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Neues LoL-Web-Drama von legendärem Martial-Arts-Regisseur

Autoren-Bild Andrea Mertens April 12, 2023

Nach dem Erfolg der Netflix-Serie Arcane, wird es eine neue Serie im Universum von League of Legends geben. Die wird sich aber stark von Arcane unterscheiden, denn es geht um die chinesische LPL-Szene.

Diese neue League of Legends-Dramaserie ist gerade in Arbeit und der legendäre Martial-Arts-Regisseur Zhang Yi-Mou leitet das Projekt. Als Arcane, die auf der Lore von League of Legends basiert, zum ersten Mal veröffentlicht wurde, wurde sie von Kritikern und Zuschauern gleichermaßen hoch gelobt. Was können wir von der neuen Serie erwarten?

Renommierter Regisseur verfilmt LPL

Die neue League-Serie wird von dem legendären Martial-Arts-Regisseur Zhang Yi-Mou geleitet, der bereits bei Filmen wie The House of Flying Daggers Regie geführt hat. Der Film ist bekannt für seine herausragenden Kampfszenen. In einer kürzlich abgehaltenen Pressekonferenz hat er angekündigt, dass er bei einer TV-Serie, die auf der Esport-Szene von League basiert, Regie führen und produzieren wird. Höchstwahrscheinlich wird sie sich um Chinas LoL-Broadcast, die LPL, drehen.

Werden wir dann bald MMA-Kämpfe von LoL-Spielern sehen? Das bleibt noch offen, aber wenn sich die Produktion so einen Regisseur ins Boot holt, werden wir auf die eine oder andere Art und Weise hoffentlich Kämpfe sehen.

Gleichzeitig wird es sein erstes „Web-Drama“ sein, ein Format, das in asiatischen Ländern sehr beliebt ist. Es unterscheidet sich nicht sehr von einem TV-Drama: die Handlung kann fiktional sein oder nicht und das Web-Drama erscheint eben nur online.

Etwas ganz neues wagen

In einer Übersetzung der Pressekonferenz hat er gesagt, er wolle etwas machen, das „ganz anders“ sei als seine anderen Projekte und sich an ein „jüngeres Publikum“ richtet. Er hat sogar hinzugefügt, dass seine Enkel LoL-Spieler sind!

Laut einer Pressemitteilung wird die Serie 40 Episoden umfassen, die jeweils 45 Minuten lang sind. Die Handlung der Sendung soll sich um Bai Yang drehen, der mit dem Esport-Star Ma Da, dessen Fan er ist, „die Seele getauscht“ hat. Es könnte aber sein, dass nicht-chinesische Fans nicht viel von der Serie bekommen werden, weil sie sich direkt an die chinesische Fanbase der LPL richtet.

Deswegen ist es noch nicht sicher, ob englischsprachige Fans überhaupt eine übersetzte Version erwarten können. Dass solche TV-Dramen erfolgreich sein können, die sich um den Esports drehen, hat man schon bei früheren Shows gesehen. Ein erfolgreiches chinesisches Drama war The King’s Avatar, wo es auch schon um Esport ging.

Esport ist in Asien noch einmal größer als bei uns in Europa und an diesen Serien merkt man es auch. Wer weiß, vielleicht gibt es schon bald auch Animes, die sich auf Esport beziehen? In der LoL-Community wäre ein T1- oder G2-Anime bestimmt sehr beliebt.

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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