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Resident Evil: Requiem-Entwickler bestätigen ursprünglichen Plan für Multiplayer

Autoren-Bild Maria Juni 28, 2025

Immer mehr Neuigkeiten zum nächsten Teil der „Resident Evil“-Reihe kommen ans Licht. Inzwischen weiß man, dass „Requiem“ einen weiblichen Protagonisten besitzt und auf eine andere Art des Horrors setzt als seine Vorgänger. Gerüchte wiederum ranken sich in zahlreichen Formen um das Spiel, welches im Februar 2026 erscheinen soll. Die Entwickler nahmen nun Bezug auf einige dieser Gerüchte und bestätigten, was teilweise schon lange vermutet wurde.

Open-World und Multiplayer waren geplant

Auf dem aktuellen Bildmaterial von „Resident Evil: Requiem“ ist hauptsächlich Protagonistin Grace Ashcroft zu sehen, die durch verschiedene Gänge schleicht. Wer den Schaffensprozess des Games jedoch etwas genauer verfolgt hat, wird sich vielleicht noch an einen Trailer aus dem Jahr 2017 erinnern, der im Grunde ein komplett anderes Spiel beinhalten könnte.

Im Rahmen seiner letzten Spotlight-Präsentation hat Capcom nun enthüllt, dass „Requiem“ eigentlich als Multiplayer angelegt und in einem Open-World-Setting angesiedelt war. Im Studio hatte man unterschiedliche Versuche unternommen, das Spiel auf solch einer Basis aufzubauen, ein interessantes Konzept entwickelt, es aber anschließend wieder verworfen. Insbesondere, nachdem man festgestellt hatte, dass die Community diesen Gedanken gar nicht so spannend fand.

Weitere Einzelheiten zur Entwicklung von „Resident Evil: Requiem“ hat Capcom derzeit auf seiner Webseite gepostet, darunter auch ein Video, in dem auch das Thema Leon Kennedy etwas näher beleuchtet wurde. Der Entwickler erklärte beispielsweise unter anderem, warum man sich gegen ihn entschied und stattdessen einen neuen Protagonisten entwickelte.

Zugleich erhalten die Zuschauer im Rahmen des Videos auch weiteres Bildmaterial, welches innerhalb der frühen Entwicklungsphase des Games entstanden ist. Dieses wurde zuvor von einem Nutzer auf der Plattform X geteilt und es vermittelt den Eindruck, als hätte sich Capcom damals für Jill und Leon Kennedy als Protagonisten entschieden.

Entwicklungsneustart in 2021

Der Gedanke, einen Multiplayer aus „Resident Evil: Requiem“ zu machen, kam bei den Entwicklern auf, weil sich „Resident Evil VII“ anfangs nicht gut verkaufte. Demzufolge entschied man sich, bei „Resident Evil: Requiem“ einen völlig anderen Weg zu gehen, ein Open-World Game zu entwickeln und gleich auch einen Multiplayer aus ihm zu machen.

Selbst der Handlungsrahmen stand bereits fest. Ursprünglich war es vorgesehen, Leon und Jill Kennedy auf eine fiktive Insel in der Nähe von Singapur zu schicken, um dort an einem Fall zu arbeiten.

Als schließlich „Resident Evil: Village“ vom Entwickler veröffentlicht wurde und dieses Spiel sehr gut ankam, stiegen auch die Verkaufszahlen des Vorgängers an und so entschied sich Capcom dafür, die Idee zu verwerfen und noch einmal völlig neu anzufangen.

2021 wurde schließlich das Konzept entwickelt, einen neuen Protagonisten einzuführen und Raccoon City als Hauptschauplatz auszuwählen.

Der Erste, der diese Gerüchte aufbrachte, war der Leaker „Dusk Golem“. Der Leaker hatte vor ein paar Wochen noch davon gesprochen, dass Leon durchaus im neuen Teil eine Rolle spielen würde, Raccoon City dagegen aber nicht.