Mit dem neuesten Update und Battle Pass für VALORANT hat sich ein schwerwiegender Fehler eingeschlichen, der es Spielern ermöglichte, über 14.000 Radianite Points (RP) kostenlos zu erhalten. Nur wenige Stunden nach der Entdeckung reagierte Riot Games schnell und bestätigte, dass der Bug mit einem Hotfix behoben wurde.
Ob die Spieler, die den Fehler ausnutzten, die erhaltenen Punkte behalten durften, ist bislang unklar.
Wie der Bug entstand
Der Fehler trat unmittelbar nach dem Start des neuen Battle Passes auf, der mit dem jüngsten Patch eingeführt wurde. Spieler in der amerikanischen Region stellten fest, dass beim Kauf des 27. Battle-Pass-Levels ihr Konto plötzlich mit einer enormen Menge an Radianite Points (RP) – rund 14.000 Stück – gutgeschrieben wurde.
Normalerweise müssen diese Punkte mit Echtgeld oder durch langes Spielen verdient werden, um Skins und Waffen-Upgrades freizuschalten. Durch den Bug konnten jedoch innerhalb weniger Minuten Summen erzielt werden, die sonst Hunderte von Dollar kosten würden.
Schnelle Reaktion von Riot Games
Riot reagierte prompt und veröffentlichte innerhalb von 24 Stunden einen Hotfix, um die Lücke zu schließen. Auf der offiziellen Website des Studios hieß es:
„Ein Fehler führte dazu, dass Spieler beim Battle Pass eine falsche Menge an Radianite Points erhielten. Dieser Bug wurde behoben und die Belohnungen wurden auf den korrekten Wert angepasst.“
Das Unternehmen äußerte sich nicht dazu, ob betroffene Spieler ihre unrechtmäßig erworbenen RP behalten dürfen oder ob Riot die Währung nachträglich wieder entfernt hat. Angesichts früherer Maßnahmen gegen Exploits ist es jedoch wahrscheinlich, dass Riot entsprechende Konten überprüft und die überschüssigen Punkte rückgängig macht.
Reaktionen aus der Community
In sozialen Netzwerken sorgte der Bug für hitzige Diskussionen. Einige Spieler berichteten scherzhaft, dass sie „kurzzeitig reich“ gewesen seien, während andere den Vorfall als Beweis für unzureichende Tests bei großen Updates werteten.
Trotz der Panne lobten viele Fans die schnelle Reaktion des Entwicklers. Innerhalb weniger Stunden war das Problem vollständig beseitigt, ohne dass es zu größeren Serverstörungen kam.
Ein kurioser Moment in der Geschichte von VALORANT
Der „14.000-RP-Bug“ zeigt einmal mehr, wie anfällig große Live-Service-Titel wie VALORANT für unerwartete Fehler nach Updates sind. Dank des schnellen Eingreifens von Riot Games konnte der Schaden jedoch begrenzt werden.
Ob betroffene Spieler ihre zusätzlichen Punkte behalten durften, bleibt ein Rätsel – sicher ist jedoch: Wer zu lange über „kostenlose RP“ nachdenkt, riskiert künftig mehr als nur einen Rollback.

