfunktionen immer weiter ausgebaut und Dienste wie AutoMod, Keyword-Bans, Chat-Einschränkungen und mehr hinzugefügt.

Mit der Einführung von Shared Bans bietet Twitch den Entwicklern eine weitere Form der Sicherheitsvorkehrungen. Mit diesem neuen Dienst können sich die Streamer gegenseitig eine Liste der gesperrten User schicken und sich damit austauschen.

Es könnte den Streamern den Alltag deutlich leichter machen, wenn sie schon vorher über Störenfriede informiert werden und demenstprechend dagegen vorgehen könnten. Die Screengrab-Vorschau dieser Funktion auf Zach’s Twitter zeigt, dass Streamer auch in der Lage sein werden, Details zu bestimmten gesperrten Nutzern hinzuzufügen.

Listen können benannt werden

Innerhalb der gemeinsamen Sperrliste können die Streamer gesperrte User mit Tags kennzeichnen, die zum Beispiel Aufschluss darüber geben, was genau der User macht. Durch die Kennzeichnung von Konten als “möglicher Bannumgehung” können Streamer sich gegenseitig helfen, User zu vermeiden, die versuchen, kanalspezifische Banne zu umgehen.

Twitch will Streamern besseren Arbeitsplatz schaffen

In den letzten Monaten hat Twitch angestrengt versucht, die verfügbaren Dienste der Plattform noch weiter zu überarbeiten. Zunächst wurden auf der Website erhebliche Kürzungen vorgenommen, wie z. B. die Deaktivierung der Twitch-Desktop-App, die Entfernung der Freundesfunktion und die Abschaffung von Autoplay.

In einer Reihe von neuen Updates hat Twitch allerdings sein System für Bannbeschwerden überarbeitet, benutzerdefinierte Tags eingeführt und plant sogar eine neue Funktion speziell für Just Chatting-Streamer. Wie genau die aussehen soll, ist allerdings zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Die gemeinsame Bannfunktion befindet sich noch in der Entwicklungsphase und kann momentan erstmal nur von einigen wenigen Streamern genutzt werden – die werden dann ein Feedback geben ob sich das neue Feature lohnt oder eher nicht. Sollte sich das neue System gut in die Website integrieren lassen und bei den Content Creatoren gut ankommen, kann man wahrscheinlich damit rechnen, dass es in naher Zukunft eingeführt wird.