Die Live-Action-Adaption von Assassin’s Creed bei Netflix nimmt weiter konkrete Formen an. Wie im Dezember 2025 bekannt wurde, übernimmt der schwedische Regisseur Johan Renck die Regie der Serie. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der Netflix die Hauptbesetzung des Projekts finalisiert.
Renck erlangte internationale Anerkennung als Regisseur der HBO-Miniserie Chernobyl, für die er mit einem Emmy ausgezeichnet wurde. Seine Verpflichtung markiert einen wichtigen Entwicklungsschritt für die ambitionierte Serienumsetzung.
Produktion erreicht neue Phase
Die Assassin’s-Creed-Serie entsteht im Rahmen der Partnerschaft zwischen Netflix und Ubisoft, die bereits 2020 geschlossen wurde. Die Serie basiert auf der bekannten Spielereihe, die für historische Schauplätze und das Wechselspiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart bekannt ist.
Konkrete Details zur Handlung hält Netflix weiterhin unter Verschluss. Die offizielle Kurzbeschreibung spricht jedoch von einem geheimen Krieg zweier verborgener Fraktionen: Während die eine Seite versucht, die Zukunft der Menschheit durch Kontrolle und Manipulation zu bestimmen, kämpft die andere für den Erhalt des freien Willens. Die Geschichte folgt ihren Figuren durch entscheidende historische Epochen, in denen sie um das Schicksal der Menschheit ringen.
Kreativteam und Besetzung
Als Creator, Showrunner und Executive Producer fungieren Roberto Patino und David Wiener. Auf Seiten von Ubisoft Film & Television sind Gérard Guillemot, Margaret Boykin, Austin Dill und Genevieve Jones als Executive Producer beteiligt, ergänzt durch Matt O’Toole.
Die Hauptrollen übernehmen Toby Wallace und Lola Petticrew. Ergänzt wird der Cast durch Zachary Hart und Laura Marcus, die als feste Serienfiguren auftreten.
Johan Rencks Erfahrung im Serienbereich
Johan Renck blickt auf eine umfangreiche TV-Karriere zurück. Neben der Serie The Last Panthers führte er unter anderem Regie bei Episoden von Breaking Bad, The Walking Dead, Vikings, Bates Motel und Halt and Catch Fire. Für Netflix arbeitete er bereits an den Auftaktfolgen von Bloodline sowie am Science-Fiction-Film Spaceman.
Ein Franchise mit langer Geschichte
Das erste Assassin’s-Creed-Spiel erschien 2007 und etablierte den zentralen Konflikt zwischen Assassinenorden und Templern. Seitdem ist die Reihe auf über ein Dutzend Haupttitel angewachsen und hat weltweit mehr als 230 Millionen Exemplare verkauft. Bereits 2016 wurde eine Kinofilm-Adaption mit Michael Fassbender veröffentlicht.
Mit Johan Renck an der Spitze der Regie setzt Netflix nun auf eine erfahrene Handschrift – und erhöht die Erwartungen an die bislang ambitionierteste Serienumsetzung der Marke deutlich.
