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Marathon: Cheater werden lebenslang gebannt

Autoren-Bild Maria Februar 24, 2026

Bungie möchte mit seinem neuen Extraction-Shooter einiges anders machen. Das Game, das am 5. März 2026 Premiere feiert, soll laut Entwickler nicht nur einen Fokus auf zahlreiche Inhalte bieten, sondern auch einen größeren Schutz vor Cheatern, sowie unfairen Mitspielern. Neben Möglichkeiten wie Dedicated Servern verspricht der Entwickler Fog of War und sogar einen Permabann für diejenigen, die sich unrechtmäßig Vorteile gegenüber anderen Spielern verschaffen.

Keine zweiten Chancen

Es gibt kaum ein Spiel, in dem es keine Cheater gibt, allerdings unternehmen immer mehr Entwickler Strategien gegen sie und verhängen eine Bannwelle nach der anderen. Häufig ist es jedoch so, dass die betroffenen Spieler nach ein paar Tagen oder Wochen wieder ins Game einsteigen dürfen. Bei Bungie hingegen soll es genau das nicht geben.

Im offiziellen Blog des Games sprachen die Entwickler über das Thema und auch dessen Bedeutung. Ein einzelner Cheater ist dazu in der Lage, mittels einer kleinen Manipulation eine komplette Lobby zu kippen und so zahlreichen Spielern das Gaming-Erlebnis zu verderben. Aufgrund dessen würde man bei Marathon auf zweite Chancen verzichten. Wer cheatet und dabei erwischt wird, fliegt und zwar dauerhaft.

Dedicated Server und Fog of War als weitreichende Maßnahmen

Bungie möchte das Problem mit Methoden wie Dedicated Servern und Fog of War lösen. Auf einem dedizierten Server wird nämlich die Spielberechtigung nicht über den Client abgewickelt, womit gleichzeitig die Cheatingrate dezimiert wird. Der Einsatz von typischen Programmen oder anderen Methoden wie Exploits ist nicht möglich.

Daneben wird das Studio auf Fog-of-War setzen. Diese Technologie ermöglicht es, dass Informationen zu anderen Spielern nur eingeschränkt dargestellt werden, sofern sie von jemandem nicht gesehen werden. Das verringert den Einsatz von Wallhacks, Positionsdaten laufen nicht mehr über den Client und so wird verhindert, dass sich Cheater einen Vorteil verschaffen.

Natürlich wird auch das beschriebene System seine Tücken besitzen, die sich Cheater zunutze machen werden. Dementsprechend werden diejenigen, die beim Cheaten erwischt werden, permanent gebannt.

Versprechen an die Community

Die Entscheidung für einen Permabann soll der Community Sicherheit bieten. Gleichzeitig haben auch gebannte Personen die Möglichkeit, sich an den Entwickler zu wenden und Einspruch zu erheben. Bringen sie stichhaltige Beweise vor, dass sie fälschlicherweise gebannt wurden, kann der Bann aufgehoben werden.

Dennoch ist all das ein klares Signal an die Community, das ein gutes Spiel versprechen soll und in dem Cheating so gut wie keine Chance hat. Auf Dauer möchte sich Bungie so das Vertrauen seiner Community sichern und ein starkes Fundament schaffen.

Wer Marathon ausprobieren möchte, kann das beim kommenden Server-Slam, der zwischen dem 26. Februar und 5. März 2026 stattfindet.