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fragstereditorial | März 2, 2022

Rocket League – Spring Split der Unis

Das EURC steht in den Startlöchern und es geht um nichts Geringeres als um 3000€ Preisgeld für das Gewinnerteam. 40 Teams sollten die Gruppenphase spielen, 39 Teams sind es geworden. Sechs deutsche Unis haben sich qualifiziert und ein Team aus den Niederlanden hat einen deutschen Coach.

Über zwei Winterturniere, die Ligen und vier Open Qualifier konnten sich die Teams qualifizieren. Drei Teams schafften den Sprung über die Winterturniere, 20 Teams haben sich über den Ligabetrieb qualifiziert und 17 Teams konnten sich in den Open Qualifiern durchsetzen. Das Ziel aller Teams sind die vier europäischen Spots für die Collegiate Rocket League Worlds 2022.

Wieso das Ganze so spannend ist?

Das European University Rocketeers’ Championship 2022 ist das bislang größte Turnier in dem Unis und Hochschulen in Europa gegeneinander antreten. Und der Weg nach ganz oben endet nicht etwa auf dem europäischen Thron. Psyonix ist Sponsor des Events und wird es möglich machen, dass erstmalig ein Weltmeister auf universitärer Ebene gekürt wird. Denn nach dem Triumph in Europa geht es zu den Weltmeisterschaften gegen die nordamerikanischen Teams.

Psyonix hat bereits im Fall Split die Lan getestet und im Winter Split gibt es nun Zuschauer. Das Finalturnier der Unis wird auch als Lan ausgetragen das steht fest. Vom 03.-05.06.2022 findet das Finalturnier statt, Psyonix will sich um Probleme und Überschneidungen mit Prüfungen kümmern, falls diese auftreten. Zudem wird die K.o.-Phase des Turniers auf dem offiziellen Rocket League Channel übertragen. Die Gruppenphase läuft auf dem hauseigenen Twitch Kanal.

Das Turnierformat

In Nordamerika wird das Turnier wie im Football in Conferences ausgetragen. Bedeutet, dass zuerst die Eastern und die Western Teams gegeneinander spielen und dann in Playoffs aufeinandertreffen. Dieses Format passt nicht zu Europa und wollte auch keiner der Organisatoren in Europa. Deshalb ist Psyonix auf die Ligen und die Organisatoren der UniRocketeers zugegangen.

Herausgekommen ist eine Gruppenphase mit vier Gruppen á zehn Teams. So war der Plan, aber Swag de Poule aus Frankreich hatte andere Ideen. Das Team reichte ein Roster ein, das nicht spielberechtigt war und somit sinkt das Teilnehmerfeld auf 39 Teams und in einer Gruppe treten in der Folge nur neun Teams an. In der Gruppephase spielt jedes Team einmal ein Best-Of-Five gegen jedes andere Team der Gruppe.

Es wird vom 02.-17.März jede Woche drei Spiele für die Teams geben, die absolviert werden müssen. In der Gruppenphase werden nur die letzten beiden bzw. in einer Gruppe das letzte Team ausscheiden. Bereits der siebente und der achte Platz in ihrer Gruppe sichern den Teams eine Einladung zu den CRL Worlds Finals Last Chance Qualifiern. Sie erreichen jedoch nicht die K.o.-Phase des Turniers, die am 23. März startet.

Die K.o.-Phase erreichen alle Teams, die auf dem sechsten Platz oder besser in der Gruppe abschneiden. Dort gibt es ein Double-Elimination Bracket und alle Spiele werden als Best-Of-Seven ausgetragen. Doch diese doppelte Chance haben nur die ersten vier Teams jeder Gruppe.

Während das erste Team direkt fürs Viertelfinale qualifiziert ist, muss der Tabellenzweite ins Achtelfinale und die Dritten und Vierten jeder Gruppe starten eine Runde davor. Für die Fünften und Sechsten der Gruppe geht es direkt im Lower Bracket los. Diese Teams müssten zehn Spiele am Stück gewinnen um sich den Titel in Europa trotz der verkorksten Gruppenphase noch sichern zu können.

Wer ist aus Deutschland dabei?

Der Hochschul- und der Vizemeister aus Deutschland, die Düsseldorf Gaming Dragons und die Osnabrück Gaming Red Rocketeers, sind dabei. Außerdem noch die großen Rivalen der letzten Jahre: Berlin Phoenix und die KIT SC Lawnmowers(Karlsruhe). Diese vier Teams waren durch die Uniliga bereits qualifiziert, doch zwei deutsche Teams haben ihre Chance auch im Open Qualifier ergriffen.

Die Hamburger Haie Ahoi Bois, um den aus der RLCS X bekannten Calix(Triple Trouble und Howard) und das Roster von Uni eSports Dortmund konnten sich je in einem Qualifier durchsetzen. Während es den Hamburgern auf „normalen“ Weg gelang, hatten die Dortmunder Glück mit einer Disqualifikation und sicherten sich einen zusätzlichen Qualifierspot in einem Tiebraker um den fünften Platz.

Grony von OVGU eSports aus Magdeburg scheitertete mit seinem Team wiederholt in den Qualifiern, wird jedoch als Coach für das Team aus Amsterdam mit dem Namen „Raimon High“ im Turnier vertreten sein.

Die Gruppen

Eine Übersicht aller Gruppen gibt es hier drunter und auf Liquipedia: