Call of Duty: Modern Warfare 4 erscheint am 23. Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X und S, PC sowie Nintendo Switch 2. Zwei Editionen stehen zur Wahl, dazu ein Vorbestellerbonus, der auf Xbox anders aussieht als überall sonst. Wer digital vorbestellt, spielt die Kampagne bereits ab dem 16. Oktober.
Zwei Editionen und ein deutlicher Preisabstand
Activision hält das Angebot übersichtlich. Neben der Standard Edition gibt es ausschließlich die Vault Edition, ein Sammlerpaket im Regal existiert nicht. Auffällig ist der Preisunterschied zwischen PC und Konsole, der sich durch beide Stufen zieht.
| Edition | PC | PS5, Xbox Series X und S | Verfügbarkeit |
| Digital Standard | rund 70 Euro | 79,99 Euro | digital und physisch |
| Vault Edition | rund 100 Euro | 109,99 Euro | ausschließlich digital |
Die Standard Edition enthält das Hauptspiel, den Vorabzugang zur offenen Beta sowie den Operatorskin Hunter Killer. Dieser Skin lässt sich sofort in Black Ops 7 und in Warzone einsetzen, also lange vor dem Erscheinen von Modern Warfare 4.
Physisch gibt es ausschließlich die Standard Edition, erhältlich bei den üblichen Händlern für PS5 und Xbox Series X und S. Wer eine Scheibe kauft, erhält den Betazugang über einen Code am Verkaufsort, während digitale Käufer direkt über ihr Konto freigeschaltet wurden.
Die Vault Edition packt einiges obendrauf. Dazu zählen die Operatorpakete Feindliche Allianz und Spezialeinheiten, die Spezialwaffensammlung, eine Saison BlackCell sowie ein Einsatzbonus für den DMZ-Modus. Wer zunächst zur Standard Edition greift, kann später für 30 Euro aufrüsten.
Der Treuerabatt fällt leicht zu übersehen aus
Activision gewährt zehn Prozent Nachlass auf die Vault Edition. Anspruch hat, wer seit Modern Warfare aus dem Jahr 2019 einen Premiumtitel der Reihe besitzt und gespielt hat. Auch der Weg über den Game Pass zählt, dann allerdings nur mit aktivem Abonnement.
Der Rabatt greift nicht automatisch bei jedem Händler. Er gilt für die digitalen Stores, in denen das eigene Konto die Spielhistorie kennt. Bei einem Preis von 109,99 Euro sind das rund elf Euro Ersparnis, womit die Vault Edition für langjährige Spieler näher an die Standardfassung rückt.
Der Vorbestellerbonus sieht auf Xbox anders aus
Jede digitale Vorbestellung bringt den Waffenbauplan Inner Circuit für das M4-Sturmgewehr mit. Soweit gilt das plattformübergreifend. Der Haken steckt in der Optik, denn Activision liefert zwei Varianten desselben Bauplans aus.
| Plattform der Vorbestellung | Erhaltene Fassung | Sichtbare Optik im Spiel |
| Xbox Series X und S | durchscheinend grün mit Xboxlogo | durchscheinend grün |
| PS5, Steam, Battle.net, Xbox auf PC, Switch 2 | militärische Standardoptik | militärische Standardoptik |
Die grüne Fassung erinnert an die durchsichtigen Gehäuse früher Xboxhardware und feiert das 25-jährige Bestehen der Marke. Passend dazu erscheint eine limitierte Xbox Series X im selben Farbton. Auf dem Magazinschacht sitzt zusätzlich ein leuchtendes Logo. Spielerisch unterscheiden sich beide Waffen nicht, Werte und Aufsätze bleiben identisch. Ein Vorteil im Gefecht entsteht also niemandem.
Die Optik hängt an deiner Plattform, nicht am Gegner
Entscheidend ist die dritte Spalte der Tabelle. Trifft ein Spieler auf der PlayStation 5 im Crossplay auf einen Xboxspieler mit der Jubiläumswaffe, sieht er trotzdem nur die militärische Version. Das Spiel bestimmt die Darstellung anhand der Plattform, auf der du selbst spielst.
Nach Angaben mehrerer Fachmedien ist das der erste Fall eines optisch plattformgebundenen Bauplans in der Reihe. Bei fragster haben wir den Vorgang bereits gesondert aufgegriffen.
