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Lisa Su eröffnet die CES 2026 – Einblicke in AMDs Innovationen und Strategien

Autoren-Bild Jonas Teichmann September 11, 2025

Im Januar 2026 wird Dr. Lisa Su, CEO von AMD, die Eröffnungskeynote auf der CES in Las Vegas halten. Ihre Rückkehr auf die Hauptbühne sorgt bereits jetzt für Spekulationen, welche Neuheiten das Unternehmen präsentieren könnte. Da Su im Vorjahr nicht als Rednerin auftrat, interpretieren Branchenbeobachter ihre Teilnahme diesmal als klares Signal für bedeutendere Ankündigungen.

Ein zentraler Fokus dürfte auf der Rolle von Ryzen-Prozessoren und Radeon-Grafikkarten in Zukunftsmärkten wie KI-gestützten PCs, Gaming und Workstations liegen. Die Consumer Technology Association (CTA), die die CES organisiert, hat die Bedeutung von KI für den PC-Bereich bereits hervorgehoben – ein Hinweis darauf, dass AMD diesen Aspekt in den Vordergrund stellen wird.

Potenzielle Schwerpunkte der Keynote

  • Neue Gaming-CPUs: Erwartet werden Modelle auf Basis der Zen-Architektur mit erweiterten Cache-Technologien. Im Gespräch ist etwa ein 16-Kern-Prozessor mit doppeltem 3D-V-Cache – insgesamt 192 MB L3-Cache wären damit möglich.
  • Grafikkarten der RDNA-4-Generation: AMD könnte neue Varianten mit größerem Videospeicher vorstellen. Gerüchte deuten auf bis zu 32 GB VRAM, um gegenüber Nvidias kommenden RTX-50-Modellen konkurrenzfähig zu bleiben.
  • Roadmap-Einblicke: Vollständige Neuvorstellungen von Zen 6 oder RDNA 5 gelten als unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher sind technologische Demos oder erste Hinweise auf geplante Features, die die mittelfristige Strategie abbilden.

Zeitliche Einordnung

AMDs Veröffentlichungszyklen folgen in der Regel einem Zwei-Jahres-Rhythmus.

ArchitekturEinführungErwartete NachfolgeBemerkung
Zen 52024frühestens 2026/27noch im Markt präsent
RDNA 42025frühestens 2027Basis der aktuellen GPUs
Zen 6unklarerste Gerüchte über 24 Kerne
RDNA 5unklarkeine offizielle Bestätigung

Damit gilt: 2026 ist eher ein Jahr für inkrementelle Verbesserungen als für komplette Architekturwechsel.

Wettbewerbssituation

Im Grafikkartenmarkt bleibt der Druck hoch. Nvidia plant für denselben Zeitraum neue Modelle wie die RTX 5070 Super und 5070 Ti Super. Mit Karten bis 32 GB VRAM könnte AMD hier gezielt gegenhalten.

Im CPU-Segment positioniert sich AMD weiterhin mit hohen Kernzahlen und innovativen Cache-Technologien, während Intel den Fokus stärker auf Taktraten setzt. AMD verfolgt damit die Strategie, durch zusätzliche Cache-Ebenen Vorteile in Spielen und rechenintensiven Anwendungen zu erzielen.

Erwartbare Inhalte der Keynote

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Lisa Su weniger neue Produkte im Detail vorstellt, sondern vielmehr strategische Ausblicke gibt. Folgende Themen stehen voraussichtlich im Mittelpunkt:

  • KI-Integration in PCs und Workstations
  • Optimierungen für Spieleentwickler
  • Effizienzsteigerungen bei bestehenden Architekturen
  • Erste Demonstrationen künftiger Features

Einschätzung

Auch wenn viele Beobachter auf eine spektakuläre Überraschung hoffen, deutet vieles darauf hin, dass AMD den Fokus auf die Weiterentwicklung der aktuellen Generation legen wird. Neue Produkte dürften vor allem Verbesserungen bestehender Modelle darstellen, während große Sprünge – etwa Zen 6 oder RDNA 5 – erst in den kommenden Jahren folgen.

Trotzdem wird die Keynote wichtig sein: Sie bietet einen Einblick in AMDs mittelfristige Strategie und zeigt, wie sich das Unternehmen in den Feldern Gaming, KI und High-Performance-Computing positioniert. Für die Fachwelt wie für die Gaming-Community dürfte die Rede damit gleichermaßen relevant sein.

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Über Jonas Teichmann |

Jonas Teichmann ist Texter und E-Sport-Redakteur bei Fragster.de. In seinen Artikeln verbindet er aktuelle News mit klarer Einordnung und einem Blick für die Details, die in der Szene wirklich zählen. Ob CS2, League of Legends oder die großen internationalen Turniere: Jonas bereitet Themen so auf, dass sowohl eingefleischte Fans als auch Neueinsteiger schnell den Überblick bekommen. Sein Fokus liegt auf verständlicher Sprache, sauberer Struktur und dem Anspruch, Entwicklungen nicht nur zu melden, sondern auch nachvollziehbar zu erklären. Dabei greift er Trends, Meta-Änderungen und Teamdynamiken genauso auf wie relevante Hintergrundgeschichten.

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