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Paper Rex schlägt Team Liquid bei VALORANT Champions

Jonas Teichmann
Jonas Teichmann Chefredakteur & Esports-Experte

Paper Rex ist erfolgreich in die VALORANT Champions 2026 gestartet. Zum Auftakt des Turniers setzte sich das Team mit 2:1 gegen Team Liquid durch. Nach einem deutlichen Sieg auf Ascent schlug Liquid auf Haven zurück, bevor Paper Rex die entscheidende Lotus-Map mit 13:8 für sich entschied. Besonders Khalish „d4v41“ Rusyaidee sorgte dort mit einem Ace zum Abschluss für den Schlusspunkt der Serie.

Für Paper Rex war der Sieg ein erfolgreicher Auftakt in ein Turnier, für das sich die Mannschaft bereits früh qualifiziert hatte. Team Liquid musste dagegen deutlich härter um die Teilnahme kämpfen und erreichte die Champions erst über den unteren Bereich des Stage-2-Brackets.

Hinzu kam eine kurzfristige Veränderung im Line-up: Ognjen „GSR“ Bondžić rückte für Semyon „purp0“ Borchev ins Team.

Paper Rex dominiert zum Auftakt auf Ascent

Die Serie begann auf Ascent.

Paper Rex überraschte bereits bei der Agentenwahl. Ilia „something“ Petrov spielte Yoru, während d4v41 auf Chamber setzte.

Team Liquid brauchte zunächst einige Runden, um in die Partie zu finden. Zwischenzeitlich gelang es Liquid, den Spielstand auf 4:4 auszugleichen.

Danach übernahm Paper Rex jedoch wieder die Kontrolle.

Mehrere Timeouts änderten wenig an der aggressiven Spielweise des Teams. PRX beendete seine Angriffshälfte mit einer 7:4-Führung.

Gerade auf Ascent war diese Ausgangslage wertvoll, da die Angriffsseite häufig schwieriger zu spielen ist.

Nach dem Seitenwechsel ließ Paper Rex kaum noch etwas zu.

Am Ende gewann PRX die erste Map deutlich mit 13:4.

Besonders something überzeugte. Der russische Spieler beendete Ascent mit einer Statistik von 20 Kills, zehn Deaths und vier Assists und war damit einer der wichtigsten Faktoren für den klaren Auftakterfolg.

Team Liquid schlägt auf Haven zurück

Wer nach der ersten Map mit einer schnellen 2:0-Serie gerechnet hatte, wurde auf Haven überrascht.

Team Liquid veränderte seine Komposition deutlich und setzte auf ein aggressiveres Setup.

Liquid spielte unter anderem mit Raze und Yoru als Doppel-Duellisten, während Harbor die Rolle des einzigen Controllers übernahm.

Auch Paper Rex experimentierte.

PRX kombinierte Astra mit Phoenix und Yoru und setzte erneut auf Chamber.

Zu Beginn sah es trotzdem danach aus, als könnte Paper Rex den Schwung von Ascent mitnehmen.

Doch Liquid fand zunehmend Antworten auf die aggressive Spielweise des Gegners.

Besonders die Nutzung von Harbors Fähigkeiten bereitete PRX Probleme. Cove und High Tide ermöglichten Liquid immer wieder ungewöhnliche Zugänge zu Sites und erschwerten Paper Rex die Kontrolle über wichtige Bereiche der Map.

Diesmal war Liquid das deutlich stabilere Team.

Mit 13:7 ging Haven an die Europäer.

Damit musste die Entscheidung auf der dritten Map fallen.

Lotus entscheidet die Serie

Auf Lotus übernahm Paper Rex wieder früh die Kontrolle.

PRX erspielte sich bereits in der ersten Hälfte eine deutliche 9:3-Führung und brachte Team Liquid damit unter erheblichen Druck.

Liquid versuchte nach dem Seitenwechsel noch einmal zurückzukommen.

