Dass Capcom mit Resident Evil Requiem ein Game entwickeln wollte, das wieder echten Horror entfesselt, sollte inzwischen jedem klar sein. Doch die Entwickler hatten noch andere Gründe dafür, das Game sowohl in Raccoon City anzusiedeln, als auch Leon S. Kennedy zu integrieren.
Director Koshi Nakanishi blickt zurück
Wie sich in der vergangenen Woche herausstellte, war es auch für Capcom nicht einfach, den neuesten Ableger der Resident Evil-Reihe zu entwickeln. Director Koshi Nakanishi, der sich einem Interview mit der Presse stellte, blickte auf die sechsjährige Entwicklungszeit des Games zurück und erläuterte, dass man ursprünglich etwas völlig anderes geplant hatte.
Dass man eigentlich vorhatte, einen Multiplayer aus dem Game zu machen, ist inzwischen bekannt. Allerdings sollte auch die Geschichte eine völlig andere sein. So erfuhr das Game Jahre nachdem die Entwicklung begonnen hatte, noch einmal eine vollkommene Neuausrichtung.
Die eigentliche Entwicklung von Requiem begann im Jahr 2020, doch damals war das Game bei weitem nicht das, was es inzwischen ist. Den Kern der Story und die Neuausrichtung kamen erst vor etwa drei Jahren. Während einige annahmen, Resident Evil Requiem würde die Ethan Winters-Trilogie komplettieren, entwickelte sich das Game in eine völlig andere Richtung.
Es ist zwar schon richtig, dass die meisten Resident Evil Games als Trilogie angelegt sind, doch ist das bei Requiem definitiv nicht der Fall und hierfür gibt es einen sehr guten Grund.
Rückkehr zur Ursprungsstory
Selbst wenn die Geschichten von Resident Evil VII und VIII sehr gut bei den Spielern ankamen und positives Feedback erhielten, wollte Capcom wieder zu der Geschichte der ersten sechs Games zurück.
Aufgrund dessen sei man im Studio auch sehr froh darüber, dass die Story von Resident Evil VII und Resident Evil VIII so geschrieben sind, dass man sie als eigenes Stück betrachten kann. Mit dem Abschluss von Village entschied man sich schließlich, mit einem Projekt zu beginnen, das zu den Wurzeln des Franchise und somit auch seiner Ursprungsgeschichte zurückkehrt.
Änderungen im Vergleich zu Vorgängern
Resident Evil Requiem soll wieder echten Horror entfesseln, was sowohl die Angst des Protagonisten, als auch die Mentalität der Zombies mit einschließen wird. Wie aus dem Presse-Event hervorging, werden die Gegner im neuen Teil des Resident Evil-Franchise sehr viel unberechenbarer und gewalttätiger sein.
Zeitgleich werden Unterschiede im Gameplay zwischen Grace Ashcroft und Leon S. Kennedy eingeführt, die jedoch ausgeglichen sein werden und somit die Bereiche Horror und Action abdecken.
Resident Evil Requiem wird am 27. Februar 2026 veröffentlicht, wo sich jeder selbst ein Bild davon machen kann.


