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Ludwig direkt nach erstem Stream auf Youtube gebannt

Autoren-Bild Andrea Mertens Dezember 3, 2021

Ludwig hat es irgendwie geschafft, schon nach seinem ersten Stream auf seiner neuen Heimat Youtube gebannt zu werden, nachdem er nur wenige Tage zuvor Twitch verließ. Es ist nicht komplett klar, warum er gesperrt wurde, aber man geht davon aus, dass es das Resultat eines DMCA-Streiks ist. Wie wir schon vor kurzem berichtet haben, hat Ludwig Ahgren hat beschlossen Twitch zu verlassen und dafür zu Youtube Gaming zu wechseln.

Der 26-jährige hat einen exklusiven Vertrag mit YouTube unterzeichnet, die ihm anscheinend mehr Geld bieten konnten als Twitch. Auf den ersten Blick verlief sein erster Stream reibungslos. Viele Leute schalteten ein und der Stream lief wie am Schnürchen. Aber direkt danach, am 2. Dezember, bei seinem zweiten Stream, wurde Ludwig von YouTube gebannt – weil er gegen eine Richtlinie verstoße während dem ersten Stream verstoßen hatte.

Im zweiten Stream gebannt

Ludwigs Youtube Channel ist zwar noch zugänglich, aber er kann nicht mehr live gehen. Mittlerweile hat sich der Streamer zu dem Vorfall geäußert und twitterte scherzhaft: „Man könnte sagen, der Umzug ist gut gelaufen.“ Insgesamt haben mehr als 680.000 Fans bei Ludwigs ersten Stream eingeschaltet, und 20.000 bei seinem zweiten Stream, als er von der Sperre überrascht wurde. Jetzt wird wild spekuliert was er denn verbrochen haben kann.

Als er gegen die Richtlinie verstoßen hatte, sah sich Ludwig andere YouTube-Videos an und war damit beschäftigt, mit seinen Fans zu chatten. Bis jetzt ist immernoch unklar, warum ihm die Streaming-Privilegien entzogen wurden. Viele gehen davon aus, dass er sich einen DMCA-Streik eingefangen hat, als er mehrere Kindermusikvideos von Cocomelon und Pinkfong abspielte, darunter den Hit „Baby Shark“.

Was war der Grund?

Ludwig sagte dazu folgendes: „Nur zwei Tage auf YouTube und ich wurde aus dem Streaming verbannt. Ich habe versucht, mir die fünfzig besten alten YouTube-Videos anzuschauen. Dabei habe ich mir ein paar Sekunden von Baby Shark angehört, die ich mir nie wieder anhören werde. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Firmen, denen Baby Shark gehört, eine eiserne Faust auf YouTube haben und mich deshalb runtergeholt haben.“

„Okay, es sieht so aus, als ob DMCA ein größeres Problem sein könnte, als ich mir ursprünglich vorgestellt habe“, fuhr er fort. „Ich dachte, was passieren würde, wäre, dass sie es aufgrund des robusten Content-ID-Systems von YouTube markieren und die Monetarisierung aus dem Stream nehmen würden. Baby Shark funktioniert aber nicht so. Es ist verrückt. In vier Jahren auf Twitch bin ich nie gebannt worden.“

Bis jetzt weiß keiner wann Ludwigs Sperre aufgehoben wird oder wie ernst die Situation ist. Sobald wir mehr zu dem Bann erfahren, werden wir hier auf fragster ein Update rausbringen.

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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