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Star Wars: Rogue One-Regisseur klammert sich beim Fan-Hype aus

fragster Maria Juni 29, 2025

Wenn man den Fans glaubt, gehört „Star Wars: Rogue One“ zu den beliebtesten und gleichzeitig besten Filmen des „Star Wars“-Universums. Dank der Disney-Serie namens „Andor“ gewinnt der 2016 erschienene Film wieder an Zuspruch. Es gibt jedoch einen, der den Film gar nicht so gut fand, und dies ist niemand Geringeres als der Regisseur Gareth Edwards selbst.

Hype ist für den Regisseur nicht ganz nachvollziehbar

„Jurassic World: Rebirth“ ist das aktuellste Projekt von Gareth Edwards, welches Anfang Juli in die Kinos kommt. Den Erfolg von „Rogue One“ kann er bis heute nicht ganz nachvollziehen, wie er jüngst in einem Interview mit Business Insider klarstellte.

Natürlich sei er sehr dankbar für das Lob, er stufe den Film jedoch ein wenig anders ein. Es gäbe bessere Teile der „Star Wars“-Serie. Allerdings hätte er auch ein paar andere Ansichten in Bezug auf die Filmemacherei, die vielleicht nicht mit dem konform gehen, was Fans in dem Film sehen.

Mit ein Grund für seine Gedanken mag wahrscheinlich die Entstehung von „Rogue One“ gewesen sei, die nicht ganz so unkompliziert ablief, wie es ursprünglich geplant war. Während Edwards Szene um Szene drehte, holte Lucasfilms Tony Gilroy ins Projekt, der wiederum zahlreiche Szenen aussortierte und sogar größere Teile des Films komplett überarbeitete. Somit fehlten auch einige der Momente im Film, die in Trailern angeteast worden waren.

Edwards blieb jedoch am Ball und drehte nicht nur die ikonische Schlüssel-Szene mit Darth Vader, die das Finale des Films ausmacht, sondern trug auch mit anderen Momenten zum Film bei und machte ihn zu dem, was er heute ist.

Regisseur ist mit sich selbst im Reinen

Trotz der zahlreichen Eingriffe zeigt sich Edwards heute zufrieden und ist mit sich selbst im Reinen, was den Film angeht. Während er die Vorgehensweise früher als verpasste Chancen bezeichnete, sind ihm heutzutage andere Dinge wichtiger. Er blickt in die Zukunft, stellt jedoch auch klar, dass es von seiner Seite aus keinen weiteren Film im „Star Wars“-Universum mehr geben wird.

Ihm sei es wichtig, darüber nachzudenken, wie man einen Film in zehn oder zwanzig Jahren bewerten könnte. Daher denke er eher über die Zukunft nach und behält „Star Wars: Rogue One“ als gute Erinnerung im Kopf. Er bestätigt, er habe den Film damals geliebt und dies sei alles, was heute noch zählt.

Dies sei auch mit ein Grund dafür gewesen, warum er sich gegen einen weiteren Film in besagtem Universum entschieden habe. Edwards setzt hingegen eher auf die persönliche Weiterentwicklung, als in nostalgischen Ebenen zurückzukehren.

Der Hype von „Star Wars: Rogue One“ wurde nun, knapp zehn Jahre nach seiner Erscheinung, durch die Serie „Andor“ erneut angefacht, in der sich Cassian Andor gegen das Imperium auflehnt. „Rogue One“ lieferte mit seiner Vorlage, in welcher die Protagonisten die Todesstern-Pläne beschaffen, eine ideale Grundlage zum Erfolg.