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Return to Silent Hill: Erster Teaser erzeugt gemischte Gefühle

Autoren-Bild Maria August 28, 2025

Dass Live-Action-Verfilmungen oftmals anders wirken als das ursprüngliche Game, gab es in den letzten Jahren immer wieder zu sehen. Besonders beäugt wird daher ein aktueller Teaser, der den Zuschauer in die Welt von Silent Hill zurückführt. Dieses Mal steht James Sunderland im Mittelpunkt. Doch kann das wirklich was werden?

Return to Silent Hill – interessant und doch fremd

Vor fast 20 Jahren flimmerte die erste Verfilmung von Silent Hill über die Kinoleinwände. Schon damals erntete der Film vom französischen Filmemacher Christophe Gans einiges an Kritik, doch die meisten Fans der Videospielreihe hielten die Verfilmung für durchaus gelungen, zudem sie die Events des ersten Games trotz einiger Änderungen durchaus gut widerspiegelte.

Danach wurde es eine ganze Weile still, bis schließlich Silent Hill: Revelation veröffentlicht wurde. Als Vorbild galt hierbei der dritte Teil der Videospielreihe. Die Regie übernahm dieses Mal M. J. Bassett und den Unterschied bemerkte man auf der ganzen Linie. Handlungsstränge wurden komplett geändert, die Haupthandlung war nur noch in kleinen Teilen wiederzuerkennen. An den Kassen war der Film ein Flop, trotz Schauspielern wie Kit Harrington und Carrie-Anne Moos.

Jetzt hat Christophe Gans wieder die Zügel in die Hand genommen, doch die Fans sind skeptisch. Im ersten Teaser bekommen wir Jeremy Irvine als James Sunderland zu sehen, der sich in Silent Hill auf die Suche nach seiner Frau Mary begibt. Doch selbst wenn er auf den ersten Blick nicht aussieht wie James Sunderland im Game, besitzt er doch dessen Appeal.

Wir bekommen Pyramid Head zu sehen, eine der am meisten diskutierten Figuren innerhalb des Franchises und das Setting, in welchem der Film spielen soll.

Was genau ist das Problem?

Das Game Silent Hill 2 lebt von psychologischem Horror und zahlreichen Interpretationen, was seinen Inhalt angeht. Einige verstehen das Spiel nicht einmal, wenn sie mit dem Horror konfrontiert werden und müssen die Lore nachlesen, um wirklich alles nachvollziehbar zu machen. Und genau das lässt der Trailer bislang vermissen.

Die Geheimnisse, die Kulisse und die Stimmung vermitteln innerhalb des Teasers den Eindruck einer billigen Horrorfilminterpretation.

Dennoch: Es ist lediglich ein erster Teaser. Viele der Effekte werden erst bei der Nachbearbeitung eingefügt, wodurch die Adaption schließlich ihren eigenen Charakter erhält. Zudem ließ Christophe Gans trotz der Änderungen beim ersten Teil den Kern der Handlung bestehen und punktete somit beim Endergebnis.

Daher empfehlen wir: Abwarten! Der erste Eindruck kann oftmals täuschen. Ob Christophe Gans es auch dieses Mal wieder schafft, einen guten Film auf die Leinwand zu bringen, werden wir am 26. Januar 2026 erfahren.