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Neue Netflix-Serie setzt auf bekannte kreative Handschrift

Jonas Teichmann
Jonas Teichmann Chefredakteur & Esports-Experte

Im Wettbewerb mit Prime Video, Disney+ und HBO Max setzt Netflix weiter konsequent auf exklusive Eigenproduktionen. Eine davon ist How to Get to Heaven from Belfast, eine neue Serie aus der Feder von Lisa McGee, die bereits mit Derry Girls einen internationalen Hit gelandet hat.

Statt erneut den Schulalltag in den Mittelpunkt zu stellen, wählt McGee diesmal eine deutlich reifere Perspektive. Die Serie erzählt von drei ehemaligen Freundinnen, die Jahre nach ihrer Jugend erneut aufeinandertreffen – ausgelöst durch den mysteriösen Tod einer früheren Mitschülerin. Was zunächst wie ein klassischer Krimi anmutet, entwickelt sich schnell zu einer vielschichtigen Geschichte über Erinnerung, Schuld und alte Konflikte.

Mystery trifft auf trockenen irischen Humor

Inhaltlich verbindet How to Get to Heaven from Belfast kriminalistische Elemente mit dem für McGee typischen, trockenem Humor. Statt auf reißerische Thriller-Spannung setzt die Serie auf Dialoge, subtile Ironie und die Dynamik zwischen den Hauptfiguren. Die Vergangenheit der Protagonistinnen wird Stück für Stück freigelegt, während persönliche Brüche und ungelöste Fragen an die Oberfläche kommen.

Belfast dient dabei nicht nur als Kulisse, sondern als aktiver Stimmungsträger. Die Stadt prägt Atmosphäre und Tonfall der Serie und verleiht der Handlung eine geerdete, authentische Note.

Starkes Ensemble im Mittelpunkt

Getragen wird die Serie von einem Trio, das bewusst auf Charakterspiel statt Effekthascherei setzt. Mit Sinéad Keenan, Caoilfhionn Dunne und Roisin Gallagher versammelt Netflix drei Darstellerinnen, die bereits in erfolgreichen Serienproduktionen aufgefallen sind. Die Chemie zwischen ihnen steht klar im Zentrum und trägt die Handlung über weite Strecken.

Start im Februar 2026 geplant

Netflix plant die weltweite Veröffentlichung von How to Get to Heaven from Belfast für den 12. Februar 2026. Die erste Staffel umfasst acht Episoden und positioniert sich bewusst zwischen Comedy und Mystery, ohne sich klar einem Genre unterzuordnen.

Damit liefert Netflix eine Serie, die auf präzises Schreiben, starke Figuren und Atmosphäre setzt – und zeigt einmal mehr, dass auch leise, charaktergetriebene Formate im Streaming-Jahr 2026 eine zentrale Rolle spielen können.

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Jonas Teichmann

Über den Autor

Jonas Teichmann

Jonas Teichmann ist Texter und E-Sport-Redakteur bei Fragster.de. In seinen Artikeln verbindet er aktuelle News mit klarer Einordnung und einem Blick für die Details, die in der Szene wirklich zählen. Ob CS2, League of Legends oder die großen internationalen Turniere: Jonas bereitet Themen so auf, dass sowohl eingefleischte Fans als auch Neueinsteiger schnell den Überblick bekommen. Sein Fokus liegt auf verständlicher Sprache, sauberer Struktur und dem Anspruch, Entwicklungen nicht nur zu melden, sondern auch nachvollziehbar zu erklären. Dabei greift er Trends, Meta-Änderungen und Teamdynamiken genauso auf wie relevante Hintergrundgeschichten.

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