Mit der Pokémon GO Tour: Kalos bekommt das Mega-System sein bislang größtes Upgrade. Niantic führt nicht nur neue Mega-Pokémon ein – darunter Mega-Sarzenia und Mega-Calamanero – sondern auch eine komplett neue Raid-Kategorie: Super-Mega-Raids. Gleichzeitig wächst das Mega-Level-System über das bisherige Maximum hinaus: Aus Max wird Super-Max – mit stärkeren Boni, mehr Tempo bei der Reaktivierung und einem klaren Ziel für Hardcore-Raider.
Key Facts
Super-Mega-Raids sind die neue, deutlich härtere Mega-Raid-Stufe
Link-Ladungen werden zur neuen Raid-Ressource für Mega- und Super-Mega-Raids
Super-Max-Level erweitert Mega-Levels um eine zusätzliche Spitzenstufe
Live-Test bei den GO-Tour-Events in Tainan und Los Angeles, globaler Rollout Ende Februar 2026
Google-News (letzte 12 Stunden): Erste Kritik dreht sich vor allem um die „Währungsschleife“ der Link-Ladungen und den Pflichtfaktor Teamgröße
Super-Mega-Raids: Warum das kein normaler Mega-Raid mehr ist
Super-Mega-Raids sind nicht einfach „Mega-Raid, aber mit mehr WP“. Das System ist klar darauf ausgelegt, dass du in großen Gruppen spielst und Mega-Entwicklungen aktiv ins Teamkonzept einbindest. Der Schwierigkeitsgrad wird spürbar angezogen – als Richtwert stehen mindestens acht Trainer im Raum, je nach Boss und Setup kann es mehr brauchen.
Der eigentliche Twist: In Super-Mega-Raids kann der Boss in einen Rage-Zustand gehen und Schilde aktivieren, die normalen Schaden stark abfedern. Dann zählt Timing statt reines Durchdrücken: Mega-Einsätze sollen gezielt genutzt werden, um diese Phase zu brechen und den Kampf zurück in ein „normales“ Schadensfenster zu bringen.
Link-Ladungen: Neue Währung, neue Planung
Parallel zu den neuen Raids wird das Entry-System neu gedacht. Link-Ladungen landen in einem eigenen Speicher und funktionieren als zusätzliche Ressource, die du sammelst und dann gezielt für Mega-Inhalte ausgibst.
Der wichtige Unterschied je nach Spielweise:
- Vor Ort kannst du bei Mega- und Super-Mega-Raids zwischen Link-Ladungen und einem Pass wählen
- Remote gilt für Super-Mega-Raids ein Kombi-Prinzip: Du brauchst Remote-Pass plus Link-Ladungen
- Normale Mega-Raids remote bleiben deutlich weniger „verkettet“ als die neue Super-Stufe
Unterm Strich bedeutet das: Wer viel raidet, muss sein Event-Timing besser planen – wann sammle ich, wann investiere ich und wie priorisiere ich Boss-Rotationen.
Super-Max-Level: Mega-Pokémon werden zum langfristigen Projekt
Bisher war bei Mega-Level 3 Schluss. Jetzt kommt ein weiterer Schritt: Super-Max. Der Clou ist, dass diese Stufe nicht nur über „häufig megaentwickeln“ läuft, sondern zusätzlich Mega-Energie gezielt investiert werden muss. Damit werden Mega-Pokémon noch stärker zum langfristigen Grind-Ziel.
Auf Super-Max stehen vor allem drei Dinge im Fokus:
- Mehr Kampfkraft für Raids und Arenen
- Bessere Farm-Boni beim Fangen (Bonbons, EP, XL-Bonbons je nach Typ-Synergie)
- Deutlich kürzere Cooldowns, bis die nächste kostenlose Mega-Entwicklung wieder möglich ist
Das Update belohnt also Spieler, die „ihre“ Megas wirklich aufbauen – nicht nur punktuell für einzelne Boss-Wochen.
GO Tour: Kalos – warum sich Super-Mega-Raids hier besonders lohnen sollen
Im Rahmen der Tour werden Super-Mega-Raids mit Event-Vorteilen aufgeladen: höhere Chancen auf Schillernde, auffällig oft starke Werte bei den gefangenen Pokémon – und ein Setup, das klar auf „Gruppenplay + Community-Meetups“ setzt. Wer vor Ort bei Tainan oder Los Angeles dabei ist, bekommt die Neuerungen früher zu sehen, bevor das Ganze global Ende Februar ausrollt.
Link-Ladungen stehen sofort im Kreuzfeuer
In den den letzten 12 Stunden ist die Tonlage eindeutig: Neben der Freude über neue Mega-Stufen dreht sich ein großer Teil der Diskussion um die Link-Ladungen als zusätzliche Hürde – besonders im Kontext von Remote-Spielern. Mehrere aktuelle Beiträge bewerten das System als eine Art neue „Raid-Ökonomie“, die vor allem Super-Mega-Raids spürbar teurer und planungsintensiver macht. Gleichzeitig wird positiv hervorgehoben, dass Niantic die Mega-Mechanik endlich wieder als echtes Fortschrittssystem aufstellt – statt als reinen „Boss → Energie → kurz buffen“-Loop.


