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| Juni 3, 2022

Nächster FIFA-Rivale? Neue Infos zum Free-To-Play-Konkurrenten UFL!

Das Entwicklerstudio Strikerz Inc. kündigte im August 2021 während der Gamescom an, schon im darauffolgenden Jahr, also 2022, den Release eines Konkurrenten zu FIFA und PES-Nachfolger eFootball umzusetzen. Ultimate Football League, kurz UFL, könnte für alle, die sich bei den FIFA-Spielen mehr Fairness wünschen, die richtige Anlaufstelle sein.

Free to Play means Fair to Play, damit werben die Entwickler der neuen Sportsimulation. Neben eben jener Besonderheit, dass das Spiel kostenlos sein soll, wird es bei UFL keine Spielereihe wie bei FIFA geben, sondern ein einziges Spiel, das über die Jahre mit Patches aktualisiert wird. Verfügbar soll UFL für die Konsolen PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X and Series S sein. Strikerz Inc.-CEO Eugene Nashilov spricht von einer “komplizierten Angelegenheit”, das Spiel auch für den PC zu veröffentlichen.

Welche Features sind schon bekannt?

Zu finalem Gameplay ist noch nicht viel bekannt gegeben worden. “Die finale Entwicklungsstufe von UFL verläuft in Hochgeschwindigkeit”, so Nashilov. Was allerdings schon durchgesickert ist sind die verschiedenen Spielmodi, die es in UFL geben wird. Neben den klassischen Spielmodi wie 1vs1, 2vs2 oder 3vs3, die es schon in Form von den Spielmodi “Anstoß” oder “Koop Saison” in FIFA gegeben hat, können sich Fans vor allem auf den so genannten “Flagship Modus” freuen.

Dieser soll an den beliebtesten Modus in FIFA, den Ultimate Team Modus, angelehnt sein. Neben diesen Modi soll es bei UFL im Spiel besondere Ereignisse, Missionen, Herausforderungen und mehr geben. Einen Karrieremodus ist zum Release nicht geplant. Der Fokus läge zunächst auf den Online-Modi. Ausgeschlossen wurde eine spätere Implementierung durch Updates jedoch nicht.

Aushängeschilder sind bereits bekannt

Das erste große Ausrufezeichen hat die Ultimate Football League bereits mit ihrem Markenbotschafter gesetzt. Dieser ist kein geringerer als Cristiano Ronaldo. Neben dem Portugiesen reihen sich Namen wie Roberto Firmino, Kevin de Bruyne, Romelu Lukaku oder Oleksandr Zinchenko in die Liste der Markenbotschafter ein. Auch einige europäische Topclubs arbeiten bereits mit dem Newcomer zusammen, unter anderem auch Borussia Mönchengladbach, AS Monaco oder West Ham United.

Bei den Spielerlizenzen ist bei UFL allerdings noch ganz klar Luft nach oben. Zwar konnte sich Strikerz Inc. eine Kooperation mit dem niederländischen Unternehmen FIFPro Commercial Enterprises BV sichern, wodurch sie sich knapp 5000 Fußball-Lizenzen sichern konnten, der Platzhirsch FIFA führt hier mit knapp 17.000 Lizenzen das Rennen noch deutlich an.

Transparenz und Mitbestimmung

Alles in allem kann man gespannt sein, was sich das Entwicklerstudio von Strikerz Inc. hat einfallen lassen. Einen wichtigen und vielversprechenden Schritt sind sie FIFA bereits voraus: die Einbindung der Community. So wird von Seiten der Entwickler mehrfach betont, dass Transparenz und Mitbestimmung der Community eine große Rolle spielen wird. Zum einen sollen die kommenden Schritte transparent und nachvollziehbar dargestellt werden. Zum anderen reagiert Strikerz Inc. auf das Feedback der Spieler zu allen Bereichen der neuen Fußball-Simulation.

Der Release lässt sich wohl auf das dritte oder vierte Quartal 2022 schätzen. Dann wird sich zeigen, ob der Neuzugang dem Veteran die Monopolstellung streitig machen kann.