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Spieler protestieren innerhalb von Spiel für die Umwelt

Videospiele entwickeln sich immer mehr zu einem Instrument für die Verbreitung von Ideen, das sogar die sozialen und traditionellen... Leni | August 20, 2022

Videospiele entwickeln sich immer mehr zu einem Instrument für die Verbreitung von Ideen, das sogar die sozialen und traditionellen Medien übertrifft. Und dieses Mal steht unsere eigene Zukunft im Mittelpunkt der Proteste und eines speziellen virtuellen Marsches. Der Grund dafür: die Natur.

Das Spiel, in dem der erste Klima-Protest der Geschichte stattfand, ist ein Titel, den manche nur manche schwer mit der Verteidigung unseres Planeten in Verbindung bringen können, aber irgendwo hat es doch eine gewisse Logik.

Riders Republic ruft Gamer auf, sich für die Umwelt zu engagieren

Riders Republic ist ein Sportspiel, das im Freien spielt, und Ubisoft hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass es eine virtuelle Welt für Fans von Outdoor-Sportarten schaffen wollte, das reale Umgebungen bis auf den letzten Kieselstein so real wie möglich nachbildet. Man braucht nur in die Nachrichten zu schauen, um festzustellen, dass es nicht gerade gut um die Natur und unsere Umwelt steht – deshalb kam es jetzt zum ersten Umweltprotest innerhalb vom Spiel.

Rebirth ist ein In-Game-Event, das vielen anderen ähneln mag, aber Ubisoft hat dieses Mal seine Spieler zusammengebracht – diesmal aber nicht um nutzlose Items zu verdienen, sondern um das Klimabewusstsein der Spieler und der Zuschauer zu schärfen.

Im Laufe Rebirth-Event, das zwei Wochen lang ging, sammelten die Spieler Samen und pflanzten Bäume in einem Gebiet von Riders Republic, das immer noch sichtbar ist und es auch in Zukunft bleiben wird. Außerdem gab es eine Demonstration im Spiel für die Umwelt und gegen die Klimaerwärmung. Die Entwickler hoffen, die Spieler damit auch zum echten Handeln zu bewegen und selber etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

In Game Demonstration soll zu echten Handlungen inspirieren

Ein Schritt wie der von Ubisoft soll ein Weg sein, die Spieler dazu zu bringen, nicht nur über Leistung und Bildraten zu sprechen, sondern auch über das, was im echten Leben und vor ihrer Haustür passiert. Mit der In Game Demonstration für die Umwelt, soll bei den Spielern der Grundstein gelegt werden, sich auch im realen Leben für Umweltthemen einzusetzen und eventuell wirklich mal auf eine Klima-Demo zu gehen.

Boris Maniora von Ubisoft Annecy erklärte das wie folgt: “Videospiele können auch eine tiefe emotionale Wirkung auf die Spieler haben. Es ist möglich, dass einige unserer Spieler beim Marsch im Spiel noch nie an einer ähnlichen Demonstration im echten Leben teilgenommen haben, aber das virtuelle Ereignis kann ihnen helfen, die gleiche emotionale Anziehungskraft zu erleben, die sie außerhalb des Computers erleben würden.

Wir haben dieses Ereignis ins Leben gerufen, um die Spieler zu ermutigen, die Macht der Gemeinschaft zu erkennen. Es demonstrierte das Potenzial von Videospielen als Plattform für Veränderungen in der realen Welt, die genauso viel Einfluss haben wie Versammlungen auf der Straße.”