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fragstereditorial | Dezember 17, 2021

Ludwig nicht beim Jahresrückblick von Twitch dabei

Ludwig Ahgren hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich gebracht. Von seinem legendären Subathon bis zu seinem Wechsel zu Youtube lief es gut für den 26-Jährigen. Leider hat sein Wechsel zu Youtube einen kleinen Haken; im Jahresrückblick von Twitch wurde er nicht mal erwähnt.

Er konnte die Anzahl seiner Follower auf Twitch mehr als verdoppeln und hat zudem einen der größten Rekorde der Plattform gebrochen. Er gilt als einer der wichtigsten Streamer des Jahres. Trotzdem wird er im Rückblick auf 2021 von Twitch nicht erwähnt. Im März machte Ludwig einen Subathon, der mit jedem neuen Abo die Dauer seines Streams weiter verlängerte. Damit brach er alle alle Rekorde, denn seine Aktion ging durch die Decke.

Ludwigs Subathon

Er hatte über 15.000 Zuschauer täglich und sein Subathon lief insgesamt einen Monat lang und wäre wahrscheinlich länger gelaufen wenn er es nicht irgendwann abgebrochen hätte. Sein Stream ging komplett nonstop; er filmte sich beim Essen, Zocken, Kochen und sogar beim Schlafen! Damit erregte er jede Menge Aufmerksamkeit und viele news Seiten berichteten über ihn, was ihm wiederum noch mehr Zuschauer einbrachte.

In seinem Dauerstream nahm er jede Menge Cash ein. Was er zwar noch mit Twitch und dem Finanzamt teilen musste, aber immerhin klingelte die Kasse für ihn – insgesamt hat er wohl über eine Million Dollar eingenommen! Am Ende des Subathons spendete er sogar über 200.00 Dollar und bezahlte fairerweise auch noch seine Mods, die zusammen mit ihm Überstunden schieben mussten.

Trotzdem wurde Ludwig nicht im Jahresrückblick von Twitch genannt, denn wer mit der Twitch-Familie bricht, wird nicht im Jahresrückblick genannt. Sehr zur Enttäuschung des Streamers, der vor nicht allzu langer Zeit noch sagte, wie wichtig ihm die Anerkennung von Twitch gewesen wäre, aber sie nie bekam. Das war auch einer der Gründe, warum er Twitch verließ und sich Youtube zuwandte.

Ludwig ist enttäuscht von Twitch

Niemand kam und gratulierte ihm zu seiner Meisterleistung mit dem Subathon und das störte den Streamer – immerhin hat er Twitch auch jede Menge Geld eingebracht und er hätte sich zumindest ein Dankeschön gewünscht. Aber das kam nicht. Und dann kam Youtube mit einem Angebot, bei dem Twitch nicht mithalten konnte und wollte. Und deshalb verließ er seine alte Heimat und ging zu Youtube.

Ludwig war sehr traurig darüber und ließ seinen Gefühlen auf Twitter freien Lauf:
“Ich bin deprimiert, dass ich komplett aus dem Twitch Recap entfernt wurde. Obwohl ich es aus geschäftlicher Sicht verstehe, ist es trotzdem traurig, aus dem Jahr von so vielen Menschen gelöscht zu werden. Danke an alle, die mir zugeschaut haben.” Für Ludwig ging es nach Twitch auf Youtube weiter, wo er allerdings bei seinem zweiten Stream wegen einem DMCA Claim gesperrt wurde.

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