Wenn ein Traditionsverein aus England plötzlich ein Jersey mit einem der größten Esport-Logos der Welt trägt, ist das längst mehr als „nur Marketing“. Team Liquid arbeitet ab sofort offiziell mit Sunderland AFC zusammen und führt die Black Cats in die achte Saison der ePremier League. Der Startschuss fiel am 28. Februar 2026 – und Sunderland setzt dabei nicht auf Nachwuchs-Experimente, sondern auf ein Duo, das Finals und Titel auf dem höchsten Level kennt.
Zwei Stars für Sunderland: Paulo Neto und „Young“ übernehmen
Sunderland lässt sich bei seinem ePremier-League-Debüt nicht lange an die Hand nehmen. Für das Co-Branding-Projekt stehen zwei international etablierte EA-Sports-FC-Profis im Kader:
- Paulo Neto – Sieger des FIFAe Nations Cup 2023
- Gabriel „Young“ Freitas – Runner-up bei der Esports World Cup 2024 (EA FC)
Damit ist klar: Die Partnerschaft ist sportlich gedacht. Sunderland will nicht einfach „dabei sein“, sondern sofort konkurrenzfähig auftreten – im Feld der 19 anderen Premier-League-Clubs.
Preisgeld, Worlds-Tickets, eChampions League: Darum geht’s in der ePremier League 2026
Die ePremier League ist traditionell das britische Schwergewicht im EA-FC-Kalender – und 2026 steht wieder einiges auf dem Spiel:
- 100.000 Pfund Preisgeld
- begehrte Startplätze Richtung FC Pro World Championship
- zusätzliche Quali-Relevanz über die eChampions League-Spots
Gespielt wird im 1v1-Teamformat (zwei Spieler pro Club), zuerst in der Gruppenphase, danach geht’s in die K.o.-Runden bis zum Finale.
Neu in den letzten Stunden: Sunderland setzt ein erstes Ausrufezeichen
Passend zum Debüt-Wochenende sind in den letzten Stunden auch erste Match-Ergebnisse rund um Sunderland aufgetaucht: Am 1. März 2026 fuhr Sunderland in der Gruppenphase unter anderem einen deutlichen 9:3-Erfolg gegen Aston Villa ein. Das ist genau die Art von Resultat, die eine neue Kooperation sofort legitimiert: nicht nur Logos, sondern Scoreboard.
Liquids EA-Offensive: Sunderland passt perfekt ins größere Bild
Für Team Liquid ist Sunderland kein Ausflug, sondern der nächste Baustein einer langfristigen Strategie. Die Organisation baut ihren EA-Bereich seit Jahren aus – und hat sich 2025 sogar eine der bekanntesten Strukturen im EA-FC-Esport gesichert: Team Gullit inklusive Academy-Ansatz.
Die Sunderland-Partnerschaft bringt Liquid nun in ein Umfeld, das sportlich und medial maximal attraktiv ist: Premier-League-Clubs, nationale Fanbases, Live-Showcase – genau das, was man braucht, um eine EA-Abteilung dauerhaft zu skalieren.
Warum solche Deals gerade jetzt explodieren
Die ePremier League ist seit Jahren ein Paradebeispiel dafür, wie Fußball und Esport zusammenwachsen. Clubs professionalisieren ihre Gaming-Abteilungen, Esport-Orgs liefern Infrastruktur, Scouting und Performance-Standards. Am Ende entsteht ein Modell, das beide Seiten stärkt:
- Fußballclubs gewinnen digitale Reichweite und Relevanz bei jüngeren Zielgruppen
- Esport-Organisationen bekommen Zugang zu Mainstream-Bühnen und stabilen Marken
- Spieler profitieren von besseren Strukturen, Ressourcen und Sichtbarkeit
Und auch die Liga selbst wird dichter: Manchester City prägte zuletzt das Bild, während mit Spielern wie Tekkz das Star-Ökosystem immer wieder neue Kapitel schreibt – inzwischen unter anderem im Trikot von Leeds United.