Einzelne Runden gingen an das europäische Team, doch Paper Rex ließ den Vorsprung nicht mehr ernsthaft gefährden.

Am Ende gewann PRX Lotus mit 13:8 und damit die gesamte Best-of-Three-Serie mit 2:1.

Für einen besonders spektakulären Abschluss sorgte d4v41.

Der Paper-Rex-Spieler sicherte sich in der entscheidenden Phase ein Ace und beendete damit sowohl die Map als auch die Serie.

GSR überzeugt trotz kurzfristigem Einsatz

Bei Team Liquid richtete sich während der Begegnung viel Aufmerksamkeit auf GSR.

Der Spieler war erst kurzfristig in das Line-up gerückt und musste sich direkt auf der größten VALORANT-Bühne des Jahres beweisen.

Ascent verlief für ihn noch schwierig.

Auf den folgenden Maps wirkte GSR allerdings deutlich sicherer, insbesondere auf Yoru.

Auch Liquid-Coach bestätigte zwischen den Maps, dass sich der Neuzugang auf der großen Bühne wohlfühle.

Angesichts der kurzen Vorbereitungszeit war sein Auftritt damit zumindest ein positives Signal für Team Liquid.

Die Niederlage bedeutet für das Team zudem noch nicht das Ende des Turniers. Liquid bekommt im weiteren Verlauf der Gruppenphase weitere Möglichkeiten, sich für die nächste Runde zu qualifizieren.

Paper Rex bestätigt seine Favoritenrolle zum Start

Paper Rex gehörte bereits vor Turnierbeginn zu den prominentesten Teilnehmern.

Das Team hatte sich als erste Mannschaft für die VALORANT Champions 2026 qualifiziert und konnte entsprechend früh mit der Vorbereitung beginnen.

Der Stage-2-Verlauf war zwar nicht durchgehend überzeugend, die Teilnahme an den Champions stand zu diesem Zeitpunkt aber bereits fest.

Mit dem Auftaktsieg gegen Team Liquid startet PRX nun erfolgreich in die wichtigste Phase der Saison.

Das 2:1 zeigte allerdings auch, dass selbst Paper Rex nicht ohne Probleme durch das Turnier marschieren dürfte.

Während Ascent und Lotus klar an PRX gingen, demonstrierte Liquid auf Haven, wie verwundbar das Team mit der richtigen Vorbereitung sein kann.

Weitere große Duelle folgen

Mit dem Sieg von Paper Rex ist der Auftakt der VALORANT Champions 2026 abgeschlossen, doch bereits in den kommenden Matches warten weitere interessante Begegnungen.

Unter anderem stehen Nongshim RedForce gegen NRG sowie Global Esports gegen Team Vitality auf dem Programm.

Für Paper Rex zählt zunächst vor allem der erfolgreiche Start.

Mit dem 2:1 gegen Team Liquid hat PRX den ersten wichtigen Schritt gemacht – und gleichzeitig gezeigt, dass das Team auch mit ungewöhnlichen Agenten-Kompositionen und aggressivem Spielstil weiter zu den gefährlichsten Mannschaften des Turniers gehört.

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Jonas Teichmann

Über den Autor

Jonas Teichmann

Jonas Teichmann ist Texter und E-Sport-Redakteur bei Fragster.de. In seinen Artikeln verbindet er aktuelle News mit klarer Einordnung und einem Blick für die Details, die in der Szene wirklich zählen. Ob CS2, League of Legends oder die großen internationalen Turniere: Jonas bereitet Themen so auf, dass sowohl eingefleischte Fans als auch Neueinsteiger schnell den Überblick bekommen. Sein Fokus liegt auf verständlicher Sprache, sauberer Struktur und dem Anspruch, Entwicklungen nicht nur zu melden, sondern auch nachvollziehbar zu erklären. Dabei greift er Trends, Meta-Änderungen und Teamdynamiken genauso auf wie relevante Hintergrundgeschichten.

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