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NAVI und Vitality verlieren im Upper Bracket – Gentle Mates und BBL Esports ziehen weiter

fragster Andrea Januar 30, 2026

Im Upper Bracket der Playoffs beim VCT 2026: EMEA Kickoff sind die nächsten Entscheidungen gefallen. Gentle Mates und BBL Esports setzten sich jeweils klar mit 2:0 durch und bleiben im Rennen um den Einzug ins Upper-Bracket-Finale. Für Natus Vincere und Team Vitality geht es nach den Niederlagen im Lower Bracket weiter.

Gentle Mates schlagen NAVI souverän

In der ersten Upper-Bracket-Halbfinalserie des Tages traf Natus Vincere auf Gentle Mates. Gespielt wurde auf Abyss und Bind – beide Maps gingen an Gentle Mates. Auf Abyss setzte sich das Team mit 13:7 durch, Bind endete 13:9.

Matchentscheidend war vor allem Martin marteen Patek, der die Serie mit einer durchschnittlichen ACS von 303 abschloss. Damit lag er rund 13 Prozent über seinem Sechs-Monats-Durchschnitt und prägte beide Maps mit konstantem Impact. NAVI fand über weite Strecken kein Mittel gegen das strukturierte Midgame von Gentle Mates und musste sich folgerichtig ohne Mapgewinn geschlagen geben.

BBL Esports bezwingt Team Vitality ohne Mapverlust

Im zweiten Upper-Bracket-Halbfinale traf BBL Esports auf Team Vitality. Auch diese Serie endete überraschend deutlich mit 2:0 zugunsten von BBL. Auf Haven gewann BBL mit 13:9, auf Abyss folgte ein 13:8.

Zum herausragenden Spieler der Begegnung avancierte Umut lovers rock Pekdogan. Mit einer ACS von 281 übertraf er seinen Durchschnitt der letzten sechs Monate um 12 Prozent und setzte insbesondere in entscheidenden Runden früh Akzente. Vitality hielt phasenweise dagegen, konnte den strukturierten Spielaufbau von BBL jedoch nicht nachhaltig unterbrechen.

Turnierkontext: Druck steigt im Lower Bracket

Mit den Ergebnissen stehen Gentle Mates und BBL Esports im nächsten Upper-Bracket-Spiel, während Natus Vincere und Team Vitality nun im Lower Bracket um das Turnierleben kämpfen müssen.

Der VCT 2026: EMEA Kickoff läuft noch bis 16. Februar. Insgesamt 12 Teams kämpfen um wertvolle EMEA-Punkte sowie um die begehrten Startplätze für die VALORANT Masters in Santiago, die wiederum entscheidend für die Qualifikation zu VALORANT Champions sind.

Die kommenden Matches im Lower Bracket versprechen entsprechend hohe Spannung – ein weiteres frühes Aus könnte für mehrere Topteams bereits das Ende der Masters-Hoffnungen bedeuten.