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nieraus | August 31, 2020

Tom Clancy’s Elite Squad – Ubisoft bekommt mächtig Kritik!

Ubisoft ist mal wieder im Zentrum einer Social Justice Kontroverse, weil das neueste Mobile Game der Spielefirma, Tom Clancy’s Elite Squad, mit einem Trailer den Zorn der sozialen Medien auf sich gezogen hat. Es ist ein schmaler Grad zwischen Video Games die uns eine Pause von der echten Welt bieten und Video Games die tatsächlich einige der Probleme virtuell angehen.

Ubisoft kennt sich da schon ein bisschen aus aber hat es mal wieder geschafft ins Fettnäpfchen zu treten. Da die sozialen Medien sehr stark, auf die Bilder einer in die Luft gereckten Faust, zusammen mit den Bösewichten in Tom Clancy’s Elite Squad reagierten. Diese Kontroverse wurde mächtig erweitert.

Unüberlegt und dämlich!

Das Intro des neuen Spieles erklärt das der Spieler, eine bösartige Bewegung der “UMBRA” Gruppe verhindern soll, die n Bürgerunruhen kapitalisiert um eine “neue Weltordnung” zu erschaffen.

UMBRA benutzt Terrorismus und soziale Medien, um die protestierenden Massen in willige Mitverschwörer zu verwandeln und will die “Weltführer” diskreditieren. Mit einer Kampagne des Chaos. Das an sich ist schon ein sensibles Thema und es hätte mit viel mehr Feingefühl angegangen werden sollen, wenn man das momentane sozialpolitische Klima bedenkt.

Ubisoft ist das ein bisschen zu dreist angegangen indem sie die gehobene Faust als Logo von Umbra benutzt haben – eine direkte Parallele zu der Bildsprache der Black Lives Matter Bewegung. Als Antwort auf die heftige Gegenreaktion, hatte Ubisoft versucht Schadensersatz zu leisten, indem sie die gehobene Faust wieder entfernten. Sie erklärten es war “unsensibel und schädlich wie es dargestellt worden war”.

Gut, aber nicht gut genug!

Das war nicht genug für die Kritiker, die behaupten, dass die Entfernung des Bildes nicht das eigentliche Problem angeht und den tieferliegenden Tonfall des Spieles nicht fixt. Indem man UMBRA mit einer Protestbewegung gleichsetzt und die Spieler auffordert sie zu eliminieren, glauben manche dass Ubisoft die Anti-BLM Rhetorik legitimiert hat und einen virtuellen Spielplatz kreiert hat damit diese Sichtweisen akzeptiert werden. Außerdem haben die Schreiber des Spiels sich der Ablehnung bezüglich der Bildsprache angeschlossen.

Bis jetzt hat Ubisoft noch nicht geklärt, wie das Spiel wahrgenommen werden soll, wenn es mehr als nur eine Sequzen gibt.. Es könnte möglich sein, das diese Reflektion der wirklichen Welt ein interessante und facettenreiche Storyline darbietet aber es scheint so, als ob jedes Vertrauen in den Titel mit den Bildern der Intro Sequence verloren gegangen ist. Bis jetzt wissen wir nur dass die Bilder mit der Faust entfernt wurden. Das ist schon mal ein positiver Schritt aber der Rest des Spieles hat es jetzt auf jeden Fall schwer da die Mehrheit der Fans den neuen Titel nicht gut durchdacht findet.