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Metro 2039 ist offiziell: 4A Games kündigt den nächsten Metro-Hauptteil an

Autoren-Bild Andrea Mertens April 14, 2026

Nach den ersten Gerüchten und Leaks ist es jetzt offiziell: Die Metro-Reihe bekommt mit Metro 2039 ihren nächsten großen Ableger. Die Enthüllung ist für Donnerstag, den 16. April 2026, um 19:00 Uhr MESZ angesetzt. Präsentiert wird das Spiel in einem eigenen digitalen Showcase, den Xbox gemeinsam mit 4A Games und Deep Silver ausrichtet. Offiziell ist bereits bestätigt, dass es sich um den vierten Hauptteil der Reihe nach Metro 2033, Metro: Last Light und Metro Exodus handelt.

Metro 2039 ist real

Der Reveal-Termin steht jetzt fest

Die ursprüngliche Meldung rund um die angebliche Existenz von Metro 2039 war noch von der üblichen Vorsicht begleitet. Inzwischen ist die Situation aber eindeutig. Deep Silver hat eine offizielle Teaser-Seite freigeschaltet, auf der der Reveal des „nächsten Kapitels von Metro“ angekündigt wird. Xbox spricht parallel von einem exklusiven ersten Blick auf den neuen Serienteil. Viel mehr verraten die Verantwortlichen aktuell noch nicht, aber genau diese Zurückhaltung passt zur Reihe, die große Story- und Atmosphärenmomente traditionell erst kurz vor der eigentlichen Enthüllung ausspielt.

Warum die Ankündigung für Metro-Fans so wichtig ist

Nach Exodus war es um den Hauptstrang lange still

Für Fans der Serie ist die Ankündigung vor allem deshalb ein großes Signal, weil seit Metro Exodus im Jahr 2019 ungewöhnlich viel Zeit vergangen ist. Zwar blieb das Franchise sichtbar, doch ein neuer klassischer Hauptteil ließ auf sich warten. Dass Xbox und Deep Silver Metro 2039 nun ausdrücklich als vierten Mainline-Eintrag einordnen, macht deutlich, dass es nicht um einen kleineren Spin-off-Moment geht, sondern um die echte Fortsetzung der Kernreihe. Genau das dürfte für viele Spieler der entscheidende Punkt sein.

Das Metro-Umfeld hatte die Rückkehr schon vorbereitet

4A Games bestätigte die Arbeit am nächsten Metro bereits 2025

Ganz überraschend kommt die Ankündigung nicht. Bereits am 28. Februar 2025 hatte 4A Games in einem Studio-Update erklärt, weiterhin am nächsten Metro-Spiel zu arbeiten und dabei erneut mit Dmitry Glukhovsky zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig machte das Studio klar, dass daneben noch eine weitere neue Marke in Entwicklung ist. Für die Community war das damals vor allem ein Signal der Beruhigung, weil rund um den Namen 4A Games und die Struktur des Studios einige Verwirrung entstanden war. Jetzt zeigt sich: Das damalige Update war tatsächlich der Vorlauf für die heutige Enthüllungsphase.

Auch das 15-jährige Jubiläum gab einen deutlichen Hinweis

Im März 2025 hatte 4A Games das 15-jährige Jubiläum von Metro 2033 genutzt, um erneut über die Zukunft der Serie zu sprechen. Damals erklärte das Studio nicht nur, dass weiter an zwei AAA-Projekten gearbeitet wird, sondern auch, dass der nächste Metro-Teil durch die Erfahrungen des Krieges in der Ukraine spürbar geprägt worden sei. Laut 4A Games sei die Geschichte dadurch noch düsterer geworden, mit stärkerem Fokus auf Macht, Tyrannei, Freiheit und die klassische Anti-Kriegs-Haltung der Reihe. Damit ist schon vor dem eigentlichen Reveal klar, dass Metro 2039 tonal eher härter und politischer ausfallen dürfte als ein bloßes Nostalgie-Comeback.

Was Metro 2039 inhaltlich andeuten könnte

Erste Berichte sprechen von einer besonders dunklen Richtung

Offizielle Story-Details gibt es bisher noch nicht. Parallel zur Ankündigung kursieren jedoch bereits neue Berichte über mögliche inhaltliche Eckpunkte, die von einer sehr düsteren Ausrichtung sprechen. Diese Informationen sind derzeit nicht offiziell bestätigt und sollten deshalb mit Vorsicht betrachtet werden. Dennoch passen sie auffällig gut zu den Aussagen von 4A Games aus dem Vorjahr, wonach der neue Teil bewusst härter, ernster und stärker von realen Erfahrungen beeinflusst sein soll. Aus redaktioneller Sicht verdichtet sich damit das Bild eines Metro-Spiels, das stärker auf ideologische Konflikte und innere Zerreißproben setzen könnte als auf reinen Shooter-Spektakelwert.

Die Serie ist zuletzt breiter geworden

Nach Metro Awakening rückt jetzt wieder der Hauptstrang in den Fokus

Ganz verschwunden war Metro in den vergangenen Jahren nicht. Mit Metro Awakening erschien am 7. November 2024 ein VR-Prequel, das zusammen mit Deep Silver veröffentlicht wurde und die Herkunft einer zentralen Figur aus dem Metro-Kosmos thematisiert. Dieses Projekt hielt die Marke präsent, war aber eben kein klassischer neuer Serienteil. Genau deshalb wirkt Metro 2039 jetzt wie die eigentliche Rückkehr der Reihe in ihre zentrale Spur. Für langjährige Fans, die vor allem auf eine große Solo-Kampagne im Stil der Hauptspiele gewartet haben, dürfte das der entscheidende Unterschied sein.

Was Fans beim Reveal am Donnerstag erwarten können

Gameplay, Plattformen und Release fehlen noch

So groß die Freude über die Bestätigung auch ist, die wirklich spannenden Antworten fehlen noch. Offiziell bestätigt sind bislang nur der Titel, der Showcase-Termin und die Einordnung als nächster Hauptteil. Release-Datum, Plattformen, Gameplay-Struktur, Setting und Protagonisten wurden bislang nicht genannt. Wer mehr wissen will, muss also bis zum Showcase am 16. April 2026 warten. Immerhin steht bereits fest, dass die Präsentation als YouTube-Premiere läuft und als erster großer Blick auf das neue Spiel angelegt ist.

Warum Metro 2039 2026 direkt wichtig wird

4A Games holt eine Kultreihe zurück ins Rampenlicht

Die Ankündigung von Metro 2039 ist mehr als nur der nächste Trailer-Termin. Sie markiert den Moment, in dem eine der atmosphärisch stärksten Shooter-Reihen der vergangenen 15 Jahre wieder offensiv ins Zentrum rückt. Nach langer Stille, Studio-Updates, Jubiläumsbotschaften und wachsender Erwartungshaltung steht jetzt fest: 4A Games ist bereit, Metro wieder als großes Singleplayer-Projekt nach vorn zu stellen. Ob der neue Teil am Ende stärker in Richtung klassischer Untergrund-Horror, politischer Survival-Shooter oder moderner Exodus-Nachfolger geht, entscheidet sich zwar erst mit dem Reveal. Die Rückkehr selbst ist aber nun endgültig keine Frage mehr.

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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