Image
Icon
Fragster | Januar 22, 2022

Nvidia erhöht GPU Preise der 30er-Serie in Europa

Die Nvidia Corporation mit Sitz in Kalifornien ist einer der größten Entwickler von Chips und Grafikkarten für PCs, Spielkonsolen und Server. Jetzt hat das Unternehmen die Preise für ihre GPUs der 30er Serie erhöht – allerdings nur in Europa. Neben Nvidia hat auch noch ein anderes Unternehmen die Preise erhöht, allerdings so extrem, dass man sich manche Produkt kaum noch leisten kann.

Nvidia hat die Preise für seine Founders Edition-Grafikkarten der 30er-Serie hier bei uns in Deutschland und ganz Europa erhöht. Laut Computerbase.de hat Nvidia die Kosten für die Grafikkarten der 30er-Serie um fünf bis 6,5 Prozent erhöht. Was erst nicht nach viel klingt ist aber jede Menge Cash. Denn bei Karten wie der RTX 3090 ist es direkt ein Preisaufschlag von 100 Euro. Zugegeben, es handelt sich dabei um Founders Edition-Karten, die nicht überall erhältlich sein werden -vor allem wenn man den Zustand der anhaltenden Knappheit bedenkt.

Lest hier noch mehr Hardware-Artikel:

Nur Europa ist betroffen

Aber die Preiserhöhung wird nicht alle treffen. In den USA werden die Preise gleich bleiben. Zur Preiserhöhungen in Deutschland hatte Nvidia folgendes zu sagen: “Das hängt mit den Wechselkursschwankungen zusammen. Das ist alles.” Eine Preis-Erhöhung ist nie wirklich gerne gesehen, aber es scheint, dass die Verbraucher das Produkt wahrscheinlich auch in der teureren Variante zahlen werden.

Extreme Preiserhöhungen

Mit der allgemeinen Knappheit an Karten verursacht durch Miner und Bots, werden allerdings mache Preise so richtig gepusht. Und das hat nur noch was mit Gier und Kapitalismus zu tun. Ein Paradebeispiel dafür ist EVGAs GeForce RTX 3090 FTW3 Ultra Gaming, die einen Preis von 1.920 Dollar hat, aber auf NewEgg über 3.000 Dollar kostet. Auch der ursprüngliche Preis von fast 2000 Dollar ist schon ganz schön teuer, aber den Preis dann auf über 1.000 Dollar zu erhöhen ist einfach nur noch schamlos und absolut nicht gerechtfertigt.

In Zeiten von Corona herrscht teilweise Knappheit mit manchen Ressourcen und es gibt Probleme bei den Lieferungen, was natürlich noch mehr Chaos in die Situation bringt und es den Herstellern und Mittelmännern ermöglicht, die Preise nach oben drücken. Wenn man bedenkt, dass die Preise für GPUs so unverschämt sind wie nie zuvor, kann man nur hoffen, dass sich auf dem Markt bald was ändert.

Nvidias Chief Financial Officer, Colette Kress, glaubt, dass die GPU-Knappheit noch in diesem Jahr wieder zurückgehen wird. Bis dahin werden wir aber wohl noch so einige Preisänderungen wie diese sehen. Im Moment ist es nur eine weitere unwillkommene Nachricht, die wahrscheinlich nicht die tiefgreifendsten Auswirkungen auf die Mehrheit der Gamer in Europa hat, die immer noch keine Nvidia-GPU in die Hände bekommen können.

Wir lieben Hardware und noch mehr dazu findet ihr hier. Schaut auch mal auf unserem Twitter vorbei, dort findet ihr auch regelmäßig Gewinnspiele, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet!