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Resident Evil Requiem: Zwei Helden, zwei Spielstile – und jetzt kommen Preload, Downloadgröße und Review-Termine dazu

Autoren-Bild Andrea Mertens Februar 17, 2026

Capcom setzt mit Resident Evil Requiem auf einen klaren Rhythmus aus Angst und Eskalation: Erst enges Survival-Horror-Feeling, dann kontrollierte Action, dann wieder zurück in die Dunkelheit. Der Trick dabei ist nicht nur Inszenierung, sondern Struktur. Requiem erzählt eine zusammenhängende Story, wechselt aber regelmäßig zwischen zwei spielbaren Figuren, die jeweils eine andere Resident-Evil-Philosophie verkörpern.

Während der Release am 27. Februar 2026 näher rückt, sind in den letzten Stunden außerdem neue Details aufgetaucht, die für alle wichtig sind, die pünktlich zum Start loslegen wollen: Review-Embargo-Zeiten, Preload-Start und eine ziemlich stattliche Installationsgröße.

Key Facts

Resident Evil Requiem erscheint am 27. Februar 2026 für PS5, Xbox Series X|S, PC und Switch 2.

Du spielst eine verzahnte Kampagne, die zwischen Grace Ashcroft und Leon S. Kennedy wechselt.

Grace steht für Survival-Horror mit Ressourcenknappheit und defensivem Playstyle.
Leon bringt actionorientierte Abschnitte mit höherem Tempo, größeren Arenen und direkter Konfrontation.

Kurz vor Release wurden Preload-Infos, Downloadgröße und Review-Zeitfenster konkretisiert.

Zwei Figuren, ein Plan: Horror und Action als bewusstes Wechselspiel

Requiem greift das alte Resident-Evil-Prinzip auf, das die Reihe seit den frühen Teilen stark macht: Druck aufbauen, die Luft immer dünner werden lassen – und dir später genug Werkzeuge geben, um dich wieder zu behaupten. Capcom macht daraus diesmal kein „Mal mehr Horror, mal mehr Action“-Mischmasch innerhalb derselben Route, sondern trennt die Ansätze konsequent über zwei Perspektiven.

Du spielst keine getrennten Kampagnen, sondern eine durchgehende Geschichte, die dich regelmäßig zwischen Grace und Leon umschaltet. Damit kontrolliert das Spiel Tempo und Stimmung viel direkter. Kaum hast du dich an einen Rhythmus gewöhnt, ändert Requiem den Fokus und zwingt dich, umzudenken.

Grace Ashcroft: Wenn jede Kugel eine Entscheidung ist

Grace ist der Teil des Spiels, der dich wieder an die klaustrophobischen Wurzeln der Serie erinnert. Weniger Kontrolle, mehr Abwägen. Du erkundest enge, verschachtelte Areale, sammelst Schlüsselobjekte, löst Rätsel und musst ständig entscheiden, ob ein Kampf den Preis wert ist. Munition und Heilung fühlen sich begrenzt an, Gegner kosten Substanz, und das Spiel will, dass du dich verletzlich fühlst.

Das ist der klassische Survival-Horror-Kern: nicht „Ich bin der Jäger“, sondern „Ich darf keinen Fehler machen“.

Leon S. Kennedy: Routine, Feuerkraft, Vorwärtsdrang

Wenn Requiem zu Leon wechselt, dreht Capcom bewusst den Schalter um. Leon ist erfahren, abgeklärt, offensiv – und genau so spielen sich seine Abschnitte. Mehr Gegner, mehr Bewegung, mehr direkte Konfrontation. Statt nur auszuhalten, darfst du Räume öffnen, Druck zurückgeben und dich aus der Enge herauskämpfen.

Das ist nicht „reiner Action-Resident-Evil“, aber es ist eine gezielte Entladung nach Horrorpassagen. Requiem baut seine Dramaturgie darauf auf, dass du nach der Anspannung wieder Luft bekommst – nur damit dir das Spiel kurz darauf den Boden erneut wegzieht.

Warum Leon allein nicht gereicht hätte

Der interessante Punkt: Leon als alleinige Hauptfigur würde den Horror automatisch entschärfen. Ein Charakter, der Raccoon City überlebt und Biowaffenkrisen weltweit erlebt hat, wirkt nicht glaubwürdig panisch, wenn die nächste Tür knarzt. Requiem löst dieses Problem über Grace. Sie bringt die Unsicherheit zurück, die Horror überhaupt erst trägt – und macht Leons Selbstbewusstsein im Vergleich noch stärker spürbar.

So entsteht ein emotionaler Zyklus, den Resident Evil seit jeher nutzt, aber selten so klar kuratiert hat: Unsicherheit, Stress, Erleichterung, Adrenalin – und wieder von vorn.

Release-Countdown: Was du jetzt konkret wissen musst

Mit dem Launch am 27. Februar wird das Spiel in den kommenden Tagen vor allem praktisch: Wann darfst du vorab laden, wie viel Platz musst du freischaufeln, wann fallen die Tests?

Das Wichtigste, das kurz vor Release konkret wurde:

Platzbedarf: Requiem landet auf PS5 je nach Quelle bei rund 72 bis 73 GB, was es in dieser Größenordnung zu einem der größeren Konsolen-Downloads der Reihe macht.
Preload: Vorbesteller sollen ab dem 25. Februar vorladen können, also zwei Tage vor Release.

Reviews: Das Zeitfenster für internationale Tests wurde ebenfalls enger eingegrenzt. Wer auf Wertungen wartet, sollte die Tage direkt vor Veröffentlichung im Blick behalten, weil das Review-Embargo offenbar kurz vor Launch fällt.

Heißt unterm Strich: Wer am Releasetag sofort starten will, sollte nicht erst am 27. Februar anfangen, Speicherplatz zu schaffen.

Der entscheidende Eindruck vor dem Start

Resident Evil Requiem wirkt nicht wie ein Experiment, das „alles anders“ machen will, sondern wie ein Hauptteil, der die Serienidentität bewusst bündelt: Inventar-Management, Erkundung, Puzzle-Logik, Bedrohung und die bekannten Boss-Peaks bleiben erhalten. Neu ist vor allem, wie Capcom die Tonalität steuert – über Figuren statt über einzelne Level-Tricks.

Wenn das Zusammenspiel aus Grace‘ Survival-Horror und Leons Action tatsächlich so sauber greift, wie es die Grundidee verspricht, könnte Requiem genau das werden, was viele seit Jahren fordern: ein Resident Evil, das sich nicht entscheiden muss, weil es beides konsequent ins Design einbaut.

Nächste Tage bis zum Release

Die nächsten News-Impulse sind absehbar: Preload geht live, erste Performance-Berichte tauchen auf, dann kommen die Reviews – und spätestens dann wird klar, ob Capcoms Dual-Ansatz nicht nur auf dem Papier funktioniert, sondern auch über ein komplettes Spiel trägt.

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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