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Riot kündigt LoL Sammelkartenspiel Project K an

Autoren-Bild Andrea Mertens Dezember 9, 2024
Riot Games hat das kommende Project K angekündigt, ein Sammelkartenspiel, das auf LoL basiert. Es wird erst in China auf den Markt kommen.
Project K soll schon bald, nämlich Anfang nächsten Jahres in China auf den Markt kommen und wird ein physisches Kartenspiel sein.

Kommender Hype um Project K

Project K wurde Anfang des Jahres in China unter dem Namen „Rune Battlegrounds“ angeteasert, doch nun wurde das Spiel weltweit unter diesem neuen Namen angekündigt.
Riot hat ausdrücklich erklärt, dass der kommende physische TCG-Titel von seinem digitalen Kartenangebot namens Legends of Runeterra getrennt sein wird. Das Spiel wird jedoch Artworks und Charaktere aus hauseigenen Spielen wie League of Legends und Legends of Runeterra enthalten.
Das Sammelkartenspiel soll von einem kleinen Team unter der Leitung von Game Director Dave Guskin und Executive Producer Chengran Chai entwickelt werden. Wie Riot Games verriet, wird der TCG-Titel den Spielern die Möglichkeit geben, in einem 1v1-Format oder mit einer Gruppe von Leuten zu spielen. Damit soll der kommende TCG-Titel sowohl Gelegenheitsspieler als auch wettbewerbsorientierte Kartenspieler ansprechen.

 

Für Project K sind regelmäßige Events und Aktivierungen geplant, sowie Turniere für Wettkampf- und Gelegenheitsspieler auf der ganzen Welt.
Chengran Chai, Game Director für Project K bei Riot Games, kommentiert: „Wir wollen wettbewerbsfähige Spiele haben, die von der Ebene der Läden bis zu nationalen Turnieren reichen. Und vielleicht sogar auf einer globalen Bühne.
Riot Games wird seinen TCG-Titel gestaffelt auf den Markt bringen, zunächst in China im nächsten Jahr. Riot wird dann versuchen, das Spiel nach dem ersten Start in anderen Märkten, einschließlich Nordamerika und Europa, zu veröffentlichen.
Kartenspiele, die von Online-Spielen inspiriert worden sind
Es sind schon mehrere physische Kartenspiele von digitalen Spielen inspiriert worden. Diese Adaptionen zielen darauf ab, die Themen, Mechanismen oder Geschichten ihrer digitalen Gegenstücke in ein greifbares Tabletop-Format zu übertragen. Hier sind einige bemerkenswerte Beispiele:
Hearthstone: Heroes of Warcraft
Obwohl es von „Hearthstone“ selbst keine vollständige physische Version gibt, hat Blizzard „The Innkeeper’s Tavern Game“ als Werbeset mit Karten im Hearthstone-Stil für das physische Spiel veröffentlicht. Fans haben auch inoffizielle physische Versionen des Spiels erstellt.
World of Warcraft Sammelkartenspiel (WoW TCG)
Obwohl es sich nicht um eine direkte Adaption eines digitalen Spiels handelt, wurde das WoW TCG stark vom MMORPG World of Warcraft inspiriert. Die Spieler konnten mit Helden, Zaubern und Charakteren aus dem Spiel kämpfen. Bestimmte Karten enthielten einlösbare Codes für Spielinhalte, wodurch das physische und das digitale Spiel miteinander verbunden wurden.
Gwent: The Witcher Card Game
Ursprünglich als Minispiel in The Witcher 3: Wild Hunt eingeführt, wurde Gwent so beliebt, dass eine eigenständige digitale Version entwickelt wurde. CD Projekt Red brachte auch physische Gwent-Kartenspiele in limitierter Auflage heraus, insbesondere als Sammlerstücke.
Pokemon Sammelkartenspiel
Das digitale Pendant zu dem ursprünglich als physisches Kartenspiel konzipierten Spiel erfreut sich großer Beliebtheit und lässt sich gut mit den Videospielen der Serie kombinieren, um ein gemeinsames Erlebnis auf allen Plattformen zu schaffen.
LoL – Tellstones
Riot Games hat Tellstones als Tabletop-Spiel entwickelt. Obwohl es kein direktes Kartenspiel ist, lehnt es sich stark an die Geschichte von League of Legends an und bietet strategisches Gameplay.
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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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