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MMO Pax Dei verärgert Community mit Abo-Modell

Autoren-Bild Maria August 9, 2025

Die Anfänge des MMOs Pax Dei waren vielversprechend, zudem es zahlreiche gute Bewertungen erhielt und dabei nicht einmal fertig ist. Jetzt trübt eine Aktion des Entwicklers die Stimmung der Unterstützer, denn ohne Vorwarnung wurde nicht nur ein Abo-Modell eingeführt, die Nutzer verloren auch den Zugriff auf bereits bezahlte Inhalte.

Entscheidung lässt Bewertungen kippen

Pax Dei versprach mit seinen Voraussetzungen, eines der interessantesten MMOs zu werden. Noch vor einem Jahr hatte der Entwickler große Pläne mit dem Titel, das Spiel überzeugte sowohl mit einer offenen Welt im Sandbox-Stil, als auch mit einer beeindruckenden Grafik. Dazu kamen zahlreiche Unterstützer, die mit viel Geld dessen Fortschritt förderten.

Darunter gab es auch einige, die sich mit teureren Gründerpaketen Grundstücke im Spiel sicherten. Laut Beschreibung sollten diese, ganz gleich was später geschieht, immer verfügbar bleiben. Doch hier scheint der Entwickler seine Versprechen nun nicht einzuhalten.

Denn vor Kurzem entschloss sich Mainframe Industries dazu, ein Abo-Modell einzuführen, welches die bereits bezahlten Inhalte hinter einer Paywall versteckt. Das Abo soll, je nach Modell, zwischen 7 und 19 Euro kosten.

Würden die Gebühren lediglich bei neuen Spielern anfallen, wäre die Entscheidung vielleicht noch nachvollziehbar. Da jedoch auch die treuen Supporter mit einbezogen werden und ihnen Inhalte genommen werden, die sie bereits bezahlt haben, kippt nun die allgemeine Stimmung.

Auf Steam ist das Game zuletzt in der Gesamtwertung auf „Ausgeglichen“ gesunken. Die neuesten Bewertungen sind dagegen „Größtenteils negativ“.

Abo-Modell lässt auch Spielerzahlen sinken

Infolge der Veränderungen lassen zunehmend die Spielerzahlen nach. Innerhalb der Testphase waren es bis zu 6.500 Spieler, die gleichzeitig verzeichnet werden konnten. Seitdem der Entwickler das Abo-Modell eingeführt hat, sanken die Zahlen auf circa 520.

Langfristig gesehen dürfte dies für Pax Dei das Aus bedeuten. Zudem sich auch einige Nutzer bereits entsprechend geäußert haben. So habe es bereits in der letzten Zeit immer weniger Spieler gegeben. Dank des Abo-Modells scheinen nun auch diejenigen Abschied zu nehmen, die bislang geblieben waren.

Verzweiflung oder Abzocke?

Eine Frage bleibt bei alldem jedoch: Warum hat sich der Entwickler überhaupt zu solch einer Entscheidung hinreißen lassen? Ein offizielles Statement gibt es nicht. Dementsprechend nehmen einige an, der Grund für die Veränderung sei entweder reine Abzocke oder aber Verzweiflung. Letzteres, weil das Game vielleicht doch nicht so gut läuft, wie das Studio es sich eventuell gedacht hatte.

Fakt ist, dass sich innerhalb der Community nun einige Gedanken darum machen, ob Refund-Forderungen geltend gemacht werden können oder man sogar rechtliche Schritte einleitet. Dass solch ein Vorgehen selbst loyale Unterstützer vergrault, sollte eigentlich auf der Hand liegen.