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THQ Nordic: Entwickler verraten mehr über Gothic Remake

Autoren-Bild Maria August 4, 2025

THQ Nordic hielt sich bisher relativ bedeckt, was Details zum Remake von Gothic angeht. Vor kurzem wurde lediglich angekündigt, dass das Studio den Release auf 2026 verschiebt. In einem Interview mit Tech4Gamers kamen nun weitere Details ans Licht, welche die Vorfreude auf das Remake noch steigern dürften.

Nutzung von Unreal Engine 5 beim Remake

Nicht immer sind Fans begeistert, wenn sie hören, dass ein Game auf der Grundlage der Unreal Engine 5 entsteht. Zwar bietet diese ungeahnte Möglichkeiten und wird, sofern es gelingt, Gothic die besten Voraussetzungen bieten. Für den Entwickler Alkimi Interactive stellt sie jedoch eine enorme Herausforderung dar. THQ Nordic versuchte im Rahmen des Interviews jedoch, zu beruhigen. Man wüsste um die Technologie, die mit dieser Engine einhergeht und rechtfertigt auch mit dieser Verantwortung die Verschiebung der Veröffentlichung.

Man möchte sich genügend Zeit lassen, um Gothic so zu verwirklichen, wie man sich das vorstellt und gleichzeitig Performance-Probleme aufgrund der Engine ausschließen. Beides sei sowohl Entwickler als auch Publisher sehr wichtig.

Erweiterung der Spielwelt und mehr Details

Bei einem Remake besteht immer das Risiko, langjährige Fans des Games zu vergrämen, weil hauptsächlich darauf geachtet wird, Neulinge des Genres anzulocken. Bei Gothic soll es jedoch so sein, dass neben Neuinteressierten auch waschechte Fans der Serie auf ihre Kosten kommen sollen.

Was die Mechaniken angeht, erhält das Game eine Überarbeitung, Quality of Life-Verbesserungen inklusive. Daneben werden innerhalb des Spiels zahlreiche Anpassungen vorgenommen, um die Fähigkeiten aktueller Plattformen optimal zu nutzen.

Eine der größten Änderungen ist wahrscheinlich die Tiefe der Spielwelt. Im Remake besitzen NPCs eigene Tagesabläufe, wirken somit geschäftiger und vermitteln das Bild von einer Welt, die voller Leben steckt. Insgesamt soll die Spielwelt auch circa 30 Prozent größer ausfallen als beim Original. Hauptsächlich bezieht sich Alkimi Interactive dabei auf Inhalte, die bei der Erstveröffentlichung von Piranha Bytes nicht im Spiel umgesetzt werden konnten.

Das bedeutet, im Remake warten neue Nebenquests und weitere Story-Anpassungen auf euch. Eine davon betrifft zum Beispiel die im Spiel vorkommende Ork-Kultur.

Community wurde bei Entscheidungen einbezogen

Um das Remake so gut wie möglich zu verwirklichen, beschäftigten sich Entwickler und Publisher eingehend mit der Kritik in der Community. Charakter-Modelle wurden angepasst, daneben werden verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeführt.

Zum Schluss stellte man im Interview die Frage, ob ein mögliches Remake des zweiten Teils ins Erwägung gezogen würde. Hier hat THQ Nordic jedoch klare Vorsätze. Zwar wäre die Grundlage sehr solide und somit ein Remake leichter umsetzbar, man würde sich trotzdem vorerst voll und ganz auf die Verwirklichung des ersten Teils konzentrieren.