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PUBG erhält DLSS Super Resolution: Gratis-Boost für ältere PCs

Armin Schwarz
Armin Schwarz Redakteur & Themenexperte

Seit dem 10. September 2026 unterstützt PUBG: BATTLEGROUNDS auf PC offiziell NVIDIA DLSS 4.5 und AMD FSR 4.1. Die neue Funktion kommt mit Update 43.1 und soll Bildqualität sowie Leistung verbessern. Gerade Spieler mit älteren NVIDIA-RTX-Grafikkarten erhalten damit erstmals eine integrierte Upscaling-Option ohne Zusatzkosten.

Update 43.1 bringt DLSS direkt ins Spiel

Krafton führt DLSS und FSR mit Update 43.1 direkt in PUBG: BATTLEGROUNDS ein. Die PC-Wartung lief am 10. September von 0 Uhr bis 8:30 Uhr UTC. Konsolen erhalten das Update laut offizieller Planung am 17. September 2026.

Die neue Einstellung liegt unter Einstellungen, Grafik und Erweitert. Dort lässt sich zwischen NVIDIA DLSS, AMD FSR und deaktiviert wählen. Krafton bindet die Funktion damit direkt in das Grafikmenü ein, statt Spieler auf externe Programme oder komplizierte Startparameter zu verweisen.

DLSS steht nur auf unterstützten NVIDIA-Systemen bereit. FSR erscheint auf passenden AMD-Systemen. Die konkrete Auswahl kann je nach Grafikkarte und Systemkonfiguration unterschiedlich ausfallen. PUBG blendet die Optionen außerdem nur ein, wenn Kantenglättung auf Mittel, Hoch oder Ultra gestellt ist.

Die wichtigsten Fakten zum neuen Update:

  • Update 43.1 integriert NVIDIA DLSS 4.5 und AMD FSR 4.1 in die PC-Version.
  • Die Auswahl liegt unter Einstellungen, Grafik und Erweitert.
  • DLSS und FSR erscheinen nur bei Kantenglättung auf Mittel, Hoch oder Ultra.

Alle bestätigten Details zu DLSS und FSR

KategorieDetails
PC-Update10. September 2026
Konsolen-Update17. September 2026
NVIDIA-TechnikDLSS 4.5 Super Resolution
AMD-TechnikFSR 4.1
MenüpfadEinstellungen > Grafik > Erweitert
Verfügbare AuswahlNVIDIA DLSS, AMD FSR oder deaktiviert
VoraussetzungUnterstützte GPU und Kantenglättung auf Mittel, Hoch oder Ultra

Krafton nennt in den Patchnotes keine Einschränkung auf bestimmte Karten. DLSS und FSR stehen damit grundsätzlich auf allen Karten der PC-Version zur Verfügung, sofern das eigene System die Voraussetzungen erfüllt. Eine Sonderbehandlung für Erangel, Miramar, Taego, Deston oder andere Maps erwähnt der Entwickler nicht.

So funktioniert DLSS Super Resolution in PUBG

DLSS Super Resolution rendert das Spiel intern mit einer niedrigeren Auflösung. Anschließend berechnet die NVIDIA-Technik daraus ein Bild in der eingestellten Zielauflösung. Dadurch muss die Grafikkarte weniger Pixel direkt rendern, während das Ausgabebild möglichst scharf bleiben soll.

Für PUBG ist das vor allem bei hohen Auflösungen interessant. Wer in 1440p oder 4K spielt, belastet die Grafikkarte deutlich stärker als bei 1080p. DLSS senkt diese Belastung, ohne dass Spieler die Monitorauflösung im Spielmenü reduzieren müssen.

Krafton erlaubt eine manuelle Wahl der Qualitätsstufe. Alternativ kann PUBG die Stufe automatisch passend zur eingestellten Bildschirmauflösung festlegen. Welche Modi tatsächlich erscheinen, hängt laut Patchnotes von der Grafikkarte und dem übrigen System ab.

Die wichtigsten Einstellungen für den Start:

  • Erst Kantenglättung auf Mittel, Hoch oder Ultra setzen, damit DLSS sichtbar wird.
  • Bei 1440p zunächst den Qualitätsmodus testen, um Bildschärfe und Leistung auszubalancieren.
  • Bei 4K oder schwächerer RTX-Hardware den Ausgewogen- oder Leistungsmodus vergleichen.

Wie viele FPS realistisch möglich sind

Krafton veröffentlicht für Update 43.1 keine offiziellen FPS-Vergleiche. Es gibt deshalb keine seriöse Zahl, die für jeden PC gilt. Der tatsächliche Gewinn hängt von Auflösung, Grafikkarte, Prozessor, Grafikeinstellungen, Karte und aktueller Spielsituation ab.

DLSS hilft vor allem dann, wenn die Grafikkarte der begrenzende Faktor ist. Das trifft häufig auf 1440p und 4K zu, besonders bei hohen Sichtweiten oder dichten Szenen. In 1080p kann der Prozessor dagegen schneller zum Limit werden. Dann steigt die FPS-Zahl durch DLSS nur wenig, weil die GPU bereits auf den Prozessor wartet.

Als realistische Orientierung gilt daher kein fester FPS-Wert, sondern ein Vergleich im eigenen System. Wer ohne DLSS in einer Szene 60 FPS erreicht und im GPU-Limit hängt, kann je nach gewähltem Modus einen deutlich spürbaren Gewinn sehen. Wer bereits 180 FPS erreicht und durch den Prozessor limitiert ist, wird dagegen oft kaum Veränderung merken.

Realistische Erwartungen nach Auflösung:

  • 1080p: Häufig begrenzter Vorteil, weil PUBG auf vielen Systemen zuerst den Prozessor fordert.
  • 1440p: Meist der sinnvollste Einsatzbereich, sofern die Grafikkarte im GPU-Limit arbeitet.
  • 4K: Potenziell der größte Nutzen, weil DLSS die hohe Pixelzahl deutlich reduziert.

Ein sauberer Test braucht eine vergleichbare Situation. Spieler sollten dieselbe Karte, denselben Bereich und möglichst dieselbe Grafikvorgabe wählen. Nur so lässt sich erkennen, ob DLSS wirklich hilft oder ob ein CPU-Limit den Zuwachs ausbremst.

Welche Karten profitieren können

Der neue Support beschränkt sich laut Patchnotes nicht auf einzelne Schlachtfelder. Daher profitieren grundsätzlich alle Karten, auf denen die eigene GPU zum Engpass wird. Die Wirkung fällt jedoch nicht überall gleich aus.

Große Sichtweiten und offene Landschaften fordern die Grafikkarte oft anders als enge Stadtbereiche. Auf Miramar können weite Distanzen, Schatten und Gelände die GPU stärker belasten. Auf Taego oder Deston kommen dichte Vegetation, Gebäude und Wassereffekte hinzu. Erangel verbindet beide Belastungsarten je nach Abschnitt der Karte.

Entscheidend bleibt die eigene Hardware. Ein älteres RTX-Modell kann auf derselben Karte deutlich stärker von DLSS profitieren als eine aktuelle High-End-Grafikkarte. Gleichzeitig kann ein schwächerer Prozessor den Vorteil wieder verringern, wenn viele Spieler, Fahrzeuge und Effekte gleichzeitig berechnet werden.

Karten und typische Belastungen im Vergleich

KarteHäufige BelastungErwartung mit DLSS
ErangelWechsel aus offenen Feldern und SiedlungenAbhängig von Sichtweite und GPU-Limit
MiramarGroße Distanzen und weite LandschaftenGute Chance auf Entlastung in hohen Auflösungen
TaegoVegetation, Gebäude und wechselnde GefechteSystemabhängig, besonders bei hohen Details
DestonStädte, Wasser und dichte KulissenPotenziell sinnvoll bei GPU-Limit
Alle PC-KartenKeine offizielle Einschränkung durch KraftonDLSS verfügbar bei erfüllten Voraussetzungen

Was Competitive-Spieler beachten sollen

Competitive-Spieler verfolgen nicht nur hohe FPS. Sie achten auch auf klare Gegnerdarstellung, stabile Frametimes und geringe Eingabelatenz. DLSS kann die durchschnittliche Bildrate anheben, sollte aber deshalb nicht blind auf den aggressivsten Leistungsmodus gestellt werden.

Eine sehr niedrige interne Renderauflösung kann Details in mittlerer Entfernung weicher darstellen. Gerade bei PUBG, wo Gegner oft auf große Distanz sichtbar werden, lohnt sich deshalb zuerst der Qualitätsmodus. Bleibt die Bildrate zu niedrig, bietet sich danach Ausgewogen an.

NVIDIA veröffentlichte passend zum Update den GeForce Game Ready Driver 616.92. Dieser Treiber bringt Unterstützung für das PUBG-DLSS-Update und lässt sich über die NVIDIA App installieren. Besitzer kompatibler RTX-Grafikkarten können DLSS-Modelle außerdem über die DLSS-Override-Funktion der NVIDIA App aktualisieren.

Für kompetitive Einstellungen gilt:

  • Qualität zuerst prüfen, weil Gegnerkonturen und Bildschärfe wichtiger als ein hoher Durchschnittswert sind.
  • Frametimes in echten Kämpfen testen, nicht nur in einer leeren Trainingsumgebung.
  • Treiber 616.92 oder eine spätere NVIDIA-Version installieren, bevor DLSS bewertet wird.

DLSS ist ein echter Gratis-Boost, aber kein Wundermittel

Mit Update 43.1 liefert Krafton endlich eine lange erwartete Upscaling-Option für PUBG auf PC. DLSS 4.5 Super Resolution und FSR 4.1 stehen auf allen PC-Karten zur Verfügung, sofern Hardware und Grafikeinstellungen passen. Besonders Spieler mit älteren RTX-Grafikkarten und 1440p- oder 4K-Monitoren können dadurch spürbar Leistung gewinnen.

Eine pauschale FPS-Zahl gibt es nicht. Krafton veröffentlicht keine offiziellen Benchmarks, und CPU-Limits bleiben gerade in PUBG ein wichtiger Faktor. Wer den besten Kompromiss für Competitive-Spiele sucht, startet mit DLSS Qualität, prüft eine anspruchsvolle Spielsituation und testet danach Ausgewogen.

Der größte Vorteil liegt in der Wahlfreiheit. Statt Auflösung oder Sichtweite stark zu senken, erhalten ältere PCs eine zusätzliche Möglichkeit für flüssigere Runden. Das ist kein Garant für dauerhaft mehr FPS, aber ein sinnvoller kostenloser Hebel für die richtige Hardware.

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Über den Autor

Armin Schwarz

Armin Schwarz schreibt für Fragster über Gaming und Esports.

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