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 NRG’s Ethan teilt VCT-Zeitplan, sorgt für Empörung

Andrea Mertens
Andrea Mertens Redakteur & Themenexperte

Fans der VALORANT Champions Tour haben das Turnierformat von Riot heftig kritisiert, nachdem die Saison von NRG Esports schon im Juli abgebrochen wurde.

NRG ist vor wenigen Tagen mit einer Niederlage gegen Cloud9 aus den Playoffs ausgeschieden. Danach gab der Spieler Ethan „Ethan“ Arnold bekannt, dass NRG bis nächstes Jahr kein offizielles VALORANT Match bestreiten wird und die Saison damit beendet ist!

NRG’s Saison ist bereits im Juli beendet

NRG schaffte es dieses Jahr nicht, sich für die beiden internationalen Events zu qualifizieren, so dass sie in der gesamten Saison nur 13 Spiele bestritten.

VCT-Fans teilten auf Social Media ihre Frustration über das aktuelle Format und das Fehlen von Off-Season-Events mit, an denen Franchise-Teams teilnehmen können.

Viele Fans finden die Pläne von Riot Games nicht gerade gut durchdacht, denn es sind in der ersten Jahreshälfte super viele Events auf einmal, und dann kommt erstmal nichts. Es ist nicht gut für die Psyche der Spieler, dass man, wenn man verliert, bis zu einem halben Jahr warten muss, bis man wieder spielen kann.

Natürlich gibt es auch andere Events, an denen man als VALORANT Profi teilnehmen kann.

Das Red Bull Home Ground-Turnier ist die einzige Veranstaltung außerhalb der Saison, bei der jedes Jahr Teams aus der EMEA-Region und Nord- und Südamerika zum Wettkampf eingeladen werden.

Andere Turniere wurden von Streamern und Organisationen veranstaltet, wie das Ludwig x Tarik and Sentinels Invitational, das vor dem offiziellen Start der Saison 2024 stattfand.

Aber selbst diese Veranstaltungen außerhalb der Saison werden von der Community nicht als seriös genug angesehen. Da sie nicht offiziell sind, haben sie keinen großen Einfluss auf die Leistung im VCT.

Wird Riot Games die Events besser über das Jahr verteilen?

Während sich die VCT-Saison 2024 ihrem Ende nähert, sehen viele Teams den bevorstehenden oder laufenden Playoffs entgegen. Teams, die es nicht schaffen, sich einen der vier Plätze in ihrer Region für die Champions zu sichern, müssen bis nächstes Jahr auf ihre nächsten offiziellen Spiele warten und währenddessen bei kleineren Events grinden.

Es fragt sich, ob Riot Games etwas an dem Timetable für die Matches ändern wird und ob man die Spiele vielleicht besser über das Jahr verteilen kann, um die Spieler mehr zu entlasten. Stress und Burnout sind eine große Gefahr vor allem für junge Spieler im Esport. Den Druck zu nehmen und die Events besser auszulegen, wäre zwar nur ein kleiner Faktor im Kampf gegen das Burnout, aber es wäre trotzdem ein Anfang.

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Andrea Mertens

Über den Autor

Andrea Mertens

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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