Valve plant den Nachfolger seiner Handheld-Konsole für 2028 – doch die globale RAM- und NAND-Krise könnte selbst diesen Termin noch kippen.
2028 als internes Ziel, aber kein festes Datum
Der bekannte Hardware-Leaker Kepler_L2 hat neue Einblicke in Valves Entwicklungsplan für das Steam Deck 2 gegeben, die unter anderem von Insider Gaming aufgegriffen wurden. Demnach ist 2028 das aktuelle interne Zieljahrfür einen vollwertigen Nachfolger der 2022 erschienenen Handheld-Konsole. Wer auf ein schnelles Upgrade gehofft hatte, muss sich also auf eine vergleichsweise lange Wartezeit einstellen – und selbst dieser Termin steht nicht fest.
Speicherkrise als größtes Hindernis
Der Grund für die Unsicherheit liegt nicht bei Valve, sondern auf dem globalen Komponentenmarkt. Der anhaltende Mangel an RAM- und NAND-Bauteilen trifft die gesamte Technologiebranche und bereitet auch Valves Hardwareentwicklung konkrete Probleme. Laut dem Leak könnte die Krise Valve zu einer weiteren Verschiebung zwingen – ein Termin jenseits von 2028 ist damit nicht ausgeschlossen.
Verzögerung als unfreiwilliger Vorteil
Interessant ist ein Nebeneffekt der langen Entwicklungszeit. Während Sony und Microsoft ihre Konsolen-Hardware früh durch halb-kundenspezifische SoCs festlegen müssen und damit wenig Spielraum für spätere Anpassungen haben, arbeitet Valve mit einem offeneren Format. Eine spätere Veröffentlichung bedeutet für Valve konkret: modernere Komponenten, mehr Rechenleistung, besseres Preis-Leistungs-Verhältnis zum Launchzeitpunkt. Was als Rückschlag wirkt, könnte das Steam Deck 2 am Ende leistungsfähiger machen als ursprünglich geplant.
