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Sapphire RX 9070 XT bekommt Valor-Mortis-Edition – das Spiel ist direkt dabei

Jonas Teichmann
Jonas Teichmann Chefredakteur & Esports-Experte

Sapphire legt seine NITRO+ Radeon RX 9070 XT OC in einer speziellen Valor-Mortis-Edition neu auf. Technisch bleibt die Grafikkarte weitgehend beim bekannten High-End-Custom-Modell mit 16 GB GDDR6 und bis zu 3.060 MHz Boost-Takt. Neu sind eine magnetische Backplate im Design des kommenden Action-RPGs sowie eine kostenlose Vollversion von Valor Mortis. Einen Preis oder konkreten Verkaufsstart hat Sapphire bislang nicht genannt.

Die Sonderedition richtet sich damit vor allem an Spieler und Sammler, denen das Design wichtiger ist als zusätzliche Leistung gegenüber der normalen NITRO+.

Sapphire führt das Modell inzwischen auch auf seiner deutschsprachigen Webseite und bestätigt dort die vollständigen technischen Daten.

RX 9070 XT bleibt technisch beim bekannten NITRO+-Modell

Unter der auffälligen Backplate steckt im Wesentlichen die bereits bekannte Sapphire NITRO+ Radeon RX 9070 XT OC.

Die GPU basiert auf AMDs RDNA-4-Architektur und besitzt 64 Compute Units sowie 4.096 Stream-Prozessoren.

SpezifikationSapphire NITRO+ RX 9070 XT Valor Mortis
GPURadeon RX 9070 XT
ArchitekturRDNA 4
Stream-Prozessoren4.096
Compute Units64
Ray Accelerators64
AI Accelerators128
Boost-Taktbis 3.060 MHz
Game Clockbis 2.520 MHz
Speicher16 GB GDDR6
Speicherinterface256 Bit
Speichertakt20 Gbit/s
Infinity Cache64 MB
Leistungsaufnahme330 Watt

Die Karte liefert damit keine zusätzliche Werksübertaktung gegenüber der regulären NITRO+ RX 9070 XT OC.

Wer die Sonderedition kauft, bezahlt also voraussichtlich in erster Linie für Design, Sammlerwert und Spiele-Bundle.

Magnetische Valor-Mortis-Backplate ist das eigentliche Highlight

Der sichtbarste Unterschied befindet sich auf der Rückseite.

Sapphire spendiert der Grafikkarte eine magnetische MagniPlate mit Valor-Mortis-Artwork. Sie lässt sich vergleichsweise einfach abnehmen und wieder montieren.

Das ist bei der NITRO+-Serie nicht nur eine optische Spielerei.

Unter der Backplate befindet sich auch der versteckte Stromanschluss der Grafikkarte. Das sogenannte Stealth-Power-Design soll dafür sorgen, dass das Stromkabel im eingebauten Zustand möglichst wenig sichtbar ist.

Die Sonderedition verbindet damit das bekannte Sapphire-Design mit Motiven aus Valor Mortis.

Auf der Vorderseite bleibt es dagegen weitgehend beim typischen NITRO+-Look mit drei Lüftern und großer Kühllösung.

ARGB-Beleuchtung bleibt erhalten

Auch die integrierte ARGB-Leiste ist bei der Valor-Mortis-Version vorhanden.

Über Sapphires TriXX-Software lässt sich die Beleuchtung konfigurieren. Alternativ kann die Karte über einen 3-Pin-Anschluss mit der RGB-Steuerung des Mainboards synchronisiert werden.

Zur Kühlung setzt Sapphire erneut auf sein Tri-X-System mit drei AeroCurve-Lüftern.

Hinzu kommen unter anderem:

  • Honeywell PTM7950 als Wärmeleitmaterial
  • Quick-Connect-Lüfter
  • Verbund-Heatpipes
  • 12-lagiges PCB
  • 16-phasige Spannungsversorgung
  • Rahmen aus kaltgewalztem Stahl
  • doppelt kugelgelagerte Lüfter

Damit unterscheidet sich auch die Kühllösung nicht grundlegend von der normalen NITRO+-Variante.

Valor Mortis ist kostenlos enthalten

Interessanter wird die Sonderedition durch das Spiele-Bundle.

Sapphire bestätigt offiziell, dass Valor Mortis kostenlos mit der Grafikkarte ausgeliefert wird. Die Einlösung erfolgt über AMDRewards.com.

Valor Mortis ist ein First-Person-Action-Soulslike von One More Level, dem Studio hinter Ghostrunner.

Spieler übernehmen die Rolle von William, einem gefallenen Soldaten aus Napoleons Grande Armée, der in einer von Seuchen, Krieg und übernatürlichen Kreaturen veränderten Version Europas wieder zum Leben erwacht.

Das Kampfsystem kombiniert Nahkampf, Schusswaffen, Ausweichmanöver, Paraden und übernatürliche Fähigkeiten.

Valor Mortis erscheint am 13. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S.

330 Watt und 850-Watt-Netzteil empfohlen

Sapphire gibt für die Grafikkarte einen typischen Verbrauch von 330 Watt an.

Für das Gesamtsystem empfiehlt der Hersteller ein Netzteil mit mindestens 850 Watt.

Die Stromversorgung erfolgt über einen modernen 2×6-poligen 12-V-Anschluss (H++).

Falls das verwendete Netzteil keinen entsprechenden Stecker besitzt, legt Sapphire einen Adapter auf drei klassische 8-Pin-PCIe-Anschlüsse bei.

Mit einer Länge von rund 331 Millimetern und einer Bauhöhe von 3,2 Slots gehört die Valor-Mortis-Version außerdem zu den größeren RX-9070-XT-Modellen.

Vier Display-Ausgänge mit DisplayPort 2.1a

Bei den Anschlüssen bietet die Sonderedition:

  • 2 × DisplayPort 2.1a
  • 2 × HDMI 2.1b

Damit können bis zu vier Displays gleichzeitig betrieben werden.

Die maximale Auflösung gibt Sapphire sowohl über HDMI als auch DisplayPort mit bis zu 7.680 × 4.320 Pixeln an.

Die Karte unterstützt außerdem die üblichen RDNA-4-Funktionen wie FSR 4, Radeon Anti-Lag 2, Fluid Motion Frames 2 und FreeSync.

Preis der Sonderedition bleibt noch offen

Einen entscheidenden Punkt lässt Sapphire bislang unbeantwortet: Was kostet die Valor-Mortis-Edition?

Auch einen konkreten Termin für die Verfügbarkeit im Handel nennt das Unternehmen noch nicht.

Dass inzwischen eine deutschsprachige Produktseite existiert, spricht zumindest dafür, dass die Grafikkarte nicht ausschließlich für einzelne asiatische Märkte vorgesehen ist. Eine bestätigte Verfügbarkeit für Deutschland lässt sich daraus jedoch noch nicht ableiten.

Entscheidend dürfte am Ende der Aufpreis gegenüber der normalen NITRO+ RX 9070 XT OC werden.

Technisch bietet die Valor-Mortis-Ausgabe keine zusätzliche Leistung. Käufer erhalten stattdessen das spezielle Design, die magnetische Backplate und Valor Mortis als kostenlose Vollversion.

Für Fans des Spiels kann das durchaus interessant sein – sofern Sapphire für die Sonderedition keinen zu hohen Sammleraufschlag verlangt.

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Jonas Teichmann

Über den Autor

Jonas Teichmann

Jonas Teichmann ist Texter und E-Sport-Redakteur bei Fragster.de. In seinen Artikeln verbindet er aktuelle News mit klarer Einordnung und einem Blick für die Details, die in der Szene wirklich zählen. Ob CS2, League of Legends oder die großen internationalen Turniere: Jonas bereitet Themen so auf, dass sowohl eingefleischte Fans als auch Neueinsteiger schnell den Überblick bekommen. Sein Fokus liegt auf verständlicher Sprache, sauberer Struktur und dem Anspruch, Entwicklungen nicht nur zu melden, sondern auch nachvollziehbar zu erklären. Dabei greift er Trends, Meta-Änderungen und Teamdynamiken genauso auf wie relevante Hintergrundgeschichten.

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