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The Lift für PS5 bestätigt: Diese Horror-Handwerker-Sim startet 2027

Autoren-Bild Andrea Mertens April 10, 2026

Mit The Lift bekommt die PS5 ein Spiel, das auf den ersten Blick wie ein klassischer Renovierungs-Simulator wirkt, sich aber schnell als deutlich eigensinnigerer Genre-Mix entpuppt. Fantastic Signals verbindet Reparatur-Gameplay, rätselhafte Science-Fiction, übernatürliche Phänomene und eine stark erzählte Mystery-Geschichte in einem verlassenen Forschungsinstitut. Die frische Ankündigung bestätigt nicht nur die Veröffentlichung auf PS5, sondern verankert das Spiel nun auch klar im Jahr 2027.

Was The Lift auf PS5 so besonders macht

Reparieren, restaurieren und dabei ein Geheimnis freilegen

Im Zentrum von The Lift steht kein Soldat und kein Action-Held, sondern ein Handwerker. Als sogenannter Keeper soll der Spieler ein gigantisches Institut wieder flottmachen, das nach einer rätselhaften Katastrophe aufgegeben wurde. Dabei geht es nicht nur um einfache Reparaturen: Möbel werden instand gesetzt, elektromechanische Systeme neu verkabelt, kosmischer Schleim beseitigt und bizarre Apparaturen wieder hochgefahren. Genau diese Mischung aus bodenständiger Arbeit und surrealem Ausnahmezustand gibt dem Spiel seinen eigenen Ton.

Der titelgebende Lift wird zum Herzstück des Spiels

Besonders spannend wirkt die Idee, dass der Lift selbst als mobile Basis dient. Er bringt Spieler nicht nur durch die Anlage, sondern fungiert auch als Hauptquartier für Crafting, Ausrüstung und spätere Freischaltungen. Laut der offiziellen Beschreibung umfasst das Institut fünf große Kernbereiche, darunter Post Office, Communication Center, Archive, Library und Reactor. Das deutet auf eine klar strukturierte, aber zugleich miteinander verzahnte Welt hin, die stark in Richtung Immersive Sim schielt.

Zwischen House Flipper, Prey und sowjetischer Science-Fiction

Ein Simulator mit ungewöhnlichen Einflüssen

Fantastic Signals beschreibt The Lift selbst als Verbindung aus dem befriedigenden Arbeitsfluss klassischer „Repair“- oder Renovierungs-Spiele und der Tiefe narrativer Immersive Sims. Im PlayStation-Blog fällt dafür sogar direkt der Vergleich mit Spielen wie House Flipper, PowerWash Simulator und Prey. Hinzu kommen deutliche Einflüsse sowjetischer Science-Fiction sowie des sogenannten New-Weird-Gefühls, das man aus Werken und Spielen im Umfeld von S.T.A.L.K.E.R., Control oder Pacific Drive kennt.

Die literarische Vorlage gibt dem Spiel Profil

Inhaltlich beruft sich das Studio auf die Strugatzki-Brüder. Während viele moderne Spiele sich eher am Roadside-Picnic-Gefühl orientieren, verweist The Lift laut Entwicklerteam stärker auf Monday Starts on Saturday. Das ist für die Tonalität wichtig, weil sich dadurch nicht nur ein düsteres Mysterium, sondern auch ein leicht satirischer Blick auf Wissenschaft, Bürokratie und absurden Fortschritt andeutet. Für ein PS5-Publikum, das ungewöhnliche Sci-Fi-Welten sucht, könnte genau das der entscheidende Reiz sein.

Die wichtigsten neuen Entwicklungen der letzten Stunden

Aus dem PC-Projekt wird jetzt ein echter Multi-Plattform-Release

Rund um die aktuelle Enthüllung hat sich The Lift spürbar weiter konkretisiert. In frischen Berichten und auf der aktualisierten Steam-Seite wird das Spiel nun einheitlich für PC, PS5 und Xbox Series X|S geführt. Damit ist aus einem lange vor allem als PC-Projekt wahrgenommenen Titel plötzlich ein deutlich breiter aufgestellter Multi-Plattform-Release geworden. Parallel dazu listet Steam bereits 2027 als Erscheinungsjahr, nennt German Interface und German Subtitles und verweist außerdem auf eine mögliche Playtest-Teilnahme.

Der Releaseplan wurde offenbar neu sortiert

Besonders interessant ist der Blick auf die Außendarstellung des Spiels. Die offizielle Website von The Lift nennt auf ihrer Startseite noch „Coming to PC in 2026“, während aktuelle PlayStation-, Steam- und Medienupdates inzwischen konsistent von 2027 sprechen und zugleich die neuen Konsolenfassungen nennen. Daraus lässt sich ableiten, dass Fantastic Signals den ursprünglichen Plan in den letzten Stunden sichtbar auf einen größeren, späteren Plattform-Launch umgestellt hat.

