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Shroud benutzte eine dreckige Stream-Sniping-Taktik

Autoren-Bild Andrea Mertens November 29, 2022

Michael ‚Shroud‘ Grzesiek hat sich im Kartenspiel Marvel Snap versucht und hat zugegeben, dass er versehentlich einen Konkurrenten im Stream gesnipet hat und sich dafür „schmutzig“ gefühlt hat.

Shroud ist einer der bekanntesten Namen in der Shooter-Szene. Er hat ein ziemlich umfangreiches Portfolio, wenn es um die Welt der Shooter geht, aber jetzt hat er seine Aufmerksamkeit auf Marvel Snap gerichtet.

Auch die besten sind nicht perfekt

Es ist zwar einfach, sein FPS-Gameplay zu beobachten und sich zu fragen, ob der Mann überhaupt Schwächen hat, wenn es um kompetitives Spielen geht, aber er hat kürzlich zugegeben, dass er einen unglücklichen Spieler beim Spielen des auf Comics basierenden Deckbuilders per Stream abgeknallt hat. Shroud erklärte, wie er in Marvel Snap „versehentlich“ einen Spieler im Stream gesniped hat.

Der legendäre Streamer erklärte die Situation damit, dass er nicht absichtlich auf die Hand des anderen Spielers geschaut hat, sondern nur nachgesehen hat, ob sie zum Zeitpunkt des Matches tatsächlich live auf Twitch waren, weil sie die beliebte Abkürzung „TTV“ in ihrem Namen hatten.

„Sie waren live und ich sah ihr Blatt und habe es sofort geschlossen… Ich fühlte mich wirklich schlecht. Ich habe das Spiel gewonnen. Acht Punkte, wir haben beide zugeschlagen. Ganz einfach“, sagte er.

Stream Sniping Shroud

Hört mit dem Stream-Sniping auf!

Auch wenn es ihm versehentlich passiert ist, macht es das nicht besser. Wenn man sich einen Vorteil verschafft, weil man Informationen bekommt, die man sonst nicht hätte, ist das schon wirklich schwach und im Endeffekt versaut man sich doch dadurch selbst den Spaß am Spiel. Wo liegt der Reiz und die Challenge darin, wenn man sowieso weiß, was kommt?

Immerhin stellte Shroud gegenüber seinen Zuschauern klar, dass es in dieser Situation das Richtige gewesen wäre, das Spiel zu verlassen, dass er aber nicht widerstehen konnte, es trotzdem zu Ende zu spielen. Das ist auch nicht unbedingt vorbildlich, wenn man weiß, wie es besser geht, man diesen Weg aber nicht gehen will.

„Um fair zu sein, das Wissen, das ich aus dieser Interaktion gewonnen habe, hat mir nicht geholfen zu gewinnen, aber ich habe trotzdem seine Hand gesehen, die beschissen war.“ Hätte er das nicht gesehen, dann hätte er vielleicht vorsichtiger gespielt.

Letzten Endes ist es kein großes Problem, wenn es nur in einem Spiel passiert ist, aber es ist eine gute Erinnerung daran, darüber nachzudenken, bevor man den Stream eines anderen Gamers in kompetitiven PvP-basierten Spielen stream-sniped. Aber ehrliche und aufrichtige Gamer brauchen solche Taktiken nicht.

Bildnachweis: twitter.com/shroud

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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