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Fragster | April 25, 2022

OpTic besiegt LOUD und gewinnt VCT Stage 1 Masters

OpTic Gaming hat das brasilianische Team LOUD im großen Finale der VALORANT Champions Tour Stage 1 Masters Reykjavík mit 3:0 besiegt. Obwohl es kein einfacher Weg durch das Turnier war, hat OpTic gezeigt was in ihnen steckt. OpTic hat sich ein Preisgeld von 200.000 Dollar gesichert und den Sieg für seine Region, Nordamerika nach Hause gebracht.

Teamleiter Pujan “FNS” sagte zu dem Sieg seiner Mannschaft folgendes: “Es fühlt sich einfach gut an, dass dieses Team eine Meisterschaft errungen hat, denn es fühlte sich verdient an, es fühlte sich für eine Weile verdient an, und es fühlte sich an, als hätten wir genug daran gearbeitet und genug trainiert, um ein Meisterschaftsniveau zu erreichen. Deshalb bin ich froh, dass wir endlich gewonnen haben.”

OpTic hat hart für den Sieg trainiert

Beim letzten großen VALORANT Turnier wurde OpTic von Gambit aus dem Rennen geworfen. Das hat ganz schön an OpTic genagt, aber sie gleichzeitig auch motiviert bei diesem Turnier alles zu geben. OpTic hat sehr viel trainiert um sich diese Trophäe zu sichern. Laut dem Coach Chet “Chet” Singh trainieren sie sechs bis sieben Tage pro Woche und versuchen, sich zu verbessern.

Und das hat jetzt auch endlich Früchte getragen und mit dem Gewinn des Turniers allen gezeigt, dass OpTic eine Macht ist, mit der man rechnen sollte. OpTic gehörte immer zu dem guten Mittelfeld, aber hat es nie bis ganz an die Spitze geschafft. Mit diesem Sieg ist ihnen die internationale Anerkennung aber endlich sicher.

“100 Prozent, wir sind definitiv die Besten”, sagte Jimmy “Marved” Nguyen von OpTic, als er gefragt wurde, ob sein Team jetzt das Beste in seiner Region sei. “Und ich bin mir sicher, dass viele Leute das wissen. Es ist sehr schwierig, uns zu schlagen, und ich denke, wir sind schwieriger zu schlagen als jedes andere nordamerikanische Team”.

OpTic’s schwieriger Weg ins Finale

OpTic hatte bei diesem Turnier wohl mehr Widrigkeiten zu überwinden als bei allen anderen Turnieren zuvor. Es war ein langer Weg zum Titel für OpTic, die das Masters Reykjavík in der Gruppenphase begannen. Nach der Auftaktniederlage gegen XERXIA aus Thailand konnte sich OpTic mit einem Sieg gegen KRÜ Esports aus Argentinien revanchieren und sich im Rückspiel gegen XERXIA durchsetzen, um sich einen Platz in den Playoffs zu sichern.

OpTic begann die Playoffs mit einem 2:1-Sieg gegen das nordamerikanische Team The Guard und besiegte dann im Halbfinale der oberen Gruppe das südkoreanische Team DRX ebenfalls mit 2:1. Im Finale des Upper Brackets trafen OpTic dann auf LOUD. Das brasilianische Team setzte sich in einem 2:1-Krimi durch und sicherte sich damit den ersten Platz im großen Finale, so dass OpTic im Finale des Lower Brackets auf das japanische Team ZETA DIVISION treffen musste.

OpTic besiegte ZETA im Best-of-Five-Finale des Lower Brackets und sicherte sich damit ein Rückspiel gegen LOUD im großen Finale. OpTic nahm seinen Schwung mit ins große Finale, wo sie ihre brasilianischen Gegner mit 3:0 besiegten und sich den Titel Masters Reykjavík holten.

200.000 Dollar Preisgeld

Ihr starke Performance haben sie u.a. Jaccob “Yay” Whiteaker zu verdanken, der mehrere Multi-Kill-Runden machte, oder Marved, der ebenfalls bei dem Event eine rekordverdächtige Leistung zeigte. “Jedes Turnier fühlt sich anders an, also ist es auch nicht wirklich ähnlich”, sagte Marved am Tag vor dem Finale. “Wir hatten definitiv einen anderen Weg zu diesem Finale, deshalb fühlt es sich einfach anders an.”

“All unsere harte Arbeit hat sich ausgezahlt und wir haben endlich die Trophäe, die schon lange überfällig war” fügte er stolz hinzu. Als Sieger sicherte sich OpTic den Hauptpreis von 200.000 US-Dollar und 750 Circuit-Punkte. In der Zwischenzeit belegte LOUD einen respektablen zweiten Platz und erhielt als Trostpreis 120.000 US-Dollar und 500 Punkte.

 

Bildnachweis: @ValorantEsports |  Twitter