Activision betont dabei, dass weder Waffe noch Bauplan exklusiv seien. Inner Circuit steht auf allen Plattformen bereit, lediglich das Erscheinungsbild wird automatisch zugewiesen. Manuell auswählen lässt sich die grüne Fassung auf fremden Systemen nicht.
Beta und Kampagnenvorabzugang im Überblick
Die Testphasen liegen inzwischen hinter uns, der Zeitplan zeigt aber, wie Activision die Vorbestellervorteile gestaffelt hat.
- Vorabzugang zur Beta vom 21. bis 25. August, ausschließlich für Vorbesteller
- Offene Beta vom 28. August bis 1. September, kostenlos und ohne Vorbestellung
- Erstes Wochenende auf PS5, Xbox Series X und S sowie PC, Switch 2 kam erst zum zweiten Wochenende dazu
- Kampagnenvorabzugang ab Freitag, dem 16. Oktober, ausschließlich für digitale Vorbestellungen
- Vollständiger Start mit Mehrspieler und DMZ am 23. Oktober
Der Hinweis zu den physischen Fassungen ist wichtig. Scheiben enthalten keinen Kampagnenvorabzugang. Wer die Kampagne eine Woche früher spielen will, muss digital bestellen.
Bemerkenswert ist die Reihenfolge, die Activision hier wählt. Zuerst kommt die Kampagne allein, eine Woche später folgen die Modi, an denen die meisten Spieler tatsächlich hängen. Der Vorsprung betrifft also nur einen Teil des Pakets.
Switch-2-Spieler durften während des offenen Betawochenendes vorübergehend eine Auswahl an Vaultinhalten nutzen, ohne dafür zu zahlen. Zum Verkaufsstart bleibt dieser Zugriff den Käufern der Vault Edition vorbehalten.
Vorabladen und Speicherplatz
Für die Beta öffnete Activision den Download jeweils einen beziehungsweise zwei Tage vor dem Start, beim ersten Wochenende am 20. August um 18 Uhr deutscher Zeit. Für das offene Wochenende lief das Vorabladen ab dem 26. August zur selben Uhrzeit, diesmal auf allen Plattformen. Die Betainstallation lag nach Angaben aus der Berichterstattung bei etwa 40 Gigabyte.
- Für die Vollversion hat Activision bislang weder einen Termin für das Vorabladen noch eine Downloadgröße genannt
- Erfahrungsgemäß öffnet der Download zwei bis vier Tage vor der jeweiligen Freischaltung, bestätigt ist das nicht
- Auf dem PC setzt das Spiel eine SSD voraus, zusätzlich sind TPM 2.0 und Secure Boot Pflicht
- Der gemeinsame Client mit Warzone beansprucht bei früheren Teilen deutlich über 100 Gigabyte
Zwei Termine, zwei Downloads
Wer die Kampagne ab dem 16. Oktober spielen möchte, sollte den Speicherplatz vorher freiräumen. Am 23. Oktober folgt der Rest des Pakets mit Mehrspieler und DMZ. Ob beide Teile getrennt geladen werden oder in einem Rutsch landen, hat Activision noch nicht erklärt.
Cross-Gen und die Frage nach der alten Konsolengeneration
Modern Warfare 4 erscheint nicht für PlayStation 4 und Xbox One. Eine Fassung für die vorherige Konsolengeneration ist damit ausgeschlossen, anders als bei mehreren Vorgängern der Reihe. Berichte über angebliche Tests auf älterer Hardware kursieren zwar, bestätigt hat Activision nichts davon. Bis zu einer offiziellen Aussage solltest du davon ausgehen, dass eine alte Konsole nicht genügt.
- Unterstützte Systeme: PS5, Xbox Series X und S, Battle.net, Steam, Xbox auf PC, Switch 2
- Plattformübergreifendes Spielen funktioniert über alle diese Systeme hinweg, Switch 2 eingeschlossen
- Anders als frühere Teile landet Modern Warfare 4 zum Start nicht im Game Pass
Gerade der letzte Punkt dürfte bei Xboxspielern für Diskussionen sorgen, denn die vorherigen Ableger waren dort am ersten Tag enthalten. Der Wegfall ist die Folge geänderter Regeln, nach denen Microsoft neue Reihenableger im Abodienst behandelt.
