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just9th | Dezember 1, 2022

Rocket League Champions League der Unis

Die University Rocketeers Winter 2022-23 sind in vollem Gange und ein deutsches Team verbreitet Angst und Schrecken. Es ist nicht etwa wie in allen bisherigen Turnieren Berlin Phoenix, sondern die Hamburger Haie.

Der Grund liegt auf der Hand, im Main-Roster der Hamburger hat jeder Spieler bereits RLCS-Erfahrung. Bei Berlin fehlt Hyrole diese Erfahrung, doch die Berliner haben seit Jahren als Team Erfahrung auf nationaler und internationaler Ebene sammeln können.

Gruppenphase

Genau wie die Formate des Fall Splits der RLCS lief das Turnier der Unis auch ab. 16 Teams spielten in einer Swiss Stage gegeneinander. Qualifiziert werden konnte sich über vier Open Qualifier, durchgesetzt hatten sich schließlich fünf deutsche, vier britische Teams, vier niederländische, ein italienisches, ein portugiesisches und ein dänisches Team.

Hamburg und Lissabon konnten sich als erste in der Gruppenphase durchsetzen. Während Hamburg als Topseed nur gegen Teams auf den Seeds 10.-16. ran musste, hatte Lissabon einen deutlich schweren Weg und musste gegen zwei Teams ran, die sich ebenfalls für das Viertelfinale qualifizieren konnten.

Danach folgte mit Berlin Phoenix ein weiteres deutsches Team, die mussten jedoch eine Partie gegen Dorans Boxfish abgeben. Ein ungewohntes Bild für die Berliner, denn auf europäischer Ebene hat das Team noch nie eine Partie in der Gruppenphase verloren.
Doch mit den Siegen gegen Dorans Nimma und Amsterdam Carball Esports gelang den Berliner der Sprung ins Viertelfinale. Während Berlin an Boxfish scheiterte, unterlagen diese gegen Lissabon. Getreu dem Motto, die großen Fische ärgern sich nur selbst, konnte sich UEA Bluejays in derselben Runde qualifizieren. Die einzige Niederlage kassierte das Team gegen Hamburg.

Während mit Berlin und Hamburg die Topfavoriten aus Deutschland damit in Runde drei und vier ihr Ticket für die K.o.-Phase lösen konnten, schieden die KIT SC Lawnmowers überraschenderweise in Runde vier aus. Jedoch hatten die Karlsruher ohne LorisRaptor spielen müssen, stattdessen spielte Zeta iV, ein Sub des Teams.

Do or Die

Für die verbleibenden Teams hieß es dann nochmal alles geben. Mit den Engines Stuttgart und der Dr. Buhmann Akademie aus Hannover standen noch zwei deutsche Teams im Turnier. Stuttgart war als vorletzter Seed ins Turnier gestartet, hatte jedoch mit einem Sieg gegen die Exeter Emperors gezeigt, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Gegen die Keele Krakens wurde es dann ein munterer Schlagabtausch, der im fünften Spiel an die Briten ging.

Auch für Hannover hieß es noch einmal alles geben, denn dass die Chance auf das Achtelfinale überhaupt bestand, damit hatten eher wenige gerechnet. Das Roster der Esport-Stipendiaten belohnte sich jedoch für den Kampf und sicherte sich mit einem knappen 1:0 in der fünften Partie das Viertelfinale und die automatische Qualifikation für den Spring Split.

K.o.-Phase

Die Top acht Teams haben sich alle automatisch für die Gruppenphase des Spring Splits qualifiziert, für den Gewinner winkt sogar das Ticket für die CRL Worlds. Die Teams treffen einem Single-Elimination-Bracket wie folgt aufeinander:

  • Hamburger Haie vs. Keele Krakens
  • Berlin Phoenix vs. UEA Bluejays
  • ISCTE-IUL(Lissabon) vs. Amsterdam Carball
  • Dorans Boxfish vs. Dr. Buhmann Akademie