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T1 Faker auf dem Weg zu Rank 1 in Koreas Soloqueue

Autoren-Bild Andrea Mertens September 29, 2023

T1 Faker war in den letzten Jahren nicht dafür bekannt, ein Hardcore-Solo-Queue-Grinder zu sein. Jetzt hat er sich aber in den Grind gestürzt und kommt Rank 1 auf dem südkoreanischen Server immer näher, während er für die Worlds 2023 trainiert.

Lee ‚Faker‘ Sang-Hyeok hat während seiner unfreiwilligen Pause vom Profplay nicht viel League of Legends gespielt. Wegen seiner Handverletzung war er lange Zeit nicht in der Lage zu spielen.

T1 Faker stürzt sich in den Soloqueue-Grind

Es stimmt zwar, dass Faker bei einigen Arenamatches gesehen wurde und dass er während seiner Genesung ein paar ARAMs gespielt hat, aber der GOAT hat ein paar Wochen abseits der Soloqueue-Games verbracht und auf hohem Niveau trainiert. Jetzt grindet er in der Soloqueue härter als je zuvor und ist auf dem besten Weg zu Rank 1 in Korea. Das ist auf jeden Fall schonmal ein gutes Training für die Worlds 2023.

Obwohl Faker früher als Profispieler unter dem Namen „Barcode Killer“ als absolute Bedrohung in der Soloqueue bekannt wurde, war er im Laufe der Jahre nicht mehr der größte Grinder.

Das lag vor allem daran, dass Faker in seinen Soloqueue-Matches ständig gegrieft wurde, weil Leute auf den Ausgang seiner Spiele gewettet haben. Lange Zeit war es für Faker schwierig, richtig Soloqueue zu grinden, da seine Matches ständig manipuliert wurden.

Aber dank wichtigen Änderungen, die den Zugang auf die koreanische Soloqueue betreffen, und weil er endlich nach wochenlanger Pause wieder spielen konnte, ist Faker nun wieder voll dabei und kämpft um den ersten Rang.

Fakers aktueller Rang ist 41

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist Faker auf Rang 41 der Rangliste mit 1221 LP. Er hat noch einen langen Weg nach oben vor sich, wenn er in dieser Season Rang 1 erreichen will, aber es ist durchaus machbar.

Hideonbush

Stand: 29.09.23

Während seines Aufstiegs hat er hauptsächlich Tristana und LeBlanc gespielt, wobei er konsequent die Mid Lane überrollt und im Laufe des Spiels zu einer Gefahr für die Sidelanes wurde. Es ist schwer zu sagen, inwieweit seine Champ-Picks in der Rangliste das widerspiegeln, was er bei den Worlds spielen wird, aber im Moment ist er auf einem guten Weg.

Außerdem hat Faker in letzter Zeit als einer der beliebtesten Esportler bei den Asian Games 2022 für Schlagzeilen gesorgt. Da Team Korea das Team China im Halbfinale besiegt hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass Faker vom Militärdienst befreit wird. Zumindest, wenn das große Finale so verläuft, wie es die meisten erwarten.

Da Faker noch viele Jahre vor sich hat, solange er bei guter Gesundheit bleibt, muss er seine Skills aufrechterhalten, wenn er bis in seine 30er Jahre spielen und bei den Worlds 2023 den lang ersehnten vierten Titel holen will.

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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