Triple-i Initiative war die perfekte Bühne für den neuen Auftritt

Dass The Lift gerade jetzt stärker ins Rampenlicht rückt, hängt klar mit der Triple-i Initiative zusammen. Das Showcase lief am 9. April und setzte laut offizieller Event-Seite auf 45 Minuten Trailer am Stück, inklusive Gameplay-Reveals und Launchdaten. Game Informer fasst die Ausgabe sogar als 40 Ankündigungen umfassendes Indie-Event zusammen und nennt The Lift explizit als einen der Titel, die dort ihren neuen Plattform- und Release-Stand präsentiert haben. Für ein Spiel, das von seiner ungewöhnlichen Prämisse lebt, war das genau die Bühne, die es brauchte.

Warum die PS5-Version mehr sein soll als nur ein Port

DualSense und PS5 Pro sind bereits eingeplant

Für PS5-Spieler ist wichtig, dass The Lift nicht bloß angekündigt wurde, sondern schon mit konkreten Plattform-Features beworben wird. Zum Start im Jahr 2027 sollen DualSense-Haptik, adaptive Trigger und auf PS5 Pro verbesserte Grafikoptionen unterstützt werden. Gerade bei einem Spiel, das so stark auf Handarbeit, Werkzeugnutzung und feinere Interaktion setzt, kann das ein echter Mehrwert sein.

Das Team bringt passende Erfahrung mit

Der Hintergrund des Studios macht die Sache zusätzlich interessant. Laut PlayStation-Blog haben Mitglieder des Teams zuvor an Titeln wie Pathologic 2 und Ori and the Will of the Wisps gearbeitet. Das ist eine ungewöhnliche, aber durchaus vielversprechende Mischung: Das eine steht für dichte, fremdartige Atmosphäre und Weltgefühl, das andere für Feinschliff, Rhythmus und audiovisuelle Präzision. Wenn The Lift beides sinnvoll zusammenführt, könnte daraus ein auffällig starker Indie-Titel für 2027 werden.

Was das Gameplay schon jetzt über den Spielrhythmus verrät

Entschleunigung statt Dauer-Action

Viele Horror- oder Mystery-Spiele erzeugen Spannung über Verfolgungsjagden und Kampfdruck. The Lift scheint einen anderen Weg zu gehen. Hier entsteht Nervosität offenbar aus dem Kontrast zwischen alltäglicher Arbeit und kosmischem Kontrollverlust. Man repariert, sortiert, schaltet Systeme frei und baut Stromkreise, während sich im Hintergrund eine viel größere Verschwörung und ein immer seltsamer werdender Ort entfaltet. Gerade dieses entschleunigte, fast meditative Fundament könnte auf PS5 sehr gut funktionieren, weil Fortschritt hier nicht aus Kampf, sondern aus Wiederherstellung entsteht. Diese Einordnung ist eine Ableitung aus den bisher veröffentlichten Beschreibungen.

Vieles spricht für eine dichte Atmosphäre

Die Steam-Beschreibung nennt das Spiel einen First-Person-Simulator mit Story-Fokus, Crafting, Erkundung, Rätseln und einem stark interaktiven Setting im Stil sowjetischen Retrofuturismus. Das klingt nach einem Titel, der nicht nur wegen seiner Idee auffällt, sondern auch wegen seines Worldbuildings. Wenn das Institut tatsächlich so verzweigt und systemisch wird, wie es die Ankündigungen andeuten, könnte The Lift eines der interessanteren PS5-Projekte im Grenzbereich zwischen Simulation, Adventure und Immersive Sim werden. Auch das ist derzeit noch eine redaktionelle Einschätzung auf Basis der verfügbaren Details.

Was derzeit noch offen ist

Exakter Releasetermin und Preis fehlen noch

So vielversprechend die aktuelle Präsentation auch ausfällt, konkrete harte Eckdaten bleiben bislang aus. Es gibt noch kein exaktes Veröffentlichungsdatum innerhalb von 2027, keinen Preis und auch keine final bestätigte Länge oder genaue Struktur des Fortschrittssystems. Klar ist bisher nur: Das Projekt wurde größer aufgestellt, auf mehrere Plattformen ausgedehnt und soll mit einer deutlich stärkeren Sichtbarkeit in die heiße Vorphase gehen.

Ein ungewöhnlicher PS5-Kandidat

The Lift ist genau die Art von Spiel, die auf einem Showcase leicht zwischen lauteren Marken untergehen könnte und im Nachhinein doch plötzlich hängen bleibt. Der Grund ist simpel: Ein Reparaturspiel mit Sci-Fi-Mystery, übernatürlichen Störungen, sowjetischem Retrofuturismus und einem Lift als mobilem Zuhause sieht man nicht alle Tage. Die jüngsten Updates machen das Projekt greifbarer, größer und für Konsolenspieler deutlich relevanter. Wenn Fantastic Signals das gezeigte Konzept sauber umsetzt, könnte hier 2027 einer der spannendsten Genre-Hybride für PS5 landen.

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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