RuneScape: Dragonwilds bekommt im Dezember 2026 eine neue Fertigkeit. Mit „Prayer“ hält eines der bekanntesten Systeme der RuneScape-Reihe Einzug in das Survival-Rollenspiel und wird dort deutlich stärker mit Erkundung, Basenbau und Kampfmechaniken verknüpft.
Prayer erscheint im Rahmen des kommenden Luminance-Updates und wird die insgesamt 13. Fertigkeit in Dragonwilds. Gleichzeitig handelt es sich um die vierte Fertigkeit mit direktem Bezug zum Kampfsystem.
Jagex hatte Prayer ursprünglich schon früher für das Spiel vorgesehen, die Fertigkeit später aber aus der ursprünglichen Veröffentlichungsplanung herausgenommen. Nun steht fest, dass sie mit dem Winter-Update nachgereicht wird.
Prayer funktioniert anders als im klassischen RuneScape
Spieler der älteren RuneScape-Versionen kennen Prayer bereits seit vielen Jahren.
Traditionell wird die Fertigkeit unter anderem über Knochen und Altäre gesteigert und erlaubt es, verschiedene Gebete mit passiven oder defensiven Effekten zu aktivieren.
Dragonwilds übernimmt diese Grundlage, baut sie aber stärker in das Survival-System ein.
Spieler sollen:
- Knochen vergraben
- Altäre errichten
- Opfergaben verwenden
- Gebetsplätze freischalten
- verschiedene Gebete aktivieren
- Prayer Points verwalten
Damit wird die Fertigkeit nicht nur zu einem zusätzlichen Zahlenwert, sondern zu einem System, das direkt mit dem eigenen Stützpunkt und der Erkundung von Ashenfall verbunden ist.
Eigene Altäre können in der Basis gebaut werden
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Möglichkeit, eigene Altäre in der Basis zu errichten.
Dort können Spieler ihre Gebetspunkte wiederherstellen und die Fertigkeit weiterentwickeln.
Zusätzlich gibt es Altäre in der Spielwelt, die ebenfalls zur Wiederherstellung genutzt werden können.
Das sorgt dafür, dass Prayer nicht ausschließlich an den eigenen Stützpunkt gebunden ist.
Wer längere Expeditionen unternimmt, muss trotzdem darauf achten, wie viele Prayer Points noch zur Verfügung stehen.
Bestimmte Gegner können diese Punkte sogar durch Angriffe reduzieren.
Damit entsteht ein zusätzliches Ressourcenmanagement im Kampf.
Gebete bringen Boni für Kampf und Überleben
Prayer soll in Dragonwilds nicht nur klassische Kampfboni liefern.
Jagex plant mehrere passive Effekte, die unterschiedliche Bereiche des Spiels unterstützen.
Dazu gehören unter anderem Vorteile bei:
- Kämpfen
- Heilung
- Ressourcensammeln
- Schadensminderung
- Erkundung
- Überleben
Dadurch könnte Prayer gerade für Spieler interessant werden, die ihren Charakter nicht ausschließlich auf direkten Schaden ausrichten möchten.
Bestimmte Gebete können beispielsweise die Widerstandsfähigkeit erhöhen oder das Sammeln von Materialien effizienter machen.
Andere Effekte konzentrieren sich stärker auf den Kampf.
Blessings werden mit höherem Level stärker
Zusätzlich führt Prayer sogenannte Blessings ein.
Diese Segnungen wachsen mit dem Fortschritt der Fertigkeit und sollen immer stärkere Vorteile bieten.
Damit entsteht ein langfristiges Entwicklungssystem.
Wer Prayer nur gelegentlich nutzt, bekommt kleinere Verbesserungen.
Spieler, die die Fertigkeit gezielt aufleveln, schalten dagegen weitere passive Boni, Zauber und Werteverbesserungen frei.
Wie genau die verschiedenen Blessings aufgeteilt werden und welche Kombinationen möglich sind, soll sich mit dem Luminance-Update zeigen.
Prayer wird bis Level 99 ausgebaut
Wie viele andere RuneScape-Fertigkeiten soll auch Prayer langfristig bis Level 99 gesteigert werden können.
Das bedeutet, dass Spieler nicht nur kurzfristig einige Fähigkeiten freischalten, sondern einen vollständigen Fortschrittsweg bekommen.
Auf höheren Stufen werden zusätzliche Boni und Fertigkeiten verfügbar.
Am Ende wartet außerdem die bekannte Prayer Skillcape.
Diese kann hergestellt werden, sobald die Fertigkeit vollständig gemeistert wurde.
Damit bleibt Jagex dem klassischen RuneScape-Fortschritt treu, überträgt ihn aber auf die Systeme von Dragonwilds.
Dragonwilds baut sein Fertigkeitssystem weiter aus
RuneScape: Dragonwilds setzt generell stark auf Fertigkeiten als langfristige Motivation.
Nahezu jede größere Aktivität trägt zur Charakterentwicklung bei.
Dazu gehören:
- Ressourcen sammeln
- Ausrüstung herstellen
- Gebäude errichten
- Gegner besiegen
- neue Gebiete erkunden
Prayer erweitert dieses System nun um eine zusätzliche Ebene.
Statt nur bessere Werte zu bekommen, verändert die Fertigkeit auch die Art, wie Spieler ihre Basis ausbauen und sich auf Expeditionen vorbereiten.
Luminance wird das nächste große Update
Prayer erscheint zusammen mit Luminance, dem nächsten größeren Inhaltsupdate für Dragonwilds.
Jagex will das Spiel auch nach dem Abschluss der Kuldra-Saga weiter ausbauen.
Geplant sind unter anderem:
- neue Fertigkeiten
- neue Regionen
- zusätzliche Quests
- neue Bosse
- weitere Überlebensmechaniken
- zusätzliche Fortschrittssysteme
Luminance soll damit nur der nächste Schritt einer langfristigen Entwicklung sein.
Prayer verbindet klassisches RuneScape mit Dragonwilds
Die neue Fertigkeit zeigt gut, wie Jagex mit Dragonwilds umgeht.
Statt bekannte RuneScape-Systeme einfach unverändert zu übernehmen, werden sie an das Survival-Konzept angepasst.
Prayer bleibt erkennbar Prayer: Knochen, Altäre, Gebetspunkte und passive Boni gehören weiterhin dazu.
Gleichzeitig spielen Basenbau, Expeditionen, Ressourcen und Überlebensmechaniken eine deutlich größere Rolle.
Prayer erscheint im Dezember 2026 mit dem Luminance-Update für RuneScape: Dragonwilds.
Für langjährige RuneScape-Spieler dürfte die Fertigkeit sofort vertraut wirken. Durch die zusätzlichen Survival-Mechaniken bekommt sie in Dragonwilds aber eine deutlich andere Funktion als in den klassischen Teilen der Reihe.


