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Pokémon GO Tour: Kalos dreht Mega-Entwicklungen auf Anschlag – Super-Mega-Raids, Link-Ladungen und Super-Max-Level kommen

Autoren-Bild Andrea Mertens Februar 20, 2026

Mit der Pokémon GO Tour: Kalos bekommt das Mega-System sein bislang größtes Upgrade. Niantic führt nicht nur neue Mega-Pokémon ein – darunter Mega-Sarzenia und Mega-Calamanero – sondern auch eine komplett neue Raid-Kategorie: Super-Mega-Raids. Gleichzeitig wächst das Mega-Level-System über das bisherige Maximum hinaus: Aus Max wird Super-Max – mit stärkeren Boni, mehr Tempo bei der Reaktivierung und einem klaren Ziel für Hardcore-Raider.

Key Facts

Super-Mega-Raids sind die neue, deutlich härtere Mega-Raid-Stufe
Link-Ladungen werden zur neuen Raid-Ressource für Mega- und Super-Mega-Raids
Super-Max-Level erweitert Mega-Levels um eine zusätzliche Spitzenstufe
Live-Test bei den GO-Tour-Events in Tainan und Los Angeles, globaler Rollout Ende Februar 2026
Google-News (letzte 12 Stunden): Erste Kritik dreht sich vor allem um die „Währungsschleife“ der Link-Ladungen und den Pflichtfaktor Teamgröße

Super-Mega-Raids: Warum das kein normaler Mega-Raid mehr ist

Super-Mega-Raids sind nicht einfach „Mega-Raid, aber mit mehr WP“. Das System ist klar darauf ausgelegt, dass du in großen Gruppen spielst und Mega-Entwicklungen aktiv ins Teamkonzept einbindest. Der Schwierigkeitsgrad wird spürbar angezogen – als Richtwert stehen mindestens acht Trainer im Raum, je nach Boss und Setup kann es mehr brauchen.

Der eigentliche Twist: In Super-Mega-Raids kann der Boss in einen Rage-Zustand gehen und Schilde aktivieren, die normalen Schaden stark abfedern. Dann zählt Timing statt reines Durchdrücken: Mega-Einsätze sollen gezielt genutzt werden, um diese Phase zu brechen und den Kampf zurück in ein „normales“ Schadensfenster zu bringen.

Link-Ladungen: Neue Währung, neue Planung

Parallel zu den neuen Raids wird das Entry-System neu gedacht. Link-Ladungen landen in einem eigenen Speicher und funktionieren als zusätzliche Ressource, die du sammelst und dann gezielt für Mega-Inhalte ausgibst.

Der wichtige Unterschied je nach Spielweise:

  • Vor Ort kannst du bei Mega- und Super-Mega-Raids zwischen Link-Ladungen und einem Pass wählen
  • Remote gilt für Super-Mega-Raids ein Kombi-Prinzip: Du brauchst Remote-Pass plus Link-Ladungen
  • Normale Mega-Raids remote bleiben deutlich weniger „verkettet“ als die neue Super-Stufe

Unterm Strich bedeutet das: Wer viel raidet, muss sein Event-Timing besser planen – wann sammle ich, wann investiere ich und wie priorisiere ich Boss-Rotationen.

Super-Max-Level: Mega-Pokémon werden zum langfristigen Projekt

Bisher war bei Mega-Level 3 Schluss. Jetzt kommt ein weiterer Schritt: Super-Max. Der Clou ist, dass diese Stufe nicht nur über „häufig megaentwickeln“ läuft, sondern zusätzlich Mega-Energie gezielt investiert werden muss. Damit werden Mega-Pokémon noch stärker zum langfristigen Grind-Ziel.

Auf Super-Max stehen vor allem drei Dinge im Fokus:

  1. Mehr Kampfkraft für Raids und Arenen
  2. Bessere Farm-Boni beim Fangen (Bonbons, EP, XL-Bonbons je nach Typ-Synergie)
  3. Deutlich kürzere Cooldowns, bis die nächste kostenlose Mega-Entwicklung wieder möglich ist

Das Update belohnt also Spieler, die „ihre“ Megas wirklich aufbauen – nicht nur punktuell für einzelne Boss-Wochen.

GO Tour: Kalos – warum sich Super-Mega-Raids hier besonders lohnen sollen

Im Rahmen der Tour werden Super-Mega-Raids mit Event-Vorteilen aufgeladen: höhere Chancen auf Schillernde, auffällig oft starke Werte bei den gefangenen Pokémon – und ein Setup, das klar auf „Gruppenplay + Community-Meetups“ setzt. Wer vor Ort bei Tainan oder Los Angeles dabei ist, bekommt die Neuerungen früher zu sehen, bevor das Ganze global Ende Februar ausrollt.

Link-Ladungen stehen sofort im Kreuzfeuer

In den den letzten 12 Stunden ist die Tonlage eindeutig: Neben der Freude über neue Mega-Stufen dreht sich ein großer Teil der Diskussion um die Link-Ladungen als zusätzliche Hürde – besonders im Kontext von Remote-Spielern. Mehrere aktuelle Beiträge bewerten das System als eine Art neue „Raid-Ökonomie“, die vor allem Super-Mega-Raids spürbar teurer und planungsintensiver macht. Gleichzeitig wird positiv hervorgehoben, dass Niantic die Mega-Mechanik endlich wieder als echtes Fortschrittssystem aufstellt – statt als reinen „Boss → Energie → kurz buffen“-Loop.

